Die Tödliche Doris

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Die Tödliche Doris
Herkunft: Berlin
Aktiver Zeitraum: 1980 bis 1987
Genres: NDW
Avantgarde
Labels: ZickZack
Ata Tak
Vinyl-On-Demand
Die Tödliche Doris Schallplatten
Homepage: Homepage Die Tödliche Doris
Line-Up:
Wolfgang Müller
Käthe Kruse
Nikolaus Utermöhlen
Ehemalige Mitglieder:
Tabea Blumenschein
Max Müller
Chris Dreier
Dagmar Dimitroff

Die Tödliche Doris war ein Avantgarde-Kunstprojekt, dass in der frühen Berliner NDW-Szene entstand. Die Tödliche Doris wurde 1980 von Wolfgang Müller und Nikolaus Utermöhlen als Band gegründet wurde und wandelte sich von einer reinen klassischen Musikband, bis zur ihrer Auflösung 1987, zu einem Projekt, das in allen Bereichen der Kunst aktiv war.

Geschichte

Wolfgang Müller studierte ab 1980 Kunst in Berlin und gründete im selben Jahr mit Nikolaus Utermöhlen die Band Die Tödliche Doris. Drei Monate später stieß Chris Dreier, die ebenfalls Kunst in Berlin studierte, zur Band. In ihrer Anfangszeit war die Musik vom Punk und NDW beeinflusst, die Gruppe entfernte sich aber bald von den Konventionen der Musikszene. Die Dauer des Projektes Die Tödliche Doris war von Anfang an auf sieben Jahre begrenzt. In dieser Zeit fand die Band ihren ganz eigenen Stil und löste sich von den Grenzen der Musik, indem sie sich anderen künstlerischen Ausdrucksformen öffnete, diese integrierte und mit ihnen arbeitete. 1981 ersetzte Dagmar Dimitroff Chris Dreier. Für kurze Zeit spielte 1981 auch Max Müller, der Bruder von Wolfgang, mit. Dagmar Dimitroff wurde 1982 von Käthe Kruse abgelöst, damit hatte sich ein Trio als fester Kern gefunden. Von 1982 bis 1984 ergänzte Tabea Blumenschein die Band.

Geniale Dilletanten

Bereits nach dem ersten öffentlichen Auftritt 1980 vor zwanzig Zuschauern im besetzten Kulturzentrum Kuckuck, bei dem vier Stücke gespielt wurden, wird der Band ein Plattenvertrag von Alfred Hilsberg angeboten. Das erste Open-Air-Konzert der Tödlichen Doris fand auf der Insel Helgoland statt. 1981 war die Band Teil des Festival Genialer Dilletanten im Berliner Tempodrom vor 1400 Zuschauern. Die gegenüber dem Duden falsche Schreibweise des Wortes „Dilletanten“ war ursprünglich ein Schreibfehler auf dem Flyer. Auf dem Festival spielten, aus dem Punk und Post-Punk entstandene Noise-Bands, experimentelle Rockbands und Künstlergruppen, so zum Beispiel die Einstürzenden Neubauten und Frieder Butzmann. Viele Bands stehen dort zum ersten Mal auf der Bühne. Wolfgang Müller veröffentlichte 1982 ein Buch, dessen Namensgeber das Festival war, und schreibt darin über die Bewegung der "Genialen Dilletanten", der sich die Band zugehörig fühlte: Dilletantismus in musikalischen (aber auch allen anderen möglichen) Bereichen hat nichts mit Stillstand durch Nicht-Professionalität zu tun – ganz im Gegenteil – Entwicklung unter Einbeziehung aller möglichen und angeblich unmöglichen Bereiche kann einen universellen Ausdruck finden, dem die Profis hilflos unterlegen sind.

Die Alben

In der damaligen Undergroundszene, in der Vieles möglich schien, war Die Tödliche Doris für die Punk- und Wave-Fans schwer verdaulich und sie wurden vielfach mit den frühen Einstürzenden Neubauten verglichen. Der Klappentext der ersten ZickZack-Maxi, die 1981 nach einigen Tapes erschien, lässt Doris als eigenständige Künstlerin, nicht als Gruppe erscheinen.

1982 erschien die erste LP, " " genannt, ebenfalls auf Zickzack. Im Beiheft Boingo Osmopol wird den Käufern erklärt, dass es sich um Anführungszeichen handelt. Der Titel erinnert an die Anführungszeichen in den Zeitungen des Axel-Springer-Verlages, mit denen sie die DDR umklammern und als "nicht anerkannt" markieren. Auf dem Album sind dreizehn Stücke, von denen jedes eine Musikrichtung und Thema besetzt. Auf Banales folgt ein ernstes Stück, nichts scheint zusammenzupassen, Themen und Stile sind streng voneinander getrennt.

