Jon Spencer Blues Explosion

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Jon Spencer Blues Explosion wurde 1990 in New York City gegründet, nachdem sich Jon Spencers vorherige Band Pussy Galore aufgelöst hatte. Die Band vertritt eine Auffassung von Avantgarde-Blues, mit der sie sich nah am Rock'n'Roll und manchmal auch Psychobilly bewegt. Soul, Noise und Trash spielen ebenfalls eine Rolle.

Bandgeschichte

Jon Spencer Blues ExplosionTalk about the Blues (1998), Winona Ryder als Jon Spencer (Regie: Evan Bernard) Jon Spencer Blues Explosion – Theremin demonstration (2006)

1991 finden in New York die ersten Aufnahmen zusammen mit Kramer statt und erscheinen als A Reverse Willie Horton im gleichen Jahr. Außerdem wird mit Steve Albini aufgenommen. Beide Sessions werden für die Folgeveröffentlichungen Crypt Style und The Jon Spencer Blues Explosion verwendet, sowie für Year One, das als Retrospektive 2010 veröffentlicht wird und mit 38 Stücken die kompletten Kramer/Albini-Aufnahmen enthält. Als erste Single erscheint 1992 Shirt Jac. 1993 folgt das Album Extra Width und ihr Video zu Afro läuft erstmals auf MTV. Das rauhe 1994er Album Orange ist für viele das Highlight im JSBX-Backkatalog, 1996 folgt Now I Got Worry, mit dem sich Jon Spencer und Band stärker auf Klangexperimente einlassen. 1998 erscheint mit Acme ein weniger kantiges Album, auf dem erstmals mit Sample-Technologie gearbeitet wird. Im Juli 1999 wird der Jon Spencer Blues Explosion während einer Tournee in Kanada das komplette Equipment aus dem Bus gestohlen, woraufhin bald darauf das Outtakes-Album "Acme Plus" auf den Markt geworfen wird. Im gleichen Jahr Sideways Soul: Dub Narcotic Sound System Meets The Jon Spencer Blues Explosion In A Dancehall Style auf K Records. 2002 Plastic Fang. Auf dem 2004er Album Damage, das unter dem vorübergehend verkürzten Namen "Blues Explosion" erscheint, geht die Band mit zahlreichen Gaststars aus dem Hip Hop noch einen Schritt weiter. Jon Spencer spielt des öfteren ein Theremin, ein Bass oder eine Bassgitarre kommt selten oder überhaupt nicht vor. Danach werden bis 2012 diverse Projekte verfolgt, Zusammenarbeiten mit anderen Musikern, eine Aufnahme eines Songs von Guitar Wolf wird veröffentlicht und weitere Singles erscheinen. In dieser Zeit sind Bands, wie die White Stripes und Strokes, die mit ähnlichen Konzepten nachgerückt sind, angesagter. Einige Compilations erscheinen. 2012 erscheint nach acht Jahren Meat + Bone, 2015 dann Freedom Tower - No Wave Dance Party 2015.

Line-Up

Jon Spencer (Gesang, Gitarre), Judah Bauer (Gitarre), Russell Simins (Schlagzeug).

Kollaborationen

Genres

Garagenrock

Diskografie

Diskografie [1] bei Discogs

Referenzbands

All-Time-Charts

Extra Width

Gelistet in Die 100 wegweisenden Veröffentlichungen der VISIONS-Laufbahn! 1991–1996 (Visions, 1996)

Orange

64 in Die 100 wichtigsten Platten der Neunziger (Visions, 2000)

Trivia

Im Musikvideo Talk About The Blues wird die Band von Winona Ryder, Giovanni Ribisi und John C. Reilly dargestellt.

Coverversionen

The Jon Spencer Blues Explosion covern ...

Black Betty Public Domain, Fuck Shit Up von Dub Narcotic Sound System, Lovin' up a Storm von Jerry Lee Lewis, Ole Man Trouble von Otis Redding, Right Place Wrong Time von Dr. John, Complication von The Monks, All Shook Up von Elvis Presley, The Train Kept a Rollin’ von Johnny Burnette, Last Time von The Rolling Stones, Slack Motherfucker von Superchunk, You look like a Jew und Groovy Hatefuck von Pussy Galore (die letzten vier Live mit Yo La Tengo).

Videoclips

Weblinks

Links im Januar 2018.