Zmt

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Zmt
Zmt(v.l.: Stephan Rürup, Harald Lieske, Ronald Hofhüser)
Zmt
(v.l.: Stephan Rürup, Harald Lieske, Ronald Hofhüser)
Herkunft: Münster, Niedersachsen
Aktiver Zeitraum: seit 2005
Genres: Indierock, Jazzcore
Labels: Starkton, BluNoise
Homepage: Profil bei Myspace
Line-Up:
Stephan Rürup: Gesang
Harald Lieske: Bass
Ronald Hofhüser: Schlagzeug
Ehemalige Mitglieder:
Carsten Finkenberg: Gitarre

ZMT wurden 2005 unter dem Namen Zimt als Nachfolgeband von Porf in Münster gegründet und sind im Bereich Indierock mit Einflüssen aus dem Jazzcore einzuordnen. Die Gruppe veröffentlichte 2015 ihr drittes Album "Andererseits" und besteht aus Sänger/Gitarrist Stephan Rürup, Bassist Harald Lieske sowie Schlagzeuger Ronald Hofhüser.

Bandgeschichte

Nachdem sich die zu Lebzeiten stets unterbewerteten, zumal im BluNoise-Kontext aber als Klassiker geltenden Porf Ende der 1990er aufgelöst hatten, probten deren Sänger (und notorischer Titanic-Karikaturist) Stephan Rürup und Schlagzeuger Ronald Hofhüser zusammen mit Bassist Harald Lieske und Gitarrist Carsten Finkenberg (beide vormals bei den Neo-Progressive Rockern Looma) im Jahr 2005 mit Zimt einen neuen Anfang. Kennen tat man sich schon länger aus der inzestuösen Musikszene der gemeinsamen Heimatstadt Münster; klangtechnisch bewegten sich das Quartett in nicht unähnlichen Bereichen wie die Vorgängerbands, insgesamt rückte der Noiserock allerdings etwas in den Hintergrund, um vertrackten Jazz- und vereinzelten melodischen Elementen mehr Freiraum zu geben. Die Texte von Stephan Rürup oszillierten zwischen Metaphorik, Sarkasmus und Spaß an bizarren kleinen Geschichten über alltägliche und nichtalltägliche Ereignisse.

Innerhalb eines Jahres wurde zunächst ein Demo und schließlich das erste Album der Band namens "Trauma" von Gitarrist Carsten Finkenberg im eigenen Proberaum aufgenommen. Das Album wurde von Blackmail-Gitarrist Kurt Ebelhäuser gemischt (der auch ein Gitarrensolo beisteuerte) und sollte eigentlich schon 2006 auf dem Label von Ronald Hofhüser, Starkton, veröffentlicht werden, wo es allerdings erst zwei Jahre später erschien. Ähnliche Verzögerungsprobleme trafen auch das zweite Album "Sonderfahrt", welches bereits 2010 noch in Viererbesetzung aufgenommen wurde, letztlich jedoch erst im April 2012 auf BluNoise erschien. Die Gruppe hatte sich dabei nach dem Ausstieg von Carsten Finkenberg nicht nur auf Triobesetzung reduziert, sondern aus diesem Anlass auch in ZMT umbenannt. Im Vergleich zum Vorgänger wirkten Musik und Texte teils eingängiger, teils aber auch regelrecht opulent im Wechselspiel von schweren und leichtfüßigen Elementen, wie man sie etwa aus Porf-Zeiten noch erinnerte.

Bis auf wenige Konzerte herrschte bald wieder Funkstille um die Band, da alle Mitglieder auch noch "richtigen" Berufen nachgehen. Im Herbst 2015 meldeten sich ZMT dann aber mit dem dritten, erneut von Guido Lucas produzierten Album "Andererseits" zurück, welches die teilweise fast schon hymnischen Elemente des Vorgängers zugunsten eines skizzen- und szenehafteren Ansatzes in den Hintergrund stellte.

Diskographie

Alben

Singles/EPs

Referenzkasten

Referenzbands

Weblinks