Call of Charon

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Call of Charon
Herkunft: Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen
Aktiver Zeitraum: seit 2006
Genres: Metalcore, Deathcore, Death Metal
Labels: Massacre Records, Kernkraftritter Records, All Life Ends Records
Homepage: www.callofcharon.com
Line-Up:
Patrick Kluge (Vocals)
Arthur Solich (E-Gitarre)
Tobias Finkl (E-Gitarre)
Alex Voß (Bass)
Christoph Knobloch (Schlagzeug)
Ehemalige Mitglieder:
Jan Wiesten (Bass)
Robin Pörschke (Bass)
Michael Aniol (Vocals)
Daniel Sadlowski (Vocals)
Florian Drack (E-Gitarre)
Victor Choi (E-Gitarre)
Kemal Zengin (E-Gitarre)
André Blackmeyer (E-Gitarre)
René M’Pembele (E-Gitarre)
Björn Tepaß (E-Gitarre)
Philipp Kaase (E-Gitarre)
Chris Seiler (E-Gitarre)
Moritz Güdde (E-Gitarre)
Sebastian Amtseid (E-Gitarre)
Kai Dahms (E-Gitarre)
Jan Ahlmann (Schlagzeug)
Markus Güttlich (Schlagzeug)
Carsten Rehmann (Schlagzeug)
Alexander Brüning (Schlagzeug)
Markus Kraus (Schlagzeug)
Raphael Swierczynski (Schlagzeug)
Ulf Weinstock (Schlagzeug)

Call of Charon (kurz: COC) ist eine deutsche Metalcore-Band aus den Ruhrgebietsstädten Bottrop, Duisburg und Bochum. Der Name bezieht sich auf eine Figur aus der griechischen Mythologie. Hierbei handelt es sich um den grausamen Fährmann Charon, der die Seelen der Toten über den Styx (griech. Στύξ – Fluss des Hasses) schifft, um letztendlich das Totenreich, den Hades, zu erreichen.

Bandgeschichte

Gegründet wurde die Band Mitte des Jahres 2006 von dem Bottroper Gitarristen Philipp Kasse und dem Bassisten Jan-Ruben Wiesten. Bald nahmen sie Patrick Kluge (vormals Dypressive) als neues Mitglied auf, welcher die Vocals übernahm und sich fortan für das Booking der Band verantwortlich zeigte. Schnell wurde begonnen für eine angestrebte EP Songs zu schreiben bzw. auszuarbeiten.

Trotz diverser Wechsel hinter dem Schlagzeug begaben sich Call of Charon im Juni 2007 schließlich ins Essener CKB Studio und nahmen mit Hilfe von Carsten Rehmann die erste EP Shot.Dead.Drowning auf, welche vier aggressive, schnelle Deathcore-Songs beinhaltet und bereits ab Juli erhältlich war.

Direkt nach der Veröffentlichung des Erstlingswerks spielten Call of Charon ihr erstes Konzert am 8. September 2007 im Duisburger Haus der Jugend, worauf eine lange Reihe von Shows folgte, um die CD zu verkaufen und die Musik live unter die Leute zu bringen. Die Band ließ keine Möglichkeit aus, live zu spielen und trat in Jugendhäusern, aber auch größeren Clubs auf.

Innerhalb kürzester Zeit spielte die Band ca. 20 Konzerte, welche in der NRW-Tour Dates in Desperation im Februar und März 2008 ihren Höhepunkt nahmen. In drei Wochen bestritten sie 11 Konzerte in ganz Nordrhein-Westfalen. Zu diesem Zeitpunkt teilten sich Call of Charon bereits mit international bekannten Bands wie z.B. Misery Speaks, The Sorrow, Forever it shall be oder auch [[Gerilja] die Bühne.

Im Oktober 2008 erscheint das Split-Album "Unholy Alliance" mit For Those Unseen über das Indielabel All life ends records aus Erfurt. Im Zuge der Veröffentlichung nahm die Live Präsenz Call of Charons erneut zu. Verstärkt durch sehr positive CD Kritiken, konnte die Band nun bereits in größeren Clubs aufspielen und sich erneut mit aufstrebenden Bands wie den US-Amerikanern von The Acacia Strain, den Engländern Annotations of an Autopsy, oder auch den Belgischen Newcomern von Resistance die Bühne teilen.

