The Moog Cookbook

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The Moog Cookbook
The Moog Cookbook 2005 in Coney Island
The Moog Cookbook 2005 in Coney Island
Aktiver Zeitraum: seit 1996
Genres: Cover
Electronica
Labels: Restless
Rykodisc
Cookbook Kitschen
Homepage: The Moog Cookbook bei Roger Joseph Manning
Line-Up:
Meco Eno alias Roger Joseph Manning: Moog, Synthesizer
Uli Nomi alias Brian Kehew: Moog, Synthesizer

The Moog Cookbook sind eine US-amerikanische Band, die seit 1996 bekannte Rock-Stücke im Moog-Sound covert.

Bandgeschichte

Das Duo von The Moog Cookbook gehört – ähnlich wie Sara DeBells "Grunge Lite" oder die Mike Flowers Pops – zu den 90er-Phänomenen, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, den damals herrschenden Grunge- und Alternative-Gitarrensound durch den Pop- bzw. Synthiewolf zu drehen. Bestehend aus dem Jellyfish- und Imperial Drag-Musiker Roger Joseph Manning sowie Brian Kehew, veröffentlichte das stets in Phantasie-Raumanzügen auftretende Duo im Frühjahr 1996 sein erstes, selbstbetiteltes Album, auf dem unter anderem die Hits Black Hole Sun (Soundgarden), Buddy Holly (Weezer), Are You Gonna Go My Way (Lenny Kravitz) und das unvermeidliche Smells Like Teen Spirit von Nirvana mittels fünfzehn verschiedener Uralt-Synthesizer gecovert wurden. 1997 folgte eine weitere LP namens "Ye Olde Space Bande", auf der nach dem "Modern Rock" des ersten Albums nun der "Classic Rock" mit Exponenten wie Led Zeppelin (Whole Lotta Love), Steppenwolf (Born to Be Wild) und den Eagles (Hotel California) dran glauben mußte. Danach nahm das Duo noch einige Einzeltracks für Bands wie die Foo Fighters, Eels und Cheap Trick auf, die als B-Seiten verwendet werden sollten, und tourte mit befreundeten Bands wie Air, Beck und Hole. Nach einer längeren Veröffentlichungspause steuerten The Moog Cookbook dann ein Stück zum Soundtrack der Robert Moog-Filmbiographie "Moog" bei, und 2006 erschien ihr drittes Album "Bartell", auf dem erstmals auch Eigenkompositionen der beiden Moogies zu hören sind.

Kollaborationen

  • auf "Ye Olde Space Bande":
Mark Mothersbaugh (Devo): Gitarre bei Ain't Talkin' 'bout Love
Charlotte Caffey (The Go-Go's): Moog bei 25 or 6 to 4
E (Eels): Diktiergerät
Wayne Kramer (MC5): Synth-Gitarre bei Whole Lotta Love
Lyle Workman (Jellyfish): Synth-Gitarre bei Rock and Roll All Night

Diskographie

Alben

Kompilationsbeiträge

  • 2005 Bob's Funk auf "Moog" (O.S.T.)

Referenzkasten

  • Der Bandname ist einem Buch der Ehefrau des nämlichen Synthie-Pioniers Robert Moog entliehen.

Trivia

  • Als Manning und Kehew in der Backing-Band von Air spielten, soll den ebenfalls anwesenden Daft Punk die Idee für deren mittlerweile ikonische Robotermasken gekommen sein.

Referenzbands

Coverversionen

The Moog Cookbook covern...

  • auf "The Moog Cookbook" (1996):
Black Hole Sun von Soundgarden
Buddy Holly von Weezer
Basket Case von Green Day
Come Out and Play von The Offspring
Free Fallin' von Tom Petty
Are You Gonna Go My Way von Lenny Kravitz
Smells Like Teen Spirit von Nirvana
Even Flow von Pearl Jam
The One I Love von R.E.M.
Keep On Rockin' in the Free World von Neil Young
  • auf "Ye Olde Space Bande" (1997):
Born to Be Wild von Steppenwolf
Cat Scratch Fever von Ted Nugent
Sweet Home Alabama von Lynyrd Skynyrd
More Than a Feelin' von Boston
Ain't Talkin' 'Bout Love von Van Halen
Whole Lotta Love von Led Zeppelin
Ziggy Stardust von David Bowie
25 or 6 to 4 von Chicago
Hotel California von den Eagles
Rock and Roll All Night von Kiss
  • auf "Bartell" (2006):
Twist Barbie von Shonen Knife
Kelly Watch The Stars von Air
Novocaine for the Soul von Eels
Big Me von den Foo Fighters
Surrender von Cheap Trick
Psyche Rock von Pierre Henry
Mountain von You He-Es
20th Century Boy von T.Rex
Mon Coeur von Klaus Nomi
Time von Alex Gopher

Die Platte enthielt außerdem noch eine "Christmas EP", auf der bekannte Weihnachtslieder wie Jingle Bells und Stille Nacht "vermoogt" wurden.

Videos

Weblinks