Katortz – Wir haben alles gesehen: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach dem Ende von [[Mongofünf]] taten sich deren Toshi Trebess und Stefan Schwartz mit Karsten Nordhausen zu [[Katortz]] zusammen, um ihrer Liebe zu Powertrios wie [[Primus]] und [[Them Crooked Vultures]] in Verbindung mit klassisch-psychedelisch bis modern-[[stoner]]ndem [[Rock]] zu frönen. Hinzu kamen deutsche Texte, die ihre Inspiration zu einem guten Teil aus der [[Udo Lindenberg]]-Tradition bezogen. Ihren ersten Tonträger mit dem Titel '''"Wir haben alles gesehen"''' veröffentlichte die Band im Frühjahr [[2012]] und ordnete sich dabei teils in die Tradition von melancholischen Frickel-[[Noise]]-Exponenten wie [[Pendikel]], [[Zimt]] oder [[Sport]] ein (''Uns hat es keiner gesagt''), schreckte aber auch vor extensiven [[Psychedelic]]-Strecken und [[Bluesrock]]-Anleihen wie im Opener ''Wir haben alles gesehen'' (sowie dessen [[Instrumental]]-[[Reprise]] ''Ihr könnt es wenden und drehen'') nicht zurück. Textlich verfolgte Toshi Trebess auf ähnliche Weise sowohl die abstrakte Schiene (das (Betriebs-)systemkritische ''Es ist ein Fehler aufgetreten'' oder das existenzialistische ''Ich löse mich auf'') als auch jene des direkten Prä-[[Hamburger Schule]]-[[Deutschrock]]/-[[Punk]] (das Anti-Poser-Stück ''Du und der Größenwahn'', Talkshow-Schelte in ''Ruf doch beim Fernsehen an'' oder Kirchenbashing in ''Der Heilige Geist'').
 
Nach dem Ende von [[Mongofünf]] taten sich deren Toshi Trebess und Stefan Schwartz mit Karsten Nordhausen zu [[Katortz]] zusammen, um ihrer Liebe zu Powertrios wie [[Primus]] und [[Them Crooked Vultures]] in Verbindung mit klassisch-psychedelisch bis modern-[[stoner]]ndem [[Rock]] zu frönen. Hinzu kamen deutsche Texte, die ihre Inspiration zu einem guten Teil aus der [[Udo Lindenberg]]-Tradition bezogen. Ihren ersten Tonträger mit dem Titel '''"Wir haben alles gesehen"''' veröffentlichte die Band im Frühjahr [[2012]] und ordnete sich dabei teils in die Tradition von melancholischen Frickel-[[Noise]]-Exponenten wie [[Pendikel]], [[Zimt]] oder [[Sport]] ein (''Uns hat es keiner gesagt''), schreckte aber auch vor extensiven [[Psychedelic]]-Strecken und [[Bluesrock]]-Anleihen wie im Opener ''Wir haben alles gesehen'' (sowie dessen [[Instrumental]]-[[Reprise]] ''Ihr könnt es wenden und drehen'') nicht zurück. Textlich verfolgte Toshi Trebess auf ähnliche Weise sowohl die abstrakte Schiene (das (Betriebs-)systemkritische ''Es ist ein Fehler aufgetreten'' oder das existenzialistische ''Ich löse mich auf'') als auch jene des direkten Prä-[[Hamburger Schule]]-[[Deutschrock]]/-[[Punk]] (das Anti-Poser-Stück ''Du und der Größenwahn'', Talkshow-Schelte in ''Ruf doch beim Fernsehen an'' oder Kirchenbashing in ''Der Heilige Geist'').
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"Wir haben alles gesehen" wurde von der Band zwischen Dezember [[2010]] und Februar [[2011]] in "Heimarbeit" aufgenommen und von [[Kai Blankenberg]] (Bassist von [[Subterfuge]] und masterte u.a. Alben von [[Tocotronic]], [[Tele]], [[Slut]], [[Madsen]] und [[Karpatenhund]]) nachbearbeitet.
  
 
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Version vom 16. Februar 2013, 15:02 Uhr

Wir haben alles gesehen
Katortz
Veröffentlicht: 13. April 2012
Label & Vertrieb: Tag-7
Albumlänge: 46:15 Min.
Produziert von: Kai Blankenberg und Katortz
Genre: Alternative Rock
Formate: CD
Chronologie

Wir haben alles gesehen

"Wir haben alles gesehen" ist das Debütalbum von Katortz. Es wurde Ende 2010 bis Anfang 2011 aufgenommen und erschien im Jahr 2012 auf Tag-7.

Zum Album

Nach dem Ende von Mongofünf taten sich deren Toshi Trebess und Stefan Schwartz mit Karsten Nordhausen zu Katortz zusammen, um ihrer Liebe zu Powertrios wie Primus und Them Crooked Vultures in Verbindung mit klassisch-psychedelisch bis modern-stonerndem Rock zu frönen. Hinzu kamen deutsche Texte, die ihre Inspiration zu einem guten Teil aus der Udo Lindenberg-Tradition bezogen. Ihren ersten Tonträger mit dem Titel "Wir haben alles gesehen" veröffentlichte die Band im Frühjahr 2012 und ordnete sich dabei teils in die Tradition von melancholischen Frickel-Noise-Exponenten wie Pendikel, Zimt oder Sport ein (Uns hat es keiner gesagt), schreckte aber auch vor extensiven Psychedelic-Strecken und Bluesrock-Anleihen wie im Opener Wir haben alles gesehen (sowie dessen Instrumental-Reprise Ihr könnt es wenden und drehen) nicht zurück. Textlich verfolgte Toshi Trebess auf ähnliche Weise sowohl die abstrakte Schiene (das (Betriebs-)systemkritische Es ist ein Fehler aufgetreten oder das existenzialistische Ich löse mich auf) als auch jene des direkten Prä-Hamburger Schule-Deutschrock/-Punk (das Anti-Poser-Stück Du und der Größenwahn, Talkshow-Schelte in Ruf doch beim Fernsehen an oder Kirchenbashing in Der Heilige Geist).

"Wir haben alles gesehen" wurde von der Band zwischen Dezember 2010 und Februar 2011 in "Heimarbeit" aufgenommen und von Kai Blankenberg (Bassist von Subterfuge und masterte u.a. Alben von Tocotronic, Tele, Slut, Madsen und Karpatenhund) nachbearbeitet.

Line-Up

Tracklisting

  1. Wir haben alles gesehen (2:38)
  2. Uns hat es keiner gesagt (6:02)
  3. Du und der Größenwahn (4:41)
  4. Ruf doch beim Fernsehen an (4:56)
  5. Ihr könnt es wenden und drehen (1:47)
  6. Es ist ein Fehler aufgetreten (7:12)
  7. Der Heilige Geist (4:48)
  8. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff (3:29)
  9. Ich löse mich auf (4:00)
  10. Glaub es besser nicht (6:37)

Weblinks