Als zu Beginn des Jahres 2009 die Planungen für eine größere Deutschland Tour begannen, trennte man sich von Sänger Patrick und Gitarrist Moritz (Schlagzeuger Robin wurde bereits einige Wochen zuvor durch Alexander Brüning ersetzt). Ein neuer Frontmann wurde zeitnahe mit Daniel Sadlowski gefunden. Jedoch begab sich die Band erst 2010 wieder für die Aufnahme eines Promo Songs in ein Tonstudio. Patrick und Robin schlossen sich unterdessen beide bei der Hertener Band Bleeding Heaven an.

Nach fast ein-einhalb jähriger Pause, wurde im Mai 2010 dann das erste Konzert in neuer Besetzung gespielt. Es folgten bis Jahresende vereinzelte Konzerte bis es Anfang 2011 erneut zu internen Besetzungswechseln kam. Nun verließ neben Daniel und Alexander auch Gründungsmitglied Philipp die Band.

Als einzig verbleibendes Gründungsmitglied versammelte Ruby Wiesten nun gänzlich neue Musiker um sich. Die neue Besetzung spielte in den nächsten Jahren vereinzelte Konzerte im Ruhrgebiet und nahm neue Demo Songs auf, welche jedoch nie veröffentlicht wurden. Im Februar 2014 spielten Call of Charon in der 2008er Besetzung anlässlich zu Patrick’s 30. Geburtstag ein Reunion-Konzert mit ausschließlich altem Material der Band.

Zum selben Zeitpunkt gab Ruby das Ende der Band bekannt und löste Call of Charon auf.

Im Juni 2015 verkündeten mit Patrick Kluge, Robin Pörschke und Raphael Swierczinski drei Musiker des 2007/2008er Line-Ups ein Comeback der Band. Zusammen mit René M’Pembele (ehemals Interrorbang) und André Blackmayer als neue Gitarristen, kündigen sie für September ein neues Split Album mit der Kreuztaler Band Mortal Hatred an. Das Split Album wird vom Braunschweiger Label Kernkraftritter Records veröffentlicht und von der Alive AG vertrieben.

Für den Oktober des Folgejahres wurde die "Takeover Tour 2016" angekündigt.

Zwischen Sommer 2015 und Frühjahr 2017 spielte die Band mehr als drei Dutzend Konzerte, unter anderem mit international bekannten Bands wie Dying Fetus, I Declare War oder Darkest Hour. Im Mai 2017 veröffentlichte die Band erneut bei Kernkraftritter Records das Kompilation Album "Long Forgotten Memories". Das Album enthält neu gemixte und remasterte Songs der ersten Veröffentlichungen der Band.

Nach weiteren Besetzungswechseln und Konzerten im Vorprogramm tourender Bands, spielten Call of Charon auch zunehmend Festivals wie das 11. Break your Neck Festival in Hannover, oder das Duisburger Rage Against Racism. Anschließend kündigte die Band im Herbst die "Weekend Warriors Tour 2008" an, welche elf Konzertdaten an sechs aufeinanderfolgenden Wochenende beinhaltete.

Im Juli 2019 gab das renommierte, deutsche Plattenlabel Massacre Records an, im November das Debütalbum der Band zu veröffentlichen. Nach weiteren Konzerten im Vorprogramm von u.a. Thy Art Is Murder oder Jungle Rot wurden insgesamt zwei Musikvideos und zwei Lyric-Video veröffentlicht, bevor am 01.11.2019 "Plaguebearer" als CD, LP und digitaler Download erschien.

Diskographie

Alben


Singles/EPs


Compilations

Videoclips

  • 2007: Days in Desperation
  • 2008: Salvation Bullet
  • 2015: The Resurrection
  • 2016: Coffin Nails
  • 2019: Illusive Savior
  • 2019: These Shining Stars
  • 2019: We Had It All (My Excuse)

Referenzbands


Weblinks