Björk – Vespertine

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Vespertine
Björk
Veröffentlicht: August 2001
Label & Vertrieb: Polydor (Universal)
Albumlänge: 55:33min
Produziert von: Matmos, Console, Guy Sigsworth
Genre: Electronica
Formate: LP, CD, Hybrid SACD, DVD-Audio
Singles: Hidden Place
Pagan Poetry
Cocoon
Chronologie

1997 Homogenic

Vespertine

2004 Medúlla

Andere:
2000 Selmasongs – Dancer In The Dark (O.S.T.)
2002 Greatest Hits

Vespertine ist ein Album der isländischen Sängerin Björk.

Zum Album

Es ist das Nachfolgealbum zum Dancer-in-the-Dark-Soundtrack "Selmasongs" und ihrem letzten Studioalbum Homogenic.

Im Vordergrund stehen ruhige, introvertierte Lieder, mit zum Teil knisterndem Sound.

Verantwortlich hierfür sind die Produzenten Matmos, Console, Guy Sigsworth Mark Bell von LFO und Matthew Herbert, sowie die textlichen Einflüsse von Schriftsteller E.E. Cummings und Filmemacher Harmony Korine.

Titel

Der Name Vespertine hat zwei Bezüge:

  • Die Vesper, also das Abendgebet mit Gesang, das von Mönchen im Kloster täglich abgehalten wird.
  • Dinge, die abends aufblühen.

Tracklist

  1. Hidden Place 5:28
  2. Cocoon 4:28
  3. It's Not Up to You 5:08
  4. Undo 5:38
  5. Pagan Poetry 5:14
  6. Frosti 1:41
  7. Aurora 4:39
  8. An Echo, a Stain 4:04
  9. Sun in My Mouth 2:40
  10. Heirloom 5:12
  11. Harm of Will 4:36
  12. Unison 6:45
  13. Generous Palmstroke (als Bonustrack der japanischen Veröffentlichung)

Videos

  • Hidden Place: Man sieht das Gesicht von Björk, ungeschminkt, auf dem farbige Flüssigkeiten vom Auge zum Mund zur Nase laufen.

Directed by Inez van Lamsweerde and Vinoodh Matadin

  • Pagan Poetry: Björk läßt sich Perlen, die an Fäden hängen, an ihrer Haut aufhängen, dabei sind ihre entblößten Brüste zu sehen.

Ein sehr kontroverses Video, das, nicht zuletzt wegen der privaten und expliziten Sexszenen, die Björk dafür mit der Kamera filmte, die später Vorlage für schemenhafte Computerantimationen waren, nur selten im Fernsehen zu sehen war. Directed by Nick Knight

  • Cocoon: Zwei rote Fäden, die aus den Brüsten von Björk kommen, schlingen sich um ihren Körper, um sie in einen Kokon zu wickeln.

Das Video wurde im Fernsehehen zum Teil gar nicht gezeigt. Directed by Eiko Ishioka

DVD: Vespertine Live At Royal Opera House

Im November 2002 wurde eine DVD veröffentlicht, auf der 19 Songs live im Royal Opera House in Covent Garden zu sehen sind. Zusätzlich befindet sich auf der DVD ein halbstündiger Film über die Vespertine-Welttournee.

Rezension von Dirk Völler bei Intro.de

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH SV F NOR FIN NZ
2001 Vespertine 3 8 19 5 3 7
1
1
3 32
Singles
2001 Hidden Place 70 21 - - 77 47 20 19 11 -
2001 Pagan Poetry - 38 - - - - 49 - - -
2002 Cocoon - 35 - - - - 61 - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Musikexpress Intro Visions Les Inrocks Spex Intro Rolling Stone Visions Les Inrocks
2001 Vespertine
32
31
12
36
5
11 2 14 24 2
Singles
2001 Hidden Place
-
-
-
-
10
20 - - - -
2001 Pagan Poetry
-
-
-
-
-
- 16 - - -
2002 Cocoon
-
-
-
-
-
- 33 - - -

All-Time-Charts

Kritiken

Weblinks