Kylesa

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Kylesa
Kylesa
Kylesa
Herkunft: Savannah, Georgia, USA
Aktiver Zeitraum: seit 2001
Genres: Metal, Sludge, Psychedelic
Labels: Season of Mist, Prosthetic, Havoc Records, Prank, 20 Buck Spin, Hyperrealist, At a Loss Recordings, La Familia Releases, Bacteria Sour
Homepage: Kylesa.com
Line-Up:
Phillip Cope: Gesang, Gitarre
Laura Pleasants: Gesang, Gitarre
Chase Rudeseal: Bass (seit 2013)
Carl McGinley: Schlagzeug, Percussion (seit 2006)
Eric Hernandez: Schlagzeug, Percussion
Ehemalige Mitglieder:
Tyler Newberry: Schlagzeug, Percussion (2010-2013)
Corey Barhorst: Bass, Gesang (2001–2007, 2008-2011)
Jeff Porter: Schlagzeug (2006–2008)
Brandon Baltzley: Schlagzeug (2005)
Christian Depken: Bass (2001–2002)
Brian Duke: Bass, Gesang (2001)

Kylesa sind eine psychedelische Sludge-Metal-Band aus dem US-Bundesstaat Georgia, die seit 2001 existiert und mit "Ultraviolet" im Mai 2013 ihr sechstes Album veröffentlicht hat.

Bandgeschichte

Die Wurzeln von Kylesa – ein Verweis auf den buddhistischen Begriff des "kilesa mara", der "den Geist trübende Leidenschaften" bezeichnet – liegen im Süden der Vereinigten Staaten, genauer gesagt in Savannah, der Hauptstadt des US-Bundesstaats Georgia, und noch genauer in der Person von Phillip Cope, dem "Paten" der dortigen Metal-Szene. Dieser hatte dort in den Neunzigerjahren eine Trio-Formation namens Damad ins Leben gerufen, die einen Gutteil des späteren Bandsounds mit Einflüssen aus Southern Rock, Doom, Stonerrock und Sludge bereits vorwegnahm. 2001 kam Gitarristin Laura Pleasants hinzu, und fortan nannte man sich Kylesa. Nur wenige Tage nach dem ersten Konzert unter dem neuen Namen starb jedoch Bassist Brian Duke an den Folgen eines Epilepsieanfalls, und die Karriere der Band schien vor dem Aus, noch bevor sie überhaupt richtig begonnen hatte. Die übrigen Bandmitglieder beschlossen jedoch, in Gedenken an den verstorbenen Bandfreund weiterzumachen, und gaben dem schon fast komplett eingespielten Debütalbum noch den letzten Schliff, so dass "Kylesa" im Jahr 2002 erschien und gleich positive Reaktionen hervorrufen konnte. Mit dem neuen Bassisten Corey Barhorst spielte man gleich auch noch zwei 7"-Singles sowie eine Split-LP mit der befreundeten Band Cream Abdul Babar ein, die ebenfalls alle noch 2002 herauskamen. Der hohe Output wurde auch in den folgenden Jahren beibehalten, allerdings war mit dem Abgang von Schlagzeuger und Gründungsmitglied Christian Depken ein weiterer Line-Up-Wechsel zu verzeichnen. Bei den Aufnahmen zum zweiten richtigen Longplayer "To Walk a Middle Course", der 2005 auf Prosthetic Records veröffentlicht wurde, saß Ersatzmann Brandon Baltzley hinter der Schießbude, der aber auch nur eine Saison bei der Band spielte.

Mit dem bereits 2006 folgenden dritten Album "Time Will Fuse Its Worth" kam dann der entscheidende Wechsel im Lineup, als mit Jeff Porter und Carl McGinley gleich zwei Schlagzeuger hinzukamen und somit den "sonic punch" der Gruppe verdoppelten. Zudem stieg etwa zur selben Zeit mit Bands wie Mastodon (mit denen Kylesa bereits seit 2001 gemeinsame Shows gespielt hatten), Baroness oder Isis eine neue Generation von artverwandten Metal-Bands aus dem Underground empor, die wie Kylesa ihre Inspiration aus klassischem Metal zogen, dabei aber ebenso an Hardcore, Progressive Rock, Stonerrock, Grunge und anderen alternativen Formen der schweren Rockmusik geschult waren. Im Zuge der Promotion des Albums spielten Kylesa zahlreiche weitere Shows und veröffentlichten bis 2009 neben dem vierten Album "Static Tensions" auch wieder diverse (Split-)EPs und Singles. Inzwischen sind Kylesa zu einem der führenden Acts der alternativen Metalszene emporgestiegen, wie die guten Verkaufszahlen und positiven Kritiken zur 2010 erschienenen fünften LP "Spiral Shadow" bewiesen. Das Lineup der Band blieb aber auch im neuen Jahrzehnt instabil; zudem musste das Kernduo Cope/Pleasants diverse private Schicksalsschläge hinnehmen. Diese verarbeiteten sie auf dem 2013 veröffentlichten Longplayer "Ultraviolet" vor allem textlich, während die Band musikalisch durchaus auch Einflüsse aus Krautrock und Proto-Metal zuließ und auch mehr Vocals von Laura Pleasants zu hören waren.

Diskographie

Alben
Singles/EPs
Sonstige

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts
Pitchfork Visions
2009 Static Tension X
2010 Spiral Shadow 44

Referenzbands

Weblinks