Robyn Hitchcock

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Robyn Hitchcock
Herkunft: London, England
Geboren: 3. März 1953 (68 Jahre)
Aktiver Zeitraum: seit 1976
Genres: Singer-Songwriter, Psychedelic Rock
Instrumente: Gesang, Gitarre
Labels: Armageddon, Albion Records, Midnight Music, A&M, Twin/Tone, Go! Discs, Warner Bros., Yep Rock Records
Homepage: RobynHitchcock.com
Bands:
The Soft Boys

Robyn Hitchcock ist ein Musiker aus London, der in den 1970er Jahren mit The Soft Boys bekannt wurde und als Solokünstler bis heute zahlreiche Platten mit Psychedelic-beeinflusstem Singer-Songwriter-Material veröffentlicht hat.

Biographie

Der britische Songwriter Robyn Hitchcock gründete 1976 zunächst die Psychedelic-Punks von The Soft Boys, bei denen er seine Verehrung für die Drogenvisionen eines Syd Barrett (dessen Songs Hitchcock zahlreich gecovert hat) mit der neuen Energie der Sex Pistols verknüpfte. Die Soft Boys existierten zunächst bis 1980, dann machte Hitchcock sich selbständig und veröffentlicht seitdem fast jedes Jahr Platten, die – ähnlich Syd Barretts Spätwerk – zwischen Akustik, Rock und Psychedelic gelagert sind. Dabei haben ihn die Begleitbands The Egyptians und The Venus 3 unterstützt, zu denen unter anderem Mitglieder der Soft Boys (Bassist Andy Metcalf und Schlagzeuger Morris Windsor), der Seattle-Garagenrocker Young Fresh Fellows, R.E.M.-Gitarrist Peter Buck oder der ebenfalls aus Seattle stammende Schlagzeuger Bill Rieflin zählen. Ende der 1980er Jahre verzeichnete Hitchcocks Popularität mit auf den Majorlabels A&M und Warner erschienenen Alben wie "Globe of Frogs" und "Queen Elvis" einen Höhepunkt, doch im weiteren Verlauf der 1990er Jahre schwand diese wieder, und seitdem veröffentlicht Robyn Hitchcock auf verschiedenen Indielabels. Zwischendurch gab es auch Soft Boys-Wiedervereinigungen; Hitchcock kollaborierte unter anderem mit Andy Partridge (XTC), und 2007 erschien eine Dokumentation über den Songwriter, in der sich unter anderem Nick Lowe und John Paul Jones (Led Zeppelin, Them Crooked Vultures) über Hitchcock äußern. 2002 veröffentlichte er ein Doppelalbum allein mit Bob Dylan-Coverversionen; sein jüngster Release "Tromsø, Kaptein" wurde in Oslo aufgenommen und ausschließlich in Norwegen veröffentlicht.

Solo-Diskographie

  • 1981 Black Snake Diamond Röle
  • 1982 Groovy Decay
  • 1984 I Often Dream of Trains
  • 1985 Fegmania! (mit The Egyptians)
  • 1986 Element of Light (mit The Egyptians)
  • 1988 Globe of Frogs (mit The Egyptians)
  • 1989 Queen Elvis (mit The Egyptians)
  • 1990 Eye
  • 1991 Perspex Island (mit The Egyptians)
  • 1993 Respect (mit The Egyptians)
  • 1996 Moss Elixir
  • 1999 Jewels for Sophia
  • 2003 Luxor
  • 2004 Spooked
  • 2006 Olé! Tarantula (mit The Venus 3)
  • 2009 Goodnight Oslo (mit The Venus 3)
  • 2010 Propellor Time (mit The Venus 3)
  • 2011 Tromsø, Kaptein

Referenzbands

Weblinks