Sylvia Juncosa

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Sylvia Juncosa (geboren in Los Angeles, USA) ist Gitarristin im Bereich zwischen Punk und Heavy Metal und besonders wegen ihrer Songwriterqualitäten und des virtuosen Gitarrenspiels anerkannt. Sie war von 1980 bis 1995 und ist seit 2009 wieder aktiv. Im Februar 2015 erschien nach langer Zeit wieder ein Album. Wanna Gotta wurde 2013 über Kickstarter promoted, 3000 Dollar wurden veranschlagt und etwas mehr wurde im März 2013 innerhalb von 24 Tagen aufgebracht.[1] Das Album erscheint im Februar 2015 mit zehn neuen Songs.[2]

Hintergrund

Im Alter von sechs Jahren beginnt Sylvia Juncosa Instrumentalstücke zu komponieren und Klavier zu spielen: "... my childhood was back in the time when kids could roam around free, and in a place where there were great places to do all that roaming. I was a total tomboy and spent my days exploring the hills (Santa Monica mountains) and fantasizing that I was an Arctic explorer, a cowboy, an Indian, a Civil War scout, a lone traveling adventurer. Liked animals, not people. Loved music from day one. It took me into another world."[3] Mit sechszehn wird sie als Keyboarderin Mitglied der Leaving Trains, die sie nach einer gemeinsamen 7" 1982 wieder verlässt, um sich mit ihrer neuen Band To Damascus auf das Gitarrespielen zu konzentrieren. Mit beiden Instrumenten tourt sie mit Clay Allison. Außerdem spielt sie bei der US-amerikanischen Kultband SWA. 1987 lösen sich To Damascus auf und Sylvia Juncosa beginnt eine Solokarriere. Bis 1995 veröffentlicht sie zwei Alben mit To Damascus, vier Soloalben sowie ein Album mit SWA. Sie ist mit vielen Beiträgen an Compilations und Veröffentlichungen anderer Bands beteiligt und tourt in den USA und Europa, zum Beispiel als Vorband von Soundgarden. In den späten 1990er Jahren zieht Sylvia Juncosa sich bis 2009 aus der Öffentlichkeit zurück. Mitglieder ihrer aktuellen Band sind Steve Reed (Legal Weapon) und Tom Hofer (The Leaving Trains). Als Linkshänderin spielt Sylvia Juncosa die Gitarre mit der rechten Hand.

Musik

Im Playback bei MTV Germany 1990: Under The Freeway von 1988

„Ein Beispiel für die Erzeugung eines Gefühls von Freiheit durch musikalische Mittel bietet One In Three (1989). Zum Beispiel handelt es sich um eine ausgesprochen mutige Sängerin, die gegen alle Gesangskonventionen verstößt. Abgesehen davon ist sie in der Lage, ihrer Stimme durch gezielte, teilweise recht komplexe, Gitarrenmotive Raum zu verschaffen. [...] Die Texte sind oft tieftraurig, dualistisch und verloren.“[4] –> [4] One In Three, bei Youtube.

Zusammenarbeiten

SWA, The Leaving Trains, Clay Allison (mit Kendra Smith von Dream Syndicate und David Roback von Opal und Mazzy Star), The Nymphs, Treacherous Jaywalkers, Azalia Snail, Mike Watt, George Hurley, Soul Asylum, Speed Niggs, Sharon Stoned.

Einflüsse

Gitarristen

Jimi Hendrix, Eddie Van Halen, Tom Morello (Rage Against the Machine), Omar Rodriguez (Mars Volta), aktuelle Gitarristen im Großraum Los Angeles: Tony Fate (Bell-Rays, Black Widows, Carnage Asada), Jeff Levitz (Puppies & Kittens), Jonathan Hall (Backbiter).

Bands

Love (Forever Changes), Spirit, The Jimi Hendrix Experience, David Bowie und ähnliche, Stooges, The Rolling Stones. Punk der 1970er und 1980er wie die Sex Pistols, Buzzcocks, Stranglers, Minutemen, früheJane's Addiction. Aktuelle: Fatso Jetson, The Last, manches von System of a Down, Avenged Sevenfold, My Chemical Romance, Incubus.

Diskografien

Solodiskografie [5] bei Discogs

mit den Leaving Trains
  • Bringing Down the House / Going Down to Town (7", 1981)
  • Well Down Blue Highway (Keyboards für ein Stück, 1984)
mit To Damascus
  • Another Place, Another Time / On a Pier (7", 1984)
  • Succumb (LP, 1986)
  • Come to your senses (LP, 1987)
mit SWA
  • XCIII (LP, 1987)
  • Arroyo (7", 1987)
  • Evolution (Compilationbeitrag, 1988)
mit weiteren

Einzelnachweise

  1. New Sylvia Juncosa Album (2013) [1] New album from Sylvia Juncosa, original Los Angeles guitar goddess, rock n roll trailblazer, and nice person. Die Sponsoren bekommen bei solchen Projekten üblicherweise diverse Vorteile und Geschenke zum Ausgleich. Staffelungen und Kater Oscar, Sylvia Juncosa bei Kickstarter, unter Riscs und Challenges wird vor möglichen Verzögerungen gewarnt.
  2. Sylvia Juncosa – Wanna Gotta (2015) [2] bei Discogs
  3. Ginger Coyote – Back With a Vengeance The One The Only Sylvia Juncosa [3] Interview bei Punkglobe.com
  4. Aus: Dirk Budde – High Ideals and Crazy Dreams (2004), PMB-Verlag, 2015

Weblinks

  • Homepage [6] bei Sylvia Juncosa.com
  • Bandmates and Friends, Comrades and Collaborators [7] bei Sylvia Juncosa.com
  • Artikel Sylvia Juncosa [8] bei der en.wiki
  • To Damascus Interview with Ink Disease (1988) [9] bei Sylvia Juncosa.com
  • Ginger Coyote – Back With a Vengeance The One The Only Sylvia Juncosa (2010) [10] mehr zu EInflüssen und Zusammenarbeiten im Interview bei Punkglobe.com

Musik

Links im Juni 2017.