Da dieses Konzept nicht wiederholbar war, wird 1983 bei der nächsten Veröffentlichung "Chöre und Soli" am Format gearbeitet. Das Album sah aus wie ein Vinyl-Boxset, enthielt aber acht Miniphonplatten (4", coloured) mit Abspielgerät, Batterie und Buch in einer Box mit insgesamt sechzehn Titeln. Die Stücke dauerten etwa zwanzig Sekunden und hatten eine schlechte Qualität. Heute ist diese Box eine bei Plattensammlern gesuchte Rarität.

1984 erschien unter dem irreführenden Titel "Unser Debut" das vierte Album. Musikalisch ein Wave-Pop-Album, war es ein Statement gegen die beginnende Kommerzialisierung der unabhängigen Musikszene, die neben Doris auch andere "Geniale Dilletanten" wie Malaria! und Einstürzende Neubauten erlebten. Diese Entwicklung wollte Die Tödliche Doris dokumentieren. Das "Debut" der Band bekam viele negative Kritiken. Einige Journalisten in Belgien und Kanada erkannten in der Musik der LP eine "parody about commercialism and conformance". Die Tödliche Doris wollte nicht nur eine Independent-Band sein, wie Müller in einem Interview sagte, sondern auch unabhängig von den Musik-Kritiken, die die Bands in Genre- und Identitätssysteme stecken.

Die Tödliche Doris veranstalte international Konzerte, Ausstellungen und Filmvorführungen, die sie unter anderem nach New York, Amsterdam, Brüssel, Basel, Helsinki, Budapest, Warschau, Wien, Paris, Bordeaux und Tokio führten. Nach der Auflösung veröffentlichten die Mitglieder weiterhin Werke auf dem eigen Label Die Tödliche Doris Schallplatten. Ende der 1980er erfolgte dann die Transformation von Doris zu einem Weißwein namens "Die Tödliche Doris", der als Aktion auf Vernissagen angeboten wurde.

Seit 2002 hatte Die Tödliche Doris den größten Teil der Veröffentlichungen auf ihrer Website zum freien Download angeboten. Nach einer Änderung der GEMA-Gebührenordnung 2005 wurde das Verschenken von Musik für die Urheber kostenpflichtig, sodass die öffentlichen Downloads vom Netz genommen werden mussten. Auf Anfrage versendet Wolfgang Müller kostenlos nach wie vor, aber nun "privat" das Material.

Die unsichtbare 5. LP

1986 erschien das sechste Album. Musikalisch ist es das genaue Gegenteil, ein abstraktes unkommerzielles und unzugängliches Klangkunstwerk. Was zu diesem Zeitpunkt niemand wusste: Die Musik der LPs "Unser Debut" und "Sechs" entstand zeitgleich 1984 in den Studios von Ata Tak. Die beiden Platten waren von vor Anfang an so geplant, dass sie in Musik, Text und Gestaltung miteinander perfekt korrespondieren, sich aufeinander beziehen und ergänzen, wenn man sie auf zwei Plattenspielern synchron je mit den A- bzw. B-Seiten abspielt. So entsteht durch das Zusammenspiel der beiden LPs eine nicht greifbare LP, die in keinem Geschäft zu kaufen ist. Es ist die erste unsichtbare Schallplatte der Welt. Sie spielt sich im Kopf der Hörer ab. Die LP "Unser Debut" wurde beim dem westdeutschen-Label Ata Tak veröffentlicht, die LP "sechs" sollte dagen bei der DDR-Staatsfirma Amiga veröffentlicht werden. Amiga antwortete in einem freundlichen Brief, dass man im Moment leider keine Möglichkeiten für die Veröffentlichung der LP "sechs" sehe. So erschienen beide LPs bei Atatak. Ein Jahr später wird ein Plakat veröffentlicht, auf dem Die Tödliche Doris erklärt, sie hätte eine vollständig unabhängige Independent-Platte produziert. Eine unsichtbare fünfte Platte, die nur in den Köpfen der Hörer entsteht, wenn das Album "Debut" und "Sechs" gleichzeitig abgespielt werden. Nachdem bereits 1993 Die unsichtbare 5. LP materialisiert als CD erschienen war, wurde 2015 eine Vinylversion veröffentlicht:

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<– Die Tödliche Doris – Die unsichtbare 5. LP (1993, 2015)[1]

Nach Bekanntgabe des Erscheinens der ersten unsichtbaren LP durch eine Plakatierungsaktion löste sich Die Tödliche Doris 1987 auf.

