Datei Diskussion:Ford Köln-Niehl.jpg: Unterschied zwischen den Versionen

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(Dunkle Wolk)
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*'''Jetzt aber! Diese Nummer gibt's auch von Karl Marx!'''
 
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Gisela May und Manfred Krug haben das auch gesungen. Ein Lied aus dem Dreißigjährigen Krieg, das seit Ewigkeiten zu meinen Lieblingsliedern, also -[[Lied]]ern zählt und zu dem es auch einen Artikel bei der ''de.wiki'' gibt: [https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Wolken]. Ich kenne es durch diese Version, die seit Kurzem wieder im Internet zu finden ist:
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{{#widget:YouTube|id=DUFmYBEYgRI}} [[Goebbels/Harth]], 1992. Das Video hatte ich letztens schon einmal irgendwo hier eingebettet. Die Parallelführung der Stimmen am Anfang ist allein schon sehr sozialistisch. Dann auch das Aufgewühlte, was nach Engagement klingt. Ich weiß nicht, ob es ein Bling-Bling-Stück gibt, das aufgewühlt klingt. Besonders bemerkenswert, was den Text betrifft: Bei „Und all die müden Blumen / die haben müden Tod“ wird signifikant oft die Repetition substituiert. Hier zum Beispiel als „Und all die welken Blumen / haben müden Tod.“ Ich mag es gerade, wie es ist und habe mich schon gewundert, dass zu der Zeit so etwas literarisch möglich war, ohne den Teufel zu evozieren. „Bei uns in Texas wurden schon Leute wegen weniger erschossen.“ Mit dem Eintreffen der Repetition stellt sich ein Zustand von Reflektion ein, der den Text selbst übertrifft. Die diese Wiederholung auslassen, verzichten darauf.--[[Benutzer:Benutzer2.040|UU-ji]] ([[Benutzer Diskussion:Benutzer2.040|Diskussion]]) 02:03, 15. Aug. 2019 (CEST)

Version vom 15. August 2019, 09:59 Uhr

Ein sehr schönes Foto, aber etwas zu klein.--UU-ji (Diskussion) 17:54, 10. Aug. 2019 (CEST)

Eine perspektivische Totale ist in der Galerieleiste zugegeben problematisch. Aber das Bild lässt sich ja durch Anklicken vergrößern. Dazu kommt auch noch, dass das Bild von mir sehr stark nachgeschärft wurde. Zumindest lässt sich der Schriftzug "LKW TOR 7" zuverlässig erkennen. Es war nach dem Fotografieren wegen der starken indirekten Sonneneinstrahlung schlichtweg unmöglich zu beurteilen, ob das Bild ausreichend scharf geraten ist. Das ist eben das Risiko, wenn auf dem Objektiv die "Manual Focus" Einstellung aktiviert ist. Ich habe auch eine Zeit lang geglaubt, das Kürzel "MF" würde "Multiple Focus" bedeuten. Die Fehlerquote war dementsprechend gigantisch. Radunze (Diskussion) 10
49, 11. Aug. 2019 (CEST)--

Das Bild, wie es ist, ist doch perfekt. Ich erinnere mich, wie ich über das Internet die ersten großen Fotos gesehen habe, wo man per Vergrößerung richtig reinsteigen konnte, und dass ich Jahre fasziniert war, wie sehr sich die Atmosphäre der Peripherien der Städte und Straßen, der Peripherien des Bewusstseins auch und des Ungefähren als Emphase bemerkbar machen kann. Dass die Orte, wo man sein könnte, aber doch nicht ist, Stimmungen ausstrahlen oder reflektieren, wie als hätten sie nur auf den Besuch gewartet. Eine gewisse Leere. Heutzutage sehe ich das oft kritischer als Voyeurismus und bin entsprechend vorsichtig. Das Bild hat mich unmittelbar an die Bilder erinnert, die ich auf meinen Streifzügen durch die Satellitenstädte Berlins 2013-2016 gemacht habe. Wollen die technischen Hintergründe solcher Bilder wirklich komplett benannt und erschlossen, also ausquantisiert werden? Ein flüchtiges Bild. Flüchtigkeit vermittelnd. Oft kommt es mir vor, als wäre die Leerheit das einzige Leid, das die Leute wollen.--UU-ji (Diskussion) 11:46, 11. Aug. 2019 (CEST)

Die Menschenleere ist die Konsequenz aus dem ganzen Überwachungsschnickschnack. Ich habe auch keine Lust Verhandlungen zu führen, wenn ich noch gar nicht so genau weiß, was mit dem Bild geschehen soll. Ich interessiere mich nun einmal mehr für Gruppendynamik als für grimassierende Poserfotos. Menschenleere ist für beide Seiten sehr entspannend, aber auch ein verlorenes Zeitalter für die Porträtfotografie. Die Gesichter aus dem Volke, in die so alles Mögliche hineininterpretiert wird, fehlen irgendwann. Radunze (Diskussion) 22
04, 11. Aug. 2019 (CEST)--

