Lee Buddah

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Lee Buddah
Herkunft: Dortmund, Nordrhein-Westfalen
Geboren: 1973
Aktiver Zeitraum: seit 1996
Genres: Indiepop, HipHop, Singer-Songwriter
Instrumente: Gesang, Gitarre, Produktion
Labels: Deck8, eastwest, The A Label, Celloid
Homepage: LeeBuddah.de

Lee Buddah ist das Projektalias von Philip Stegers aus Dortmund.

Biographie

Philip Stegers gründete 1996 das nach dem legendären Schalker Stürmer Reinhard Libuda benannte Projekt Lee Buddah, dessen erste Single "Stadtverkehr" 1997 auf Deck8 erschien, bald gefolgt vom ersten Longplayer "Halbgescheid". Die Platte fiel in die Post-Beck-Ära der späteren Neunziger, in der diverse Künstler wie Lotte Ohm, Gautsch oder Fred Adrett in loser Anlehnung an den "Mellow Gold"-Multiinstrumentalisten ihre Inspiration aus HipHop, Indiepop und klassischen Groove-Sounds bezogen und dies auf deutsche Verhältnisse übertrugen. Lee Buddahs Debüt wies dabei noch stärkere Spuren aus HipHop auf als spätere Releases und konnte mit der Single "Manchmal ist sie seltsam" erste Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Es folgten kleinere Clubtourneen (unter anderem zur Unterstützung der "Zensur!?"-Kompilation) sowie Gastauftritte bei u.a. dem befreundeten Rapper Dike. Das zweite Album "Primat Midi" erschien im Jahr 2000 bereits auf eastwest und hatte mit der Auskopplung "Novemberhände", in deren Videoclip Pornodarstellerin Gina Wild mitspielte, auch einen Viva2-Liebling in seiner Trackliste. Wie auch der Vorgänger wurde "Primat Midi" von der Musikpresse gelobt und zur "Schönheit der Ausgabe" im Visions.

Nachdem der deutschsprachige Rap den Höhepunkt seines Mainstreamerfolgs um das Jahr 2000 erreicht hatte, wandte sich Buddah/Stegers anderen Bereichen zu. Unter anderem produzierte er seitdem Soundtracks (u.a. mit Blackmail zu "Kammerflimmern" sowie "Verschwende deine Jugend"), außerdem kollaborierte er mit anderen Künstlern wie Too Strong, Erobique, Fink und Olli Schulz. Das bislang letzte Album unter dem Alias Lee Buddah erschien im Jahr 2005 unter dem Titel "Frühjahrschronik", das sich stilistisch stark von den HipHop- und Groove-Wurzeln der frühen Releases entfernt hatte. Mit "S-Bahn fahr'n" von 2000 schrieb Stegers auch sein erstes Hörspiel, dem bislang zahlreiche weitere folgten.

Solo-Diskographie

Alben
Singles/EPs
  • 1997 Stadtverkehr (Maxi, Deck8)
  • 1997 Manchmal ist sie seltsam (Maxi, Deck8)
  • 1998 Heißer Sommer (Maxi, Deck8)
  • 2000 Novemberhände (Maxi, eastwest)
  • 2000 Das Revierderby - Der S04 gegen BVB (Maxi, eastwest)
  • 2001 Dunkelheit geht (7", Popbiz)
  • 2001 Drei Wünsche (Maxi, Virgin / Celloid)
  • 2005 Jung, dumm & glücklich (Maxi, The A Label)
  • 2005 Daunenkissen (Maxi, The A Label)
Soundtracks
Hörspiele
  • 2000 S-Bahn fahr'n (Drehbuch, WDR)
  • 2005 Grund GmbH (Drehbuch, mit Benjamin Quabeck, WDR)
  • 2007 Voodoo Child (Drehbuch, mit Benjamin Quabeck, WDR)
  • 2008 Hinter tausend Stäben meine Welt (Musik, WDR)
  • 2009 Timeshift 20 - Zurück in 20 Jahre "Die Fantastischen Vier" (Drehbuch, mit Boris Heinrich, WDR)
  • 2011 Die Sehnsucht nach der Klammer (Drehbuch, mit Andrea Halter, WDR)
  • 2011 Die Höhle (Musik, WDR)

Referenzkasten

Referenzbands

Weblinks