Die Bandmitglieder

  • Der Musiker, Künstler und Autor Wolfgang Müller studierte an der Hochschule der Künste Berlin im Bereich Grafik/Visuelle Kommunikation/Experimentelle Filmgestaltung. Seit 1990 beschäftigtet er sich mit Island. Wolfgang Müller veröffentlichte zahlreiche Bücher und Schallplatten. Er schrieb und produzierte etliche Hörspiele und Videos.
  • Nikolaus Utermöhlen spielte Bassgitarre, Klarinette und Schifferklavier. Zudem experimentierte er mit defekten Tönbändern, Kassettenrekordern und präparierten Instrumenten. Nach Auflösung der Gruppe wandte er sich der Malerei zu und komponierte Filmmusik, unter anderem für Heinz Emigholz. Er starb 1996 an den Folgen von Aids.
  • Chris Dreier war die erste Bassistin und Schlagzeugerin von Die Tödliche Doris. Sie studierte mit Wolfgang Müller und Nikolaus Utermöhlen Kunst an der HdK Berlin bei Prof. Ramsbott.
  • Elke Kruse schloss unter ihrem Pseudonym Käthe Kruse 1982 der Tödlichen Doris an und war Mitglied der Gruppe bis zur Auflösung 1987. Heute ist sie als Musikerin und Künstlerin in Berlin tätig.
  • Dagmar Dimitroff war Jahr 1981 Mitglied der Band und spielte auf der ersten LP mit Bratsche, Gesang und Schlagzeug. Sie war Teilnehmer am "Festival Genialer Dilletanten" und veröffentlichte im darauf beruhenden Buch "Geniale Dilletanten"von Müller den Text „Energiebeutel und Zeitblase“. Dimitroff kam mit ihrer Schwester und ihrem Sohn 1990 bei einem Autounfall ums Leben.
  • Die Schauspielerin, Regisseurin, Kostümbildnerin, Schriftstellerin und Künstlerin Tabea Blumenschein war von 1982 bis 1984 Mitglied der Tödlichen Doris. 1980 veröffentlichte sie mit Frieder Butzmann, Gudrun Gut und Bettina Köster die Single "White Christmas" auf Marat Records.

Schaffenswerk und Konzept

Das Label Vinyl-On-Demand schreibt auf ihrer Webseite über die Band: Die Tödliche Doris existierte von 1980 bis 1987. Sie stellte sich Zeit ihrer Existenz die Frage: Kann man etwas mit Klang und Geräusch machen, was keine Musik ist? Als Folge schuf sie zahlreiche musikalische, unmusikalische und außermusikalische Werke. Doris bewies durch ihre Produktion 'Chöre & Soli' ihre Unabhängigkeit, nicht nur von Plattenfirmen sondern auch vom konventionellen Plattenspieler. Die Tödliche Doris komponierte mit Gehörlosen, verwandelte Klang in Gebärden und stellte auf ihrem Label die erste Schallplatte mit hörbar gemachten Ultraschallecho-Aufnahmen von Fledermäusen vor.

Im Gegensatz zu den meisten Künstlern die sich zu einer bestimmten Identität - etwas wie einer Marke aufbauen, ging es bei Die Tödliche Doris darum, diese Identitäten wiederholt in Frage zu stellen. Dies wurde auch das Thema des künstlerischen Werkes, bei der Die Tödliche Doris auf jede Festlegung mit der Suche nach weiteren Möglichkeiten antwortete. Diese Vorgehensweise führte die Band über philosophische Fragestellungen in die unterschiedlichsten künstlerischen Ausdrucksbereiche. Ausgehend von der Musik wurden alle Sparten der Kunst in das Werk integriert. Dazu gehörten Kunst, Fotografie, Film, Video, Performance und Literatur. Die tödliche Doris und das ist ihre ästhetische Strategie, ist immer dort, wo du sie nicht erwartest schreibt der Filmkritiker Dietrich Kuhlbrodt 1982 in der Frankfurter Rundschau. Die Tödliche Doris war inspiriert von Post-Strukturalisten wie Jean Baudrillard, Foucault, Gilles Deleuze und Jean-François Lyotard.

