Ted Nugent

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Ted Nugent
Ted Nugent mit Ersatzpenissen
Ted Nugent mit Ersatzpenissen
Herkunft: Detroit, Michigan, USA
Geboren: 13. Dezember 1948 (70 Jahre)
Aktiver Zeitraum: seit 1958
Genres: Hardrock
Instrumente: Gesang, Gitarre
Homepage: TNugent.com
Bands:
Amboy Dukes
Damn Yankees

Ted Nugent ist ein US-amerikanischer Hardrockmusiker, der in den 1970ern Hits wie Cat Scratch Fever schrieb und als reaktionärer Waffennarr bekannt ist.

Biographie

Er ist sozusagen die cleane und dafür aus freien Stücken gehirnamputierte Version des prominenten Drogendemenzopfers Ozzy Osbourne und schämt sich deswegen kein bißchen: Theodore Anthony "Ted" Nugent. In den Sechzigern spielte "The Nuge" mit den Amboy Dukes, die einen Psychedelic-Hit mit Journey to the Center of the Mind hatten, wobei aber frecherweise niemand dem fanatisch nüchternen Jägermeister gesagt hatte, dass der Song ja eventuell auch ein kleines bißchen mit bewusstseinserweiternden Substanzen zu tun haben könnte. In den Siebzigern machte Nugent sich selbständig und landete als Holzhammer- bzw. -hackerversion von Jimmy Page und Robert Plant in (fast) einer Person Hardrock-Hits wie Cat Scratch Fever und Stranglehold sowie das gefeierte Livealbum "Double Live Gonzo!", die ihn und seine Penisverlängerungen gitarren- bzw. waffentechnischer Art (Nugent ist überzeugter Republikaner, NRA-Aktivist sowie kompromissloser Vertreter der Todesstrafe und des Rechts auf freien Waffenbesitz) zu einer festen (!) Größe im Siebziger-Prollrock machten. Ende des Jahrzehnts verließen den gerne auch nur mal im Lendenschurz auftretenden Hardrock-Tarzan trotz aller selbsterlegter Proteinshakes dann ein wenig die kreativen Kräfte und verließ sich statt auf ehrlich-amerikanische Gitarrenkraft lieber auf – Verrat! – Synthesizer und Keyboards sowie häufig wechselnde Mi(e)tmusiker. Die grunzende Anhängerschaft warf ihm darob Ausverkauf vor, so dass Nugent sich in den Achtzigerjahren wieder auf seine sechssaitige Geliebte besann und stattdessen mit der neuen Band Damn Yankees an der damals herrschenden Hair Metal-Schwemme ein paar (Millionen) Dollar mitverdiente. Heute macht der rüstige 60+–"Craveman" (Eigenbezeichnung laut Albumtitel von 2002) immer munter weiter, schaute hier mal bei New Metal rein und ließ sich da mal von Pantera covern, schreibt zahllose Kolumnen zu seinen Lieblingsthemen (Jagd, Waffen, amerikanische Familienwerte) und betreibt ein weitläufiges Jagdanwesen in der Nähe seiner Heimatstadt Detroit, wo er sich auch schon dabei filmen ließ, wie er sich mit einer Kettensäge schwer verletzte. Inzwischen ist er wieder genesen, ist ja schließlich God's Own.

Solo-Diskographie

  • 1975 Ted Nugent
  • 1976 Free-for-All
  • 1977 Cat Scratch Fever
  • 1978 Double Live Gonzo (Live)
  • 1978 Weekend Warriors
  • 1979 State of Shock
  • 1980 Scream Dream
  • 1981 Intensities in 10 Cities
  • 1982 Nugent
  • 1984 Penetrator
  • 1986 Little Miss Dangerous
  • 1988 If You Can't Lick 'Em.... Lick 'Em
  • 1994 Night Time
  • 1995 Spirit of the Wild
  • 1997 Live at Hammersmith '79 (Live)
  • 2001 Full Bluntal Nugity (Live)
  • 2002 Craveman
  • 2006 Sweden Rocks (Live)
  • 2007 Love Grenade
  • 2010 Happy Defiance Day Everyday

Referenzbands

Weblinks