Sun Ra – Space is the Place (O.S.T.)

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Space is the Place
Veröffentlicht: November 1974
Label & Vertrieb: Outer Spaceways, Inc. (Film) / Evidence Music (Soundtrack)
Albumlänge: 85 Min.
Genre: Soundtrack, Film
Formate: CD, LP, DVD
Infos: IMDb
Tropische Pflanze auf dem Zielplaneten aus der ersten Szene

" ... there’s no limit to the things that you can do / there’s no limit to the things that you can be ... your thought is free ..."

Sun Ra / June TysonSpace is the Place

"Consider time as officially ended. We work on the other side of time."

Sun Ra in der Einleitungsrede zu Space is the Place

Sun Ra

"The living myth" (1914-1993)

"I’m not a prophet. I’m a destiny-changer. It’s all right to prophesy, but the best thing to do is change things, if you’ve got the power."[1]

Weltfluchthilfeszenario

Viele andere Blaxploitation-Produktionen sind, was den Plot und auch emotionale Qualitäten sowie Prägnanz der Figuren oder Charaktere angeht, überzeugender als Space is the Place. Der Film wurde 1971 als halbstündige Dokumentation eines Arkestra Konzerts geplant und dann low budget zum vorliegenden Film umgebaut. Das Interesse fokussiert dementsprechend auf dem Soundtrack, ähnlich wie bei Curtis Mayfields Superfly, weniger wie Isaac Hayes – Shaft aus dem Jahr 1971. Für Sun Ra bot sich das Genre als Möglichkeit an, die Musik nach Outer Space zu dirigieren und Weltfluchthilfemöglichkeiten aufzutun, indem die Welt zielgerichtet transzendiert wurde. Sun Ra war auch sonst eher der Esoterik zugetan als sich als Mitglied der Black Community hervorzutun, bekannt ist seine Enttäuschung über die Art, wie sich die Black Power Bewegung präsentierte.[2] So ist in dem Film auch die Figur des Pimp ihrer üblichen Prägung entgegengestellt, der Overseer ist der Gnosis entnommen und soll wohl dem Overseer of Light entsprechen.[3] Bereits zu Beginn des Films bemerkt Sun Ra, dass die Menschen sterben werden, weil ihr Geist nicht in Einheit mit dem Rhythmus ihrer Musik ist. Als Verdienst wird ihm zugerechnet, die Ziele der Black Community von weltlich-politischen Ansätzen in Richtung mystischer Zielsetzungen transzendiert zu haben.[4] "Szwed suggests that the film became a mishmash of genres due to the different, often conflicting inputs of Newman, screenwriter Joshua Smith, director John Coney, and Sun Ra himself."[5]

Musik

Zu Sun Ras Musik lässt sich sehr wenig Analyse und Interpretation finden. Zumeist wird einfach auf die Einzigartigkeit der Musik verwiesen. Sun Ra hat seine Musik Cosmic Jazz genannt. Referenzen finden sich von Thelonious Monk bis hin zu George Clintons P-Funk (siehe Referenzlisten). Durch das repetitive Moment in seinen Stücken, den sessionartigen Charakter der Musik und die besondere Verwendung elektronischen Equipments hält sich die Musik zuweilen auch in der Nähe zu Bands wie Can auf, viel vom musikalischen Gestus des Arkestra ist auch im Dub zu finden, etwa bei Lee Perry, das erklärt vielleicht seine Kompatibilität zur Independentszene. Zudem haben die MC5 eine Zeitlang für Sun Ra das Vorprogramm bestritten. Der Minimoog model b, den Sun Ra spielt, wurde ihm anscheinend vom Entwickler Bob Moog 1969 als Prototyp zur Verfügung gestellt.[6]

"Sun Ra’s soundtrack for the film, recorded in 1972, exploits the Minimoog’s capabilities for a range of alien textures, ‘dark’ as well as warm tones, rapid keyboard runs and less ‘musical’ beeps and burps, as well as drones produced through stable sine wave generation. Ra uses the Minimoog for discrete sci-fi effects that primarily signal a disruptive presence. [...] Another strong element in the soundtrack is the polyrhythmic ‘Africanist’ drumming and percussion of congas, koras, bongos and bells, common to other African American genres of this period. Though Ra’s soft voice offers pedagogical monologues, engages in dialogues and ‘declamations’ [...] June Tyson’s voice dominates with her repeated long phrases, chants, slogans and quasi-jingles for outer space travel."[7]

