The Tiptons

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The Tiptons
The Tiptons im Stellwerk/Hamburg, 29. September 2007.V.l. Amy Denio, Jessica Lurie, Tina Richerson, Sue Orfield.
The Tiptons im Stellwerk/Hamburg, 29. September 2007.
V.l. Amy Denio, Jessica Lurie, Tina Richerson, Sue Orfield.
Herkunft: Seattle, Washington, USA
Aktiver Zeitraum: seit 1988
Genres: Jazz, Weltmusik, Avantgarde
Labels: Knitting Factory
Horn Hut Records
Spoot Music
NoMansLand
Stockfisch Records
Zipa!
Homepage: TiptonsSaxQuartet.com
Line-Up:
Amy Denio: Altsaxophon, Gesang
Jessica Lurie: Alt- und Tenorsaxophon, Gesang
Sue Orfield: Tenorsaxophon, Gesang
Tina Richerson: Baritonsaxophon, Gesang
Greg Campbelll: Schlagzeug, Percussion
Ehemalige Mitglieder:
Marjorie de Muynck (Tenor- und Sopransaxophon, 1988-1994)
John Otto (Baritonsaxophon, 1988-1990)
Stacy Loebs (Altsaxonphon, 1989-1991)
Barbara Marino (Baritonsaxophon, 1992-2000)
Tobi Stone (Baritonsaxophon, 2002-2007)
Maya Johnson (Sopran- und Tenorsaxophon)
Annalise Zamula (Altsaxophon)
Pam Barger (Schlagzeug)
Elizabeth Pupo Walker (Percussion, 2003-2006)
Faith Stankevich (Schlagzeug, 2006-2008)
Chris Stromquist (Schlagzeug/Percussion, 2008–2010)

The Tiptons (auch als The Tiptons Saxophone Quartet & Drums oder The Billy Tipton Memorial Saxophone Quartet bekannt) wurden 1988 als Phlegm Fatale gegründet.

Bandgeschichte

Die Keimzelle vom Billy Tipton's Memorial Saxophone Quartet fand sich 1988 zusammen, als die befreundeten Musikerinnen Amy Denio (u.a. Tone Dogs, Pale Nudes) und die 2011 an Krebs verstorbene Klangheilerin Marjorie de Muynck unter dem Namen De Duo anfingen, gemeinsam Musik zu machen. Mit über die Jahre wechselndem Bandnamen und Lineup, in dem Amy Denio und Jessica Lurie die einzigen verbliebenen Mitglieder der Anfangsphase sind, entwickelte sich die Gruppe zu einer Formation, die ihre Einflüsse aus dem Jazz (den einige der Bandmitglieder auch studiert haben), aber auch aus italienischer Folklore, Balkanmelismatik, Klezmer, HipHop und Funk bezog. Das heutige Lineup besteht aus Amy Denio, Jessica Lurie, Sue Orfield und Tina Richerson, derzeit unterstützt von wechselnden Schlagzeugern und Perkussionisten. Alle Beteiligten haben ihrerseits noch mehrere andere Projekte und Ensembles in der Jazz- und Improvisationsszene am Laufen und sind beinahe ständig auf Tour. Inhaltlich verstehen sich die Tiptons als Botschafter in Sachen kultureller Toleranz, Pazifismus und Gleichberechtigung schwuler und lesbischer Lebensformen. Das jüngste Album "Strange Flower" erschien im Dezember 2010 und wurde wieder mit Chris Stromquist am Schlagzeug eingespielt; derzeit sitzt Greg Campbell auf dem Drumhocker.

Im März 2013 verbrachte die Gruppe zwei Aufnahmetage im Digitubestudio zu Mantua und nahm hier zwölf Songs auf. Zum ersten Mal in der Geschichte der Band werden Amy Denio und Jessica Lurie gesanglich auf einem ganzen Album präsent sein. Besonders Jessica Lurie sang in der Vergangenheit so selten, dass es schon an Talentverschwendung grenzte. Auch die von Peppe Voltarelli beigesteuerten männlichen Gesangsparts stellen ein stilistisches Novum dar.

Diskographie

Alben

Referenzkasten

  • Die Band benannte sich nach dem Jazzpianisten und -saxophonisten Billy Tipton (1914-1989), der eigentlich eine Frau war, aufgrund der sexuellen Diskriminierung im Musikgeschäft allerdings sein ganzes Leben lang als Mann verkleidet auftrat. Die Wahrheit über sein/ihr Geschlecht wurde erst nach Tiptons Tod 1989 bekannt.
  • Auf dem Album "Drive" ist auch der "Besteck-Percussionist" Artis the Spoonman zu hören, der seinen berühmtesten Auftritt im Video zum Soundgarden-Hit Spoonman hatte.

Referenzbands

MP3s

Weblinks