Youtube

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Youtube ist die zur Zeit größte Videoplattform im Internet und wird von Musikern oft verwendet, um Musik zu präsentieren, die im einfachsten Falle visuell mit einem Screen abgedeckt wird. Mit 2.1 Millionen Aufrufen ist es 2018 möglich, bei Youtube das Mindesteinkommen von 1.472 US-Dollar zu verdienen.[1] Heutzutage reicht es, eine Massenpsychose auszulösen, wenn sich nur ein Admin in einer Schlüsselposition bei Facebook, Youtube oder co. dazu entscheidet, den Server für nicht mehr als zehn Sekunden stillzulegen.

Viele Filme, insbesondere Klassiker, werden seit Kurzem zunehmend direkt lizenziert und als Vorschau und zum Verleih oder Verkauf angeboten. Die betreffenden Filme sind dann auch nicht mehr oder nur noch in Ausnahmefällen als Komplettfassungen zu finden. Nicht gelöscht werden bis zur Unkenntlichkeit verzerrte Pseudoangebote, die auf den ersten Googleseiten zuhauf enthalten sind. Deutlich ist, dass Youtube bestrebt ist, die größte Videothek der Welt zu werden. Im gleichen Zug wurden die Likeslisten ohne Option auf Veröffentlichung privatisiert und die Möglichkeit, Kanaleigentümer zu kontaktieren, wurde gestrichen. Youtube hat sich damit inzwischen auch meilenweit von den üblichen Richtlinien einer Community entfernt.

Autogenerierte Contents löschen

Eine Praxis, die sich inzwischen durchgesetzt hat und auf den Kanälen als Thema oder Topic zu erkennen ist, ist, dass auch Veröffentlichungen von Independent-Musikern von YouTube per Algorithmus autogeneriert werden, ohne dass die Labelinhaber oder Musiker dafür extra benachrichtigt werden. Die Verträge bestehen ausschließlich mit den Vertrieben. Soweit Musikdateien über mehrere Vertriebe vertrieben werden, bedeutet das, dass die Rechtslage einigermaßen unübersichtlich ist. Absehbar ist, dass, soweit Musiker ihre Contents gelöscht haben wollen, ein aufwändiger und teurer Rechtsstreit ansteht. Das zum Beispiel besonders auch, wenn andere eigene Contents uploaden und monetarisieren. Eine Möglichkeit, dagegen anzugehen, ist, YouTube und alle weiteren Vertriebe von vornherein als Empfänger von Distributionsleistungen zu streichen.[2] Ebenso erforderlich ist es, bei Veröffentlichungen für eine Eintragung in YouTubes Content-ID-System zu sorgen. Es ist zudem zu befürchten, dass sämtliche Videos, die zur Zeit mit dem Zusatz Thema... oder Topic... unter dem Namen von Bands oder Acts auf Youtube erscheinen, demnächst nur noch für Abonnenten von Youtube Premium eingesehen werden können. Die Vorbereitungen dafür sind in vollem Gang. Was Independent-Musiker betrifft, ist für diese Praxis eine Tochter der Sony Music, The Orchard Enterprises Inc., verantwortlich. Kurz gesagt, die Sony sichert sich weitgehend alle Möglichkeiten, mit digital angebotener oder digitalisierter Musik Geld zu verdienen, ohne dass die Musiker oder Label auch nur einen Cent davon sehen. Diebstahl von Musik weit jenseits musikalischer Gründe, also nicht durch Fans, sondern durch solche, die sich höchstens zum Schein als solche deklarieren, kann als Diebstahl in großem Stil, hier auf Grundlage der Unsicherheiten beim Übergang ins digitale Zeitalter in historischem Ausmaß, bezeichnet werden. Dabei wird die Unübersichtlichkeit und Verkomplizierung von Rechtssituationen ausgenutzt. Dazu gehört also auch das Ausnutzen von Unwissenheit und die Erzeugung von Rechtssituationen, die für Musiker oder Label kaum noch zu durchblicken sind.

Einzelnachweise

  1. Thomas Hartmann – Apple Music zahlt Musikern das Zehnfache von Youtube (2018) [1] bei pcwelt.de
  2. is there a way to ask youtube to delete autogenerated uploads? (2019) bei reddit.com. Abgerufen am 28. Februar 2021.

Weblink

  • Artikel The Orchard [2] bei der de.wiki
  • Artikel Conent ID [3] bei der de.wiki
  • Homepage [4] bei Youtube.com