Ein Hauptmerkmal der Musik des Arkestras sind die im Verlauf eines Stücks, besonders von längeren Stücken, entstehenden und von Sun Ra selbst so genannten Space Chords, langen Clustern oder Einsturzfeldern, die oft fälschlicherweise als Kakophonien bezeichnet werden, ein Ausufern, das sich oft im Rahmen von weniger als einer Minute Spielzeit abspielt, bis an die Grenze der verwendeten Skalen führt und sich dort aufhält, am Rand entlanghangelt, bis dann oft eine Art Punkt kommt. Manchmal setzen die Musiker dann einfach aus und die Grundform schließt sich standardartig an, als wäre nichts gewesen. Die meisten Stücke auf dieser Platte sind ziemlich catchy, vielleicht handelt es sich sogar um die eingängigste aller Sun Ra Platten, wenn das Gesamtschaffen zurate gezogen wird. June Tysons Gesang trägt dazu wesentlich bei. Sun Ra zum Verhältnis zu seinen Musikern: „Ich sage meinem Orchester, dass die ganze Menschheit irgendwelchen Beschränkungen unterworfen ist, dass sie aber im Ra-Gefängnis sind, und das ist das beste auf der Welt.“[8] Zwei Jahre vor dem Release des Films erschien bereits eine gleichnamige LP. Die Aufnahmen für die Musik zum Soundtrack wurden ebenfalls 1972 gemacht, als Tonträger gibt es den Soundtrack aber nur als CD, ein nachträgliches Release aus dem Jahr 1993.

Musiker und Titel

Das Arkestra spielt unter dem Namen The Intergalactic Myth Science Solar Arkestra (desweiteren ISA).

Musiker

Titel

  • 1 It's After The End Of The World 3:25
  • 2 Under Different Stars 3:55
  • 3 Discipline 33 3:22
  • 4 Watusa 7:11
  • 5 Calling Planet Earth 3:04
  • 6 I Am The Alter-Destiny 1:08
  • 7 Satellites Are Spinning 2:33
  • 8 Cosmic Forces 3:09
  • 9 Outer Spaceways Incorporated 3:00
  • 10 We Travel The Spaceways 2:28
  • 11 The Overseer 3:04
  • 12 Blackman / Love In Outer Space 16:53
  • 13 Mysterious Crystal 5:53
  • 14 I Am The Brother Of The Wind 5:54
  • 15 We'll Wait For You 4:11
  • 16 Space Is The Place 4:23[9]

Plotprotokoll

Das Video kann nur auf Youtube angesehen werden, dazu nach dem Start bitte den entsprechenden Hinweis klicken.

Die Zeiten differieren immer einmal ein wenig, weil das Video auf Youtube manchmal gelöscht und dann hier ausgetauscht wird.

