Afrika

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Afrika ist der Kontinent, von dem vermutet wird, dass dort die Wiege der Menschheit liegt, was auch die Bewertung der Musik, die hauptsächlich von dorther kommt, prägt. Es heißt, die meiste rhythmische Musik habe ihren Ursprung in Afrika. Afrika verfügt 2016 über 1,216 Milliarden Einwohner und damit fast ebenso viele wie Indien oder China. Die musikalische Landschaft ist vielfältig und wird oft mit dem Begriff Weltmusik in Verbindung gebracht. Ein großer Teil afrikanischer Musik ist besonders in Nordafrika arabische Musik. Repetitive Musik wird oft als ursprünglich afrikanisch bezeichnet. Neben A-Cappella-Gesängen sind besonders Perkussionsinstrumente in afrikanischer Musik als originär repräsentiert. Kurz gesagt: Während in Europa in langwierigen Denkvorgängen über Jahrhunderte die Musikgeschichte bis hin zur Neuen Musik entwickelt wurde – komplexer geht es kaum noch –, wurde und wird in Afrika bis heute nur getrommelt und gepriesen. Die Afrikanische Union ist bei weitem nicht so leistungsfähig und entwickelt wie zum Beispiel die EU, weshalb der Kontinent auch heute noch leichte Beute kuturimperialistischer Bestrebungen ist. Internationale Kriege zur Aufrechterhaltung der Rüstungsindustrie der führenden Nationen, damit wir schön ruhig sind und unsere Stullen essen können, werden heutzutage gern in Afrika ausgetragen, damit mehr andere als die eigenen Leute ins Gras beißen und die Sache sozusagen kulturfremd, weit weg, ist. Was sollen sie denn tun? Sie wollen auch Telefone und Internet und all den Scheiß ... Aber da soll man sich doch gegen wehren. Dass man so Jahr für Jahr von irgendwelchen Updates à la iPhone und Firmware und else verschont bleibt. Utopien sind da kaum zu erwarten. Wenn die Dorfbewohner eines nordafrikanischen Dorfes dann die Gleise klauen, die für die so wichtige Bahnverbindung von da nach da kurz vorher erst durchs Dorf verlegt wurden, hat das aber auch revolutionäres Potential. Tausende sitzen wenige Kilometer vor dem Dorf fest – eine Situation, die sie im Leben nicht vergessen werden. Der Futurismus greift in Afrika um sich und schickt sich an, die musikalische Elite des Kontinents zu verschlingen, ohne dass die Geschichte Europas konsultiert würde.

Ein frühes und viel diskutiertes Beispiel für die Rezeption afrikanischer Musik in Europa: Brian Eno und David Byrnes My Life in the Bush of Ghosts aus dem Jahr 1981. Wie im Beispielvideo die Musik von 25 Mitgliedern der Ingoma in Burundi, sind hier sogenannte Orientalismen zu bemängeln, Vereinnahmungen der Musiken anderer Kulturen allein wegen des Effekts der Fremdheit:

Die ursprüngliche Aufnahme der Einspielungen stammt von 1967 und wurde 1968 zum erstenmal veröffentlicht. Drums und Synthesizer wurden hinzugetan. Für die Aufnahme des Tracks, die 1971 erschien und zehn Jahre später als Maxi Single in dieser Version in die Diskotheken kam, wo sie sich die 80er hindurch halten konnte, zeichnet der Franzose Michel Bernholc (1941-2002) verantwortlich, um dessen einzigen Hit es sich handelt und der auch unter dem Pseudonym Burundi Steiphenson Black auftrat. Burundi ist ein kleiner Binnenstaat mit etwa zehn Millionen Einwohnern und liegt im südlichen Mittelafrika.

Weblinks

  • Weiterführender Artikel Afrikanische Popularmusik [1] bei der de.wiki
  • Weiterführender Artikel Traditionelle afrikanische Musik [2] bei der de.wiki