Du führst das auf mehr marxistische Bedeutungszusammenhänge zurück, während ich die Psyche akzentuiere, Lacan und solche, die wenig Anschluss finden, welche und was ich hinterfrage. Für Berlin, Exquisite City habe ich 257 große Fotos gemacht und als ich etwa 2014 / 2015 gemerkt habe, dass bis auf eins alle Fotos ganz ohne Absicht menschenleer waren – Wiesen und Höfe, Spielplätze und Straßen –, habe ich in diese Richtung weitergearbeitet. Bei der gesamten dreijährigen Reise sind durch Tendenz und halbintentional 256 Fotos komplett menschenleer und ein Foto in Neu-Hohenschönhausen, das ich vielleicht hier nochmal hochladen kann – da sind Menschen zu sehen. Wie steht es also um „Überwachung“? Das ist doch überhaupt nicht mein Fachgebiet! Für die Gesichter empfehlen sich Fellini, Breughel und Bosch, was sonst wäre zu erkennen? Die Anforderung, die Dinge der Welt prozedural anzugehen – Wie mache ich dies, wie gehe ich da vor, anstatt von Der ist so und das ist anders – das ist im Lassen des Flüchtigen mit inbegriffen.--UU-ji (Diskussion) 18:41, 12. Aug. 2019 (CEST)

Hier ist es. Auch noch das dreizehnte Foto, das ich während Berlin, Exquisite City überhaupt gemacht hab. „Ordnungszahl!“ Viel Spaß beim Vergrößern und Scrollen. All die Kleinigkeiten ... "bigger than life": [1]. Bei der Gelegenheit: Bigger than life: Rock & Pop in den USA; eine Musikszene von Peter Wicke, 1991 [2] Der Titel bezieht sich auf die Snare von Phil Collins in In the Air Tonight von 1981, glaube ich mich zu erinnern. So fett sind die Einsichten, die einer haben kann – Phil "Mettwurst" Collins: [3].--UU-ji (Diskussion) 19:01, 12. Aug. 2019 (CEST)

Marxistische Bedeutungszusammenhänge? Okay, es gibt eine Liedkantate aus dem Jahre 1938. Die heißt "Es geht eine dunkle Wolk herein" und ist für vier gemischte Stimmen. Das würde vom Thema her hinkommen. Leider habe ich die Nummer im Netz bislang nicht auftreiben können. Das Foto mit den Verkehrsteilnehmerinnen, was Du da hochgeladen hast, wird wahrscheinlich mit jedem Jahr wichtiger. Du müsstest es nur präziser ausrichten. Eigentlich müsste man jedem erkennbaren Gesicht dort abraten, sich mit visagister Metrik im Online Banking einzuloggen. Der Markt für gestohlene Gesichtsdaten und Fingerabdrücke ist im globalen Maßstab jetzt schon größer als der für Musik. Radunze (Diskussion)--

  • Jetzt aber! Diese Nummer gibt's auch von Karl Marx!

Gisela May und Manfred Krug haben das auch gesungen. Ein Lied aus dem Dreißigjährigen Krieg, das seit Ewigkeiten zu meinen Lieblingsliedern, also -Liedern zählt und zu dem es auch einen Artikel bei der de.wiki gibt: [4]. Ich kenne es durch diese Version, die seit Kurzem wieder im Internet zu finden ist:

Goebbels/Harth, 1992. Das Video hatte ich letztens schon einmal irgendwo hier eingebettet. Die Parallelführung der Stimmen am Anfang ist allein schon sehr sozialistisch. Dann auch das Aufgewühlte, was nach Engagement klingt. Ich weiß nicht, ob es ein Bling-Bling-Stück gibt, das aufgewühlt klingt. Besonders bemerkenswert, was den Text betrifft: Bei „Und all die müden Blumen / die haben müden Tod“ wird signifikant oft die Repetition substituiert. Hier zum Beispiel als „Und all die welken Blumen / haben müden Tod.“ Ich mag es gerade, wie es ist und habe mich schon gewundert, dass zu der Zeit so etwas literarisch möglich war, ohne den Teufel zu evozieren. „Bei uns in Texas wurden schon Leute wegen weniger erschossen.“ Mit dem Eintreffen der Repetition stellt sich ein Zustand von Reflektion ein, der den Text selbst übertrifft. Die diese Wiederholung auslassen, verzichten darauf.--UU-ji (Diskussion) 02:03, 15. Aug. 2019 (CEST)