Crash

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Crash
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Aufnahme von der gegenüberliegenden Straßenseite
Aufnahme von der gegenüberliegenden Straßenseite
Schnewlinstraße 7
79098 Freiburg
Homepage

Das Crash war in der kleinen Stadt Freiburg einige Zeit lang eine der einzigen Alternative-Diskos, sodass sich in dem Klub am Bahnhof viele verschiedene Subkulturen sammeln. Dementsprechend findet sich in dem Keller eine bunte Mischung aus Gothics, Punks, Metallern und "Alternativos". Dass man da nicht allen Ansprüchen gerecht werden kann, liegt auf der Hand. Geöffnet ist mittwochs bis samstags sowie vor Feiertagen von 22 Uhr bis 5 Uhr (unter der Woche bis 3 Uhr).

Musikrichtungen

Donnerstags Gothic, Dark Wave und EBM, an den restlichen Tagen Metal, Emo, Indie & Alternative.

Legenden

1985 wurde das Crash von der Stadt Freiburg als Ersatz zum just abgebrannten Autonomen Zentrum zur Verfügung gestellt. Bereits zwei Jahre später wurde der Klub nach einer Razzia geschlossen, und die Stadt begab sich auf die Suche nach neuen Betreibern. Unter den beiden neuen Pächtern etablierte sich das Crash als Punk-Klub. Im Laufe der Zeit vermischten sich die Subkulturen immer mehr, bis zu dem Zeitpunkt, an dem Punks zu den gar nicht mehr soo gern gesehenen Gästen gehören.

Durch seine langjährige Quasi-Monopolsituation und die polizeifreie Türsteherpolitik konnte das Crash so einige Legenden um sich ansammeln. So wird erzählt, man habe auch schon Menschen auf der Tanzfläche Sex haben sehen oder im Crash würden sich nur Drogendealer und Minderjährige rumtreiben. Fakt ist, dass das Crash wohl zu den einzigen Klubs Freiburgs zählt, in denen toleriert wird, dass ein Mensch nackt tanzt (gesehen in den letzten Jahren vornehmlich bei Big Beat-Musik). Insgesamt lässt sich jedoch konstatieren, dass sehr viele Freiburger einige Vorurteile gegen das Crash und seine Besucher haben.

Besucher zieht das Crash übrigens nicht nur durch die Musik, sondern auch durch die Kicker, welche in Freiburg recht spärlich sind. So soll es auch Stammgäste geben, die nur zum Kickern den Klub betreten. Einen weiteren Publikumsmagneten stellen die langen Öffnungszeiten (in Baden-Württemberg gibt es eine Sperrzeit) und die Nähe zum Bahnhof dar, sodass das eher düstere Crash-Publikum morgens mitunter sich mit buntem Diskopublikum vermischt (da die meisten Klubs früher schließen müssen). Heiligabend ist übrigens einer der besucherreichsten Tage des Jahrs im Crash. Traditionell wird an diesem Tag kostenlos Glühwein ausgeschenkt; das Publikum ist am 24.12. auch sehr viel breiter gestreut als an anderen Tagen.

Zu erwähnen sind definitiv auch noch die glitzernden Bierbecher, die sich in so manchem Küchenschrank eines jungen Freiburgers befinden und mitunter bis zum Southside-Festival oder noch weiter reisen.

Über dem Crash befindet sich im selben Gebäude das Drifters.