Jimmy Eat World

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Jimmy Eat World
Jimmy Eat World live in Vancouver 2007
Jimmy Eat World live in Vancouver 2007
Herkunft: Meso, Arizona, USA
Aktiver Zeitraum: seit 1993
Genres: College Rock, Emo, Alternative Rock
Labels: Capitol, DreamWorks, Interscope
Homepage: JimmyEatWorld.com
Line-Up:
Jim Adkins – Gesang, Gitarre
Tom Linton – Gitarre, Gesang
Rick Burch – Bass, seit 1995
Zach Lind – Schlagzeug
Ehemalige Mitglieder:
Mitch Porter – Bass, bis 1995

Jimmy Eat World ist eine äußerst erfolgreiche amerikanische Band, die üblicherweise dem Genre „Emocore“ zugerechnet wird. Das 1999 veröffentlichte Album „Clarity“ gilt als eines der Meisterwerke des poppigen Emocores.

Bandgeschichte

Die beiden Kindergartenfreunde Jim Adkins und Zach Lind lernten in der Highschool Mitch Porter und Tom Linton kennen, mit denen sie erst eine Metallica-Coverband und schließlich 1993 Jimmy Eat World gründeten. Die immer wieder gern erzählte Geschichte zur Namensfindung besagt, dass der Name die Unterschrift eines Bildes ist, das Tom Lintons Zwillingsbruder Ed malte, als er sich mit dem größeren Bruder Jim gestritten hatte. Das Bild zeigte Jim, wie er die Welt isst, was wohl eine Anspielung auf seine Körperfülle sein sollte ([1]).

1994 veröffentlichte die Band ihr selbstbetiteltes Debütalbum auf dem Label zweier Freunde (Wooden Blue Records). Die CD wurde nicht mehr nachgepresst und ist dementsprechend rar. Ein Jahr darauf sah ein A&R-Manager von Capitol Records Jimmy Eat World bei einem Konzert und bot ihnen einen Plattenvertrag an, den die Band annahm. Kurz zuvor hatte Mitch Porter Jimmy Eat World aus „persönlichen Gründen“ verlassen und war durch Rick Burch ersetzt worden. Jimmy Eat World veröffentlichten 1995 noch einige Split-7"s und nahmen dann das Album „Static Prevails“ auf, das im Juli 1996 in den USA erschien. In den Folgejahren tourte die Band stetig durch die USA und erspielte sich mehr und mehr Popularität. 1998 begannen Jimmy Eat World mit den Aufnahmen für das dritte Album. Als Produzent wurde, ebenso wie für „Static Prevails“ damals, Mark Trombino engagiert. Die Geschäftsführung von Capitol hatte sich zwischenzeitlich geändert und die neuen Manager empfanden die Musik von Jimmy Eat World nicht poppig genug, sodass der Veröffentlichungstermin für das Album verschoben wurde. Derweil kümmerte sich die Band selbst, indem sie eine EP auf dem Indielabel Fueled by Ramen veröffentlichte und als Promo an die amerikanischen Radiosender verschickte, die tatsächlich das Lied „Lucky Denver Mint“ zu spielen begannen. Daraufhin veröffentlichte Capitol Records im Februar 1999 doch das Album „Clarity“ in den USA und ließ ein Musikvideo zu „Lucky Denver Mint“ drehen. Nichtsdestotrotz trennten sich Label und Band Ende des Jahres.

Jimmy Eat World planten daraufhin eine fünfwöchige Tour durch Europa, wo die Band äußerst gut aufgenommen wurde. Im Anschluss begann die Band mit den Aufnahmen zum vierten Album, die sie selbst finanzierten. Zu diesem Zweck erschien die Singles-Kompilation „Singles“ auf dem kleinen Label Big Wheel Recreation. Mittlerweile interessierten sich verschiedene Majorlabels für Jimmy Eat World, welche sich für DreamWorks entschieden. Im Juli 2001 erschien das „Bleed American“ betitelte vierte Album. Nach dem 11. September wurden Album sowie die gleichnamige Single umbenannt – das Album wurde zu „Jimmy Eat World“, die Single zu „Salt Sweat Sugar“. Der europäische Partner von Capitol, EMI, hatte inzwischen von der zunehmenden Popularität der Band Wind bekommen und veröffentlichte ebenfalls 2001 die beiden Alben „Static Prevails“ und „Clarity“ auch in Europa. Die zweite Singleauskopplung von „Bleed American“, „The Middle“, wurde zur erfolgreichsten der Bandgeschichte und erreichte Platz 5 in den amerikanischen Top 100.

Im Anschluss an die Albumveröffentlichung gingen Jimmy Eat World auf ausgedehnte Tour. Anfang 2004 begannen sie mit den Aufnahmen zum Nachfolgewerk „Futures“, das zur Hälfte mit Stammproduzenten Mark Trombino und zur Hälfte mit Gil Norton aufgenommen wurde. DreamWorks war inzwischen von der Universal Music Group aufgekauft worden, und so erschien „Futures“ bei dem Universal-Sublabel Interscope. Das Album platzierte sich zwar sehr gut in den Charts, war aber bei den Kritikern (und manchen Die-Hard-Fans) nicht mehr so beliebt wie das vorangegangene. Nach der Veröffentlichung gingen Jimmy Eat World unter anderem mit Green Day auf Tour. Danach begannen sie mit Schreiben am sechsten Album, für das sie sich zwei Koproduzenten (Chris Testa und John Fields) sowie einen Ausführenden Produzenten (Butch Vig) dazuholten. Im Oktober 2007 erschien „Chase This Light“, das auf Platz 5 der Billboard-Charts einstieg.

Ihr 7. Studioalbum wird den Titel Invented tragen und im September 2010 nach der Trennung vom Major Interscope von der Band selber veröffentlicht werden. Nach der Liaison mit Butch Vig als Produzent übernimmt diese Rolle für Invented wieder Mark Trombino.[1]

Kollaborationen

Diskographie

Alben
EPs
Singles
Splits
Sonstige
DVDs
  • 2005 Believe in What You Want

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH SV NL F P NOR FIN DK AUS NZ
2001 Clarity 47
2001 Bleed American 20 31
2004 Futures 33 22 6 27 65
2007 Chase This Light 54 27 5 73 94 30
2010 Invented 44 11
Singles
2002 The Middle 26 5 92 98 49 28
2002 Sweetness 38 75
2004 Pain 38 93
2008 Always Be 37

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Intro Visions Plattentests Online Spex Intro Rolling Stone Visions Plattentests Online
2001 Bleed American 24 7 1 38 11 23 4 1
2004 Futures 25 4 6 4
Singles
2001 Lucky Denver Mint 5
2001 Bleed American 2 22 3 2
2001 The Middle 25 28
2004 Pain 9
2004 Kill 8

All-Time-Charts

Clarity
Bleed American
The Middle

Kompilationsbeiträge

Referenzbands

Coverversionen

Jimmy Eat World covern...

Remixe

Jimmy Eat World werden geremixt von...

  • Styrofoam – Drugs Or Me (auf: Stay On My Side Tonight, 2005)

Videoclips

Weblinks

  • http://www.visions.de/news/12966/Jimmy-Eat-World-Neues-Album-im-September