  • ab Anfang: Das Spaceship fliegt durch die Weiten des Weltalls zu einem Planeten, den Sun Ra unlängst entdeckt hat. ISA: "It's after the end of the world, don't you know that yet?"
  • ab 0:33 min.: In einem phantastischen, tropischen Dschungel auf besagtem Planeten, ab 1:52 min.: "The Music is different here. The vibrations are different. Not like Planet Earth. Planet Earth sounds of guns, anger, frustration. We’ll set up a colony for black people here. See what they can do on a planet all their own, without any white people there. We’ll bring them here through either isotope teleportation, transmolecularization or better still, teleport the whole planet here through music." Das kurze sechstönige Quartmotiv, das Sun Ra bei 1:47 min. summt (D-E-G-F-E-D), erinnert an die Filmmusiken Nino Rotas zum Beispiel für Federico Fellini.[10] Eine Spiegelgestalt an seiner Seite ist Maya Derens Traumgestalt aus dem experimentellen 13,5 minütigen Kurzfilm "Meshes of the Afternoon" (1943) nachempfunden.[11]
  • ab 3:29 min.: Chicago im Jahr 1943. (Zu Beginn des Jahres war Sun Ra wegen Kriegsdienstverweigerung inhaftiert, später wurde er ausgemustert. Psychiater beschrieben ihn als "a psychopathic personality [and] sexually perverted" aber ebenso "a well-educated colored intellectual". Zu der Zeit hatte Sun Ra ein Engagement als Arrangeur im renommierten Club DeLisa in Chicago).[12] Während des Trailers spielt Sun Ra ein paar Swingformeln, kurze Blues und Be-Bop-Reflektionen. Sun Ra wird dann als Klavierspieler Sonny Ray (eher "Suny'r Ra") vorgestellt. Ab 8:00 min. löst er mit einem Boogie-Woogie eine Panik aus, schließlich qualmt der ganze Club und die Audienz flüchtet. Zurück bleiben Sun Ra und der Pimp The Overseer, es wird ein Spiel vereinbart, bei dem es um das Ende der Welt geht. Entscheidend für den Ausgang ist das Votum der Black Community.
  • ab 10:34 min.: Spielbeginn, Sun Ra und The Overseer an einem Spieltisch mitten in der Wüste. (Die Ortswahl wird in einigen Sekundärquellen als Vorstellung eines Ortes jenseits der Zeit interpretiert.)
  • ab 11:12 min.: ISA
  • ab 12:25 min.: Ankunft Spaceship in der Istzeit (70er Jahre) im Ghetto von Oakland, 14:55 min:. Landung (Space Sounds), 16:14 min.: check out: Sun Ra und ISA
  • ab 17:14 min.: Interview mit Sun Ra: "I am the alter-destiny." "What is the power of your machine?" "Music." (Space Sounds)
  • ab 18:10 min.: Vortrag Sun Ra: "Music is about …" und "Be in this void …", 18:35 min. ISA / 19:12 min.: Fortsetzung Vortrag: "You're music too […] in the vast orchestra of the cosmos.", 19:44 min.: ISA (die Szene ist möglicherweise an eine Szene aus Ingmar Bergmans Das Siebte Siegel angelehnt).
  • ab 20:14 min. Die Szenerie löst sich auf, der Reporter Jimmy Fey wird ins Krankenhaus gefahren, nachdem er Sun Ras Message über eine Art Babelhelm empfangen hat, The Overseer fährt auch ab.
  • ab 21:05 min.:
    • Spielergebnis, Spieltisch in der Wüste.
    • Szene in einem Community-Treff für Schwarze, im Treff eine Gruppe von Vokalisten, die ein Spiritual zum Besten geben.
  • ab 23:26 min.: Sun Ra stellt sich vor, 24:30 min.: "How do you know I'm real? I'm not real, I'm just like you …" (Black Community Ansatz)
  • ab 25:41 min.: June Tyson im Bild, ISA"We're living in a space age ..."
  • ab 26:30 min.: Sun Ra Liveelektronica am Minimoog.
  • ab 26:50 min.: The Overseer trifft vor dem Treff ein. Szene mit einem Trinker, später als Ex-Trinker Ras Anhänger. 28:00 min.: Münzenwerfen mit zwei Jugendlichen, später Ras Anhänger. Der Overseer behauptet, Sun Ra wolle nur seine Schallplatten verkaufen (Beginn der Sell-out-Spekulationen).
  • ab 29:47 min.: Spieltisch in der Wüste.
  • ab 29:55 min.: Krankenhausszene Jimmy Fey und "Dr. Overseer", dazwischen (32:06 min.) FBI-Agenten, die Sun Ras Telefon abhören.
  • ab 34:28 min.: Straßenszene (Space Sounds)
  • ab 35:00 min.: Wechsel Szene in der Outer Space Arbeitsvermittlung / ISA
  • ab 38:50 min.: Straßenszenen
  • ab 39:35 min.: Abhörszene, Straßenszene
  • ab 39:50 min.: The Overseer und FBI-Agenten an einem anderen Ort in der Wüste.
  • ab 40:50 min.: ISA , Interview Sun Ra und Jimmy Fey im Cabrio durch die Stadt, ab 42:05 min. mit Ton: "My Kingdom …", ab 42:55 min.: "The People have no music. Therefore they are out of tune with the universe […] as long as they take no alter-destiny […] everyone must die." Eine Werbung für seine Schallplatte folgt im Radio, und es wird diskutiert, ob Sun Ra Verrat begehe ("sold out"). Hintergrundmusik: "Sun Ra's new big winner ..." (es folgt ein Unisono-Saxofonsolo, wahrscheinlich John Gilmore)
  • ab 44:12 min.: Spieltisch in der Wüste, 45:12 min.: imaginiertes Pferderennen am Rande der Szene.
  • ab 45:42 min.: Billardsalon mit einem Junkie zu seiner Situation.
  • ab 46:46 min.: Spieltisch in der Wüste, 47:15 min.: Sun Ra zieht einen Joker und darf sich etwas wünschen, ein Konzert wird ausgehandelt.
  • ab 47:30 min.: Bordellszene, 50:30 min.: FBI-Agenten kommen ins Bordell
  • ab 54:12 min.: Vorbereitungen zum Sun Ra Konzert, 54:40 min.: Backstage: Sun Ra schreibt über dem Moog an einer Komposition.
  • ab 55:27 min.: ISA, Altsaxofon Solo, Marshall Allen (?) steigt wie ein Toter aus einem sargähnlichen Behälter, ISA "When the black man ..."
  • ab 57:15 min.: Bordellszene.
  • ab 57:52 min.: Szenenwechsel zwischen Spieltisch in der Wüste / Sun Ra verlässt die Konzertvorbereitungen, um sich auszuruhen, 58:28 min.: Diskussion Konzertbusiness und "Sell-out".
  • ab 58:47 min.: Sun Ra wird von den FBI-Agenten entführt, 59:08 min.: Wüste, Start der Befreiungsaktion von Sun Ra durch jugendliche Anhänger.
  • ab 59:24 min.: Szenenwechsel Konzertvorbereitungen, FBI-Agenten mit Sun Ra, 61:00 min.: Sun Ra wird mit der Hymne der Sklavenhalterstaaten im Amerikanischen Bürgerkrieg, Dixie, gefoltert, ab 62:00 min.: Sun Ras Befreiung, ab 63:40 min.: Konzertsaal mit wartendem Publikum, Jimmy Fey versucht, die Audienz hinzuhalten.
  • ab 65:35 min.: Sun Ras Ankunft, Ankündigung und Beginn des Konzerts, zunächst Sun Ra Solo am Moog, dann ab 66:40 min.: ISA, ab 70.20 min.: "Your ignorance will be your salvation!"
  • ab 72:30 min.: Mordanschlag auf Sun Ra während des Konzerts durch die FBI-Agenten wird verhindert, der Anschlag löst den Untergang der Welt aus, Schlussszene mit Teleportationen der Anhänger Ras auf das Raumschiff.
  • ab 74:15 min.: Bordellszene, Niederlage des Overseers, 75:03 min.: Billardsaal mit (Ex-)Junkie, dann ISA, weitere Aufnahmen ins Spaceship, von Fey darf nur der „schwarze Teil“ mit.
  • ab 76:40 min.: endgültige Niederlage des Overseers.
  • ab 77:34 min.: Schlussrede Sun Ras: "I'm the myth talking to you […] So it's farewell."
  • ISA, das Raumschiff hebt ab, Naturkatastrophen, die Welt explodiert als schimmlige Melone, 79:25 min.: ISA Space is the Place (Abspann).

