Web 2.0

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Der Begriff Web 2.0 ist ein eher unscharfer Begriff für teils grundlegende Veränderungen im Internet.

Im Oktober 2004 fand die erste Konferenz in den USA zu diesen Veränderungen statt, in dessen Planungen Dale Dougherty und Graig Cline mit Web 2.0 eine Zusammenfassung und Titel der Konferenz suchten.


Folgende Schlüsselprinzipien zur Charakterisierung von Anwendungen werden in der Regel dem Begriff "Web 2.0" zugeordnet.

  • das Web als Plattform (anstatt des lokalen Rechners)
  • Daten-getriebene Anwendungen (Inhalte sind wichtiger als das Aussehen)
  • Die Vernetzung wird verstärkt durch eine "Architektur des Mitwirkens". (Jeder kann mitmachen.)
  • Innovationen beim Aufbau von Systemen und Seiten, durch die Verwendung von Komponenten, welche von verschiedenen Entwicklern erstellt worden sind und beliebig miteinander kombiniert werden können (ähnlich dem Open Source-Entwicklungsmodell).
  • einfache Geschäftsmodelle durch das verteilte, gemeinsame Nutzen von Inhalten und technischen Diensten
  • Das Ende des klassischen Softwarelebenszyklus; die Projekte befinden sich immerwährend im Beta-Stadium.
  • Die Software geht über die Fähigkeiten eines einzelnen Verwendungszwecks hinaus.
  • Nicht nur auf die Vorhut der Web-Anwendungen abzielen, sondern auf die breite Masse der Anwendungen.


Damit gehört auch die Indiepedia, wie auch andere Wikis, ebenso wie Weblogs, Podcasts und Photoblogs zum Web 2.0.

In der gesamten Musikindustrie führt dies zu Veränderungen der Promotion-, und Vertriebswege, was zu Beginn des Jahres 2006 Bands wie die Arctic Monkeys oder Gnarls Barkley mit Hilfe von Webloggern und Seiten, wie MySpace.com demonstrierten.

siehe auch

Weblinks