Chris Cornell – Euphoria Morning

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Euphoria Morning
Chris Cornell
Veröffentlicht: 21. September 1999
Label & Vertrieb: Interscope (USA), A&M (Rest der Welt)
Albumlänge: 54:49 Min.
Produziert von: Chris Cornell, Alain Johannes, Natasha Shneider
Genre: Singer-Songwriter, Alternative Rock
Formate: CD/LP
Singles: 1999 – Can't Change Me
1999 – Flutter Girl
1999 – Preaching the End of the World
Chronologie

Euphoria Morning

2007Carry On

"Euphoria Morning" ist das Solo-Debütalbum des ehemaligen Soundgarden-Sängers Chris Cornell und erschien im Jahre 1999.

Zum Album

Zwei Jahre nach der Auflösung seiner Hauptband Soundgarden kam als erstes Bandmitglied Sänger Chris Cornell aus der Versenkung hervor und präsentierte sein Solodebüt "Euphoria Morning". Streitigkeiten um den Release der Platte hatten deren Veröffentlichung um ein halbes Jahr verzögert, wobei aber zumindest die stark Beatles-beeinflusste Single Can't Change Me schon zu hören gewesen war. Im Vergleich zu seiner Ex-Band schlug Cornell nun deutlich mehr an Singer-Songwriter wie Jeff Buckley und Post-Grunge-Melancholikern wie Radiohead angelehnte Klänge an. Der Balladenanteil war mit den Stücken Preaching the End of the World, When I'm Down, Sweet Euphoria und Steel Rain (u.a.) recht hoch ausgefallen, rockigere Töne gab es eher selten (etwa bei Mission oder Pillow of Your Bones) zu hören. Als Musiker standen Cornell seine alten Freunde von Eleven, Alain Johannes und Natasha Shneider, zur Seite, mit denen er viele Songs des Albums gemeinsam entwickelte. Dazu gesellten sich der vielbeschäftigte Vandals-Drummer Josh Freese sowie diverse andere Studiomusiker, wobei Ex-Bandkumpel Matt Cameron als Schlagzeuger bei Disappearing One noch besondere Ehre gebührt. Chris Cornell konnte sich mit "Euphoria Morning" zwar wieder in der Öffentlichkeit bemerkbar machen und mit dem Album die US-Top 10 erreichen, doch schloss sich daran eine schwierige Zeit für den Musiker an, die erst mit seinem Einstieg bei dem Projekt Civilian bzw. Audioslave der Instrumentalsektion von Rage Against the Machine wieder besser werden sollte.

Line-Up

außerdem:

Tracklisting

  1. Can't Change Me (3:23)
  2. Flutter Girl (4:25)
  3. Preaching the End of the World (4:41)
  4. Follow My Way (5:10)
  5. When I'm Down (4:20)
  6. Mission (4:05)
  7. Wave Goodbye (3:43)
  8. Moonchild (4:02)
  9. Sweet Euphoria (3:08)
  10. Disappearing One (3:48)
  11. Pillow of Your Bones (4:29)
  12. Steel Rain (5:41)
  13. Can't Change Me (French Version) (3:47)

Andere Versionen

Die USA-Version enthielt als einzige nicht den dreizehnten Track, eine französische Version des Titeltracks Can't Change Me, dessen Text Alexis Lemoine ins Französische übersetzt hatte und für dessen klanglich angemessene Umsetzung (mit Akkordeon-Chanson-Flair) Natasha Shneiders Schwester Misha sorgte.

Referenzkasten

  • Der Track Wave Goodbye ist laut Chris Cornell als Reverenz an seinen verstorbenen Freund, den Sänger Jeff Buckley zu verstehen. Buckley war im Mai 1997 ertrunken.
  • Die Demoversion von Flutter Girl war bereits 1994 auf dem Soundgarden-Bootleg Stolen Prayers zu hören gewesen.
  • Für den Soundtrack des Tom Cruise-Agentenfilmspektakels "Mission Impossible 2" nahm Cornell das Stück Mission in einer neuen Version als Mission 2000 noch einmal auf.
  • Chris Cornells Copyright-Motto, das zuvor You Make Me Sick I Make Music gelautet hatte, heißt seit dem Erscheinen von "Euphoria Morning" Disappearing One Music (nach dem Albumtrack).

Weblinks