Kunst (Beispiele)

  • Das Werk „Material für die Nachkriegszeit“ besteht aus Hunderten von den Urhebern weggeworfenen und zumeist zerrissenen Automaten-Passbildern, die als Puzzle wieder zusammengefügt wurden. Begleitend entstand dazu ein Film, der 1981 auf der Pariser Biennale gezeigt wurde. *Ausgehend von diesem Thema entstand 1983 der Film „Der Fotomatonreparateur“, der weggeworfene, abgefilmte Testfotos des für die Reparatur der Passbildautomaten verantwortlichen Mechanikers zeigt. Er nimmt die Idee aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ vorweg.
  • 1985 erarbeitete Die Tödliche Doris eine Serie von 44 abstrakten Gemälden, die als Daumenkino zusammengeführt werden. Die Bilder werden die 1987 in dem Band „Die Gesamtheit allen Lebens und alles Darüberhinausgehende“ veröffentlicht.
  • Die Tödliche Doris war Teilnehmer der documenta 8 in Kassel. Das Museum of Modern Art in New York, das Musée d'Art Moderne Paris luden die Gruppe zu Auftritten und Filmvorführungen ein.
  • 1986 stellt Wolfgang Müller seine Abschlussarbeit im Bereich Filmgestaltung bei Prof. Wolfgang Ramsbott vor: eine Show von Die Tödliche Doris.

Musik (Beispiele)

  • Die „unsichtbare“ LP entsteht, wenn man die LPs „sechs“ und „Unser Debut“ gleichzeitig auf den jeweiligen A- und B-Seiten abspielt, Text und Musik sind genau aufeinander abgestimmt und fügen sich sekundengleich ineinander. Dieses geniale Konzept stiess auf das Unverständnis der Fans, die den Eindruck der ersten Veröffentlichungen vermissten. Erst im Zusammenspiel beider Werke wurde die Musik für viele Hörer zu einem richtigen Tonträger. 1993 wurde die unsichtbare Platte sichtbar gemacht. Auf “Die Unsichtbare 5. LP Materialisiert Als CD” wurden beide Alben auf CD veröffentlicht, wobei “Unser Debüt” auf dem linken Kanal und “Sechs” auf dem rechten zu hören ist. Wolfgang Müller präsentierte 2003 sein Projekt der ersten unsichtbaren LP mit den Darstellern und Musikern Françoise Cactus und Brezel Göring, (bekannt als Stereo Total), im Westwerk in Hamburg.
  • Die Tödliche Doris engagierte Unterhaltungsmusiker von der Künstlervermittlung des Arbeitsamts, die zu Noise-Tapes live musizierten.
  • Anfang der 1980er Jahren kam Wolfgang Müller in Berlin mit Gehörlosen in Berührung, die offensiv mit Hörenden kommunizeren wollten. In einem Super-8-Film von Die Tödliche Doris wird 1984 ein tauber Schlagzeuger gezeigt. 2006 wurde die erste LP " " als DVD wiederveröffentlicht – Texte und Musik sind darauf vollständig in Gebärden umgewandelt. Die Uraufführung der DVD "Gehörlose Musik – Die Tödliche Doris in gebärdensprachlicher Gestaltung" fand im Berliner Gehörlosenzentrum in der Friedrichstraße statt.

Performance

  • 1986 sangen Die Tödliche Doris anlässlich eines Auftritts zu Silvester in Kissen hinein, um die Stimmen von Leuten zu erzeugen, die hunderte von Metern entfernt "Maria" rufen. Die Kissen stellte sie später aus und konnten sie einem Galeristen für 1500 Mark verkaufen, der allerdings nur 300 anzahlte und dann nicht dazu bewegt werden konnte, weitere Beträge zu überweisen. Als "Doris" dann die kostspieligen Anzeigen der Galerie in Kunstzeitschriften sah, ließ sie sich nicht länger narren, sondern betrieb produktive Wertvernichtung, indem sie 48 Kissen produzierte und für 250 DM anbot, so dass der Galerist einen "Wertverlust" von 50 Mark hatte.
  • Manche Konzerte sangen die Mitglieder von Die Tödliche Doris mit Kissen vor den Gesichtern, auf die die Textzeilen ihrer Lieder gestickt waren.

Film

  • Die Tödliche Doris verfilmte kurz nach dem Heroin-Tod von Sid Vicious von den Sex Pistols dessen Leben in dem zwölfminütigen Experimentalfilm "Das Leben des Sid Vicious". Dagmar Dimitroffs Sohn Oscar spielte als damals Zweijähriger die Hauptrolle. Max Müller schrieb mit Nikolaus Utermöhlen das Drehbuch.
  • Die Super-8-Filme von Die Tödliche Doris befinden sich zum Teil in Museen. Der Film „Tapete“ (27 Min.) befindet sich als 16mm-Kopie in der Sammlung der Design-Universität von Kobe, Japan, „Das Leben des Sid Vicious“ (12 Min.) als Videokopie in der Videosammlung der Hamburger Kunsthalle. Das San Francisco Museum of Modern Art zeigte die Filme in einer Ausstellung im September 2007 und das Los Angeles County Museum of Art im Januar 2009.
  • Zudem ermöglichte der Berliner Hauptstadtkulturfonds 2003 die Restaurierung aller Super-8-Filme der Band, die bis 1987 gedreht wurden. Insgesamt sind das sieben Stunden Material, die jetzt in digitaler Form unter anderem im "Hamburger Bahnhof" – Museum für Gegenwart in Berlin zu sehen sind.

Cover

  • „Tanz im Quadrat“ wurde 2001 von Stereo Total gecovert.
  • Andreas Dorau coverte 2003 den Song "Aus dem Hinterhaus".
  • Namosh nimmt mit Müller ein Cover von "Schuld-Struktur" auf.

Veröffentlichungen

Alben

Singles und EPs

  • Der Siebenköpfige Informator ohne Label 1980
  • Ohne Titel Zickzack 1981
  • Naturkatastrophen (7", S/Sided, Ltd) Gelbe Musik 1984
  • Fallersleben (12", Ltd) Vinyl-On-Demand 2004
  • Stigfinnareträffande II / Zwei Herzen (7", Ltd) Vinyl-On-Demand 2004
  • Musiken (2x7", Ltd + Box) Squoodge Records 2009
  • Der Siebenköpfige Informator, Das Typische Ding Und Mehr (LP) Pisspottplatten 1999
  • Chöre Und Soli - Live Im Delphi-Palast Sylvester 83/84 (LP, Ltd) Vinyl-On-Demand 2004
  • Die Über-Doris (LP, Ltd) Vinyl-On-Demand 2004
  • Strudelsölle (6xLP + Box) Vinyl-On-Demand 2004
  • Welten - Worlds - Ohontsa'shón:'a Morphologische Modemusik Vinyl-On-Demand 2005

Videos (ohne Super-8-Filme)

  • Das Lügenmeer (VHS, PAL) 235 Media 1987
  • Doris Meets Doris Die Tödliche Doris Schallplatten 1994
  • Gehörlose Musik (DVD-V, NTSC, Ltd, All) Edition Kröthenhayn 2006

Kompilationbeiträge

Die Band hat Beiträge auf etlichen Tonträgern. Eine (wahrscheinlich unvollständige) Übersicht findet sich bei Discogs.

Bücher

  • 1982 Beiträge in: Geniale Dilletanten, Hrsg. Wolfgang Müller, Merve Verlag, Berlin
  • 1983 Chöre & Soli, 8 Miniphonplatten mit Abspielgerät, Batterie und Buch in Box, gelbe MUSIK, Berlin, Pure Freude, Düsseldorf, Auflage 1000 (mit Tabea Blumenschein)
  • 1983 Beitrag in: Alles und noch viel mehr, Hrsg. G. Lischka, Benteli Verlag, Bern
  • 1984 Naturkatastrophen, Katalog mit Single, gelbe MUSIK, Berlin, Auflage 1000
  • 1985 Nahrungszubereitung für den Hungernden, Selbstverlag, Berlin
  • 1987 Die Gesamtheit allen Lebens und alles Darüberhinausgehende, Verlag der Georg Büchner Buchhandlung, Darmstadt
  • 1987 Zum Thema in: Berliner Design-Handbuch, Hrsg. Christian Borngräber, Merve Verlag, Berlin

nach der Auflösung erschienen:

  • 1991 Die Tödliche Doris, Band 1, Hrsg. Wolfgang Müller und Martin Schmitz, Verlag Martin Schmitz, Kassel (Vorzugsausgabe mit Zeichnung, Auflage 200)
  • 1993 Die Tödliche Doris – Weißer Burgunder aus Schweigen, Wolfgang Müller, Verlag Martin Schmitz, Kassel (deutsch/englisch)
  • 1999 Doris als Musikerin, Thomas Groetz (Die Tödliche Doris, Band 2), Verlag Martin Schmitz, Berlin
  • 1999 Die Tödliche Doris – Kunst, (Die Tödliche Doris, Band 3), Verlag Martin Schmitz, Berlin, deutsch/englisch

Einzelnachweise

  1. Die Tödliche Doris – Die unsichtbare 5. LP als CD (1993) [1] sowie als LP (2015) [2] bei Discogs

Weblinks