Dirk Budde

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Geboren: 26. Mai 1972 (47 Jahre)

Dirk Budde ist Autor und Musikwissenschaftler und macht als Mitzi "Yakuza" Mess bei Müll Records Musik. Schreibt unter anderem als UU-ji hier. Die Zeit ist der Ort und der Ort ist auch der Ort. Die Welt ist eine Maschine, das weiß jeder, aber nicht immer, weil meist etwas ganz anderes oder an etwas ganz anderes gedacht wird, das ist also eine Frequenz – mal ist sie eine Maschine und dann ist die Maschine wieder weg. Vorsicht und Plötzlichkeit sind Ereignisse in der Zeit, aber wo die Zeit der Ort ist, keine Angst! Alles Aufgezeichnete vernichten! Nur noch nebenbei aufnehmen. Wenn vom Jahnstadion her die Zuschauer beim Tor am Johlen sind und das tönt hier rüber, dann werden nun Drohnen eingesetzt, die den Schall von da nach hier bringen. Im Tempo und in der Übertragungsqualität macht das keinen Unterschied, aber jetzt sieht man sie!

Philosophie

Wie die ganze Komplexität entstanden ist, ist nicht die Frage. Sondern die Frage ist, wie das Einfachste, überhaupt etwas, entstanden ist. Wie vielleicht der Wille voraussetzungslos aus dem Nichts entstanden ist. Vielleicht gibt es eine Tendenz, die Frage auf die Differenz zu verlagern, die zwischen Zweierlei besteht. Diese Differenz dann als das im Grunde Nichts zu bezeichnen. Reibung zum Beispiel noch oder die Psyche als sublimste Daseinsformen. Bisher hat die Philosophie mir keine zufriedenstellende Antwort darauf liefern können. So sollte ich mich aus meinem Sein heraus doch, wo mir das Dasein nicht gefällt, mit einem einfachen Schalter abschalten können, wie ich mich aus meinem Sein als Nicht-Ich aus dem Nichts heraus wieder willentlich anschalten können und damit alles Mögliche in Szene setzen können müsste. Ich hieße jedes Ich – das vorausgesetzt. Es bestünde die Frage, inwiefern nicht die Auseinandersetzung als solche Existenz ermöglichen würde – das Interesse. Das allerdings sollte doch wohl die Existenz von zwei oder mehreren Polen voraussetzen, die je für sich wieder begründet werden müssten. In ihrer Existenz per se, wie sie zustande gekommen sind. Erst recht dann, wenn ich eine flexible Dynamik konstatieren würde. Wie kommt es zur Energie. Woher kommt die Energie, woher die Ruhe? Wo gesagt wird, in der Ruhe liege die Kraft. Die Frage wonach? Nach was die Frage? Nach Etwas, das seine Begründung sucht. Ist Sprache in der Lage, als untergeordnetes System das Sein zu erklären? Ich glaube nicht. Und dann gibt es eben vielleicht nur die Meditation. Was heißt Meditation wäre bereits eine Frage danach, die wieder auf das System der Sprache referieren würde. Es fragt sich, ob Sprache am Ende nicht mehr als eine Frage zum Problem des Seins beisteuern kann oder ob jegliche Systeme vollständige Abbildungen des eigenen Seins zutage bringen, wo Menschen geneigt sind, Problemstellungen in Übertragungen über die Zeit zu bringen. Auf gleiche Weise fragt es sich, ob nicht die Sinne mit der Frage nach ihren voraussetzungslosen Voraussetzungen eher thematisiert werden sollten, als die Frage, inwiefern Welt oder Umwelt durch die Subjektivität der Sinne objektiv erkannt werden kann.

Eine ganz andere Fage, meine ich, ist, ob das Halbe Halbes von etwas Ganzem oder das Ganze ein Ganzes eines Halbem ist?

Alles autodidaktisch – und hier die Wikilinks, die ich heute zum Thema aufgefunden habe: Sein und Zeit [1], Das Sein und das Nichts [2], Kausalität [3], Bewusstsein [4].