Trivia

Es exisiteren genau genommen drei unterschiedliche Veröffentlichungen unter dem Namen Space is the Place bei Sun Ra. Ein Spiritual, die LP (Impulse!) mit fünf Stücken in anderen Fassungen und der Original Soundtrack (O.S.T.), CD bei Evidence mit allen sechzehn Stücken in den Fassungen für den Film.

Den Schnitt für den Film hat Sun Ra selbst besorgt und den Film dabei zumeist um sexuell anstößige Stellen auf etwa 63 Minuten gekürzt, was er selbst später kritisierte – der Film wurde schließlich in einer 82 Minuten Version veröffentlicht.[13]

Die Kostümierungen sind Sun Ra zufolge auch musikalischen Ursprungs, "[people] ... just need to look at our clothes because I have incorporated music in them too."[14] Während der Dreharbeiten hat Sun Ra das Urantia Book gelesen (1955, Contact Commission Chicago), das auch Jimi Hendrix, Karlheinz Stockhausen, Jaco Pastorius, Elvis Presley und Stevie Ray Vaughn gelesen haben sollen.[15] Der Film wurde möglicherweise vom Rosenkreuzerorden unterstützt, er enthält Anspielungen auf Aleister Crowley, die Saturn-Gnosis, Descartes und Sokrates, sowie Anlehnungen an sozialkritische Science Fiction wie Dr. Who oder Der Tag, an dem die Erde stillstand.[16]

Coverversionen, Rezeption in der Musik

Sun Ra wurde beeinflusst von ...

Thelonious Monk, Fletcher Henderson, Duke Ellington, Miles Davis, Charles Mingus, Fats Waller, Count Basie, The Last Poets, Earth, Wind & Fire, Parliament, Funkadelic, George Clinton, MC5, Lee Perry, Kool & The Gang, Moondog, Swing, Afro-Futurismus, Karlheinz Stockhausen

Sun Ra beeinflusste ...

Die bereits genannten, sowie George Clinton, Henry Threadgill, John Zorn, Lonnie Liston Smith, Marvin Peterson, The Art Ensemble of Chicago, William Parker, Yoko Ono, Chick Corea, Don Ellis, Fred Anderson, Parliament-Funkadelic, Herbie Hancock, James Blood Ulmer, Keiji Haino, Kraftwerk, Marc Ribot, Matthew Shipp, MC5, Pink Floyd, Silver Apples, Sonic Youth, Susie Ibarra, The Residents, Eugene Chadbourne, The Vandermark 5, Amon Düül, Ash Ra Tempel, Boredoms, Build an Ark, Courtney Pine, Derek Bailey, Don Cherry, Joe Morris, Jon Jang, Keith Tippett, Marion Brown, Medeski, Martin & Wood, Michael Ray & the Cosmic Krewe, Mulatu Astatke, NRBQ, Pharoah Sanders, Phish, Spiritualized, Sun City Girls, The Stooges, Sunburned Hand of the Man, Trey Anastasio, Antibalas, Destroy All Monsters, DJ Spooky, The Budos Band, The Electric Eels, The Godz, The Orb, Yo La Tengo (laut Liste [15] bei allmusic). Außerdem Asphalt Orchestra, Pauline Oliveros, Jerry Dammers' Spatial A.K.A Orchestra ...

Literatur

  • John F. Szwed (1997) – Space is the Place. The Lives and Times of Sun Ra. [16] die allgemein anerkannteste Sun Ra – Biografie bei Amazon (ca. 20€)
  • Steve Paulson (2011) – This Planet Is Doomed: The Science Fiction Poetry of Sun Ra, 12.95 € (Vorwort LeRoi Jones)
  • Philip Hayward (Hrsg., 2004) – Off the Planet: Music, Sound and Science-Fiction Cinema, Sydney / London: John Libbey (ca. 20€)
  • Diedrich Diederichsen (1998) – Loving the Alien. Science Fiction, Diaspora, Multikultur. [17] bei Amazon (18€)
  • Kodwo Eshun (1996) – Heller als die Sonne. Abenteuer in der Sonic Fiction. Id-Verlag, 1999 (18€).

Einzelnachweise

  1. Sun Ra im Interview [1] im The Birmingham
  2. Paul A. Green: Sun Ra – Space is the Place [2] bei Culturecourt.com
  3. vgl. G.R.S. Mead – Fragments of a Faith Forgotten [3] bei Sacred-texts.com
  4. vgl. Don LettsBrother from another planet (2005)
  5. Nabeel Zuberi – The Transmolecularization of [Black] Folk: Space is the Place, Sun Ra and Afrofuturism [4] Die Aussage, dass der Minimoog von einem Mitarbeiter Moogs für Sun Ra programmiert wurde, ist zu bezweifeln, da der Minimoog ein nicht-programmierbarer monophoner Synthesizer ist, PDF bei amherst.edu
  6. ebd.
  7. ebd.
  8. zitiert nach Bert Noglik – Mythos und Magie, Space Is The Place – Sun Ra [5] Interview bei der Jazz Zeitung
  9. Sun Ra and His Intergalactic Myth Science Solar Arkestra – Space is the Place [6] Musiker und Titelliste bei Discogs
  10. Es kann gefragt werden, ob das Quartmotiv nicht tatsächlich in Nino Rotas Filmmusikwerk zu finden ist. Rota hat in den 1930er Jahren in Philadelphia, Sun Ras Heimatstadt seit 1968, Komposition und Orchestrierung studiert. Die Vortragsweise legt m. E. nahe, dass es sich um ein Zitat handelt.
  11. Maya Deren – Meshes of the Afternoon (1943) [7] bei Vimeo
  12. Artikel Sun Ra [8] zitiert wird John Szwed bei der en.wiki
  13. vgl. dazu Christian Lorenzen – Wechselspiel: Tradition und Transformation als Basis für Sun Ras Zukunftsvisionen [9] Examensarbeit mit viel musikalischer Analyse bei Michael-Rappe.de, PDF, S. 5
  14. John Szwed [10] bei Encyclopedia
  15. vgl.: Musicians [11] bei UB The News
  16. Blackblogx – Film: Sun Ra - Space is the Place (1974) bei Midvinterland. The Sun has Died, die Domain ist inzwischen gelöscht, frühere Versionen sind über das Internet Archive einsehbar.
  17. Profil Sun-Ra-Tribute Wavelength Infinity [12] bei Eugene Chadbourne.com
  18. ebd.
  19. ebd.

Weblinks

Offiziell

  • Offizielle Website Space is the Place [18] Outer Space Ways Inc
  • Offizielle Website Sun Ra Arkestra [19] El Ra Records
  • Eintrag [20] Encyclopedia of Alabama
  • Film erste Szene Sun Ra: Space is the Place (1974) [21] bei Youtube
  • Sun Ra Music Channel (Official) [22] bei Youtube, dort zum Beispiel eine Reihe von Lectures Sun Ra speaks – Berkeley Lecture Part I [23]

Profile, Diskografien

