Jowe Head

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Stephen Bird aka Jowe Head (*1956 in der Nähe von Birmingham) ist besonders als Bassist der Swell Maps und Television Personalities bekannt.

Musik

Weitere Bands, in denen er aktiv ist oder war, sind die Househunters, Palookas, Angel Racing Food und Jowe Head and the Demi-Monde. Bei den Swell Maps startete er seine Musiker-Karriere 1973 und erreichte mit ihnen mit sämtlichen Veröffentlichungen Platz 1 der UK-Indie-Charts.[1] Seit dieser Zeit gilt er als Post-Punk-Legende, was auch mit seinen Band-Tätigkeiten in den 1980er Jahren bei den Television Personalities und Palookas zusammenhängt. Als Solo-Musiker, aber auch mit diversen Band-Projekten tourt Jowe Head auch heute noch durch Clubs und Bars.

Jowe Heads Musik ist a-tonal oder antitonal zu nennen, wo die Interpretationsbereiche der Tonhöhen in den einzelnen Stimmen (und Instrumenten) fast grundsätzlich in die gesprochene Sprache überzogen werden. Das Tongeflecht, das durch diese unkonventionell-virtuosen Texturen entsteht, sucht in der Populären Musik seinesgleichen, die Bands, bei denen Jowe Head gespielt hat, zeichnen sich in ihren besten Momenten durch diese, von ihm ausgehenden ziellosen Texturen aus. Wie üblich für die Bands und Musiker der ersten Punkgeneration ist die Parodie das A und O seiner Stücke.

Cake Shop Girl (1986) The Lion Sleeps Tonight

Neben seiner musikalischen Ader ist Jowe Head auch bildender Künstler. Er malt Bilder, gestaltet Plattencover, Poster und Bühnen-Dekorationen. Nach seiner Teilnahme an der Gruppenausstellung Paintwork – The Fall 2006 in Berlin[2] gab er 2007 in dieser Stadt auch seine erste Einzelausstellung außerhalb von Großbritannien.[3]

Bands

Solo-Diskografie

Alben

EPs/Singles

  • 1991 The Legendary EP (7", Get Happy Records)
  • 1994 Merman Blues & Baby Bounce (7", Topplers Records)
  • 2004 Jowe Head & The NoMen, Cause Co-Motion – Cake Shop Girl / Only Fades Away ‎(7", Cape Shok Records)

Kollaborationen

Samplerbeiträge (Solo)

Einzelnachweise

  1. Profil Nikki Sudden [1] bei Discogs
  2. Robert Mießner: The Fall – Paintwork. A Tribute to Mark E. Smith. (2006) [2] bei satt.org
  3. Robert Mießner – Bis ihr platzt. Jowe Head “All You Can Eat” (2007) [3] bei satt.org

Weblinks

Links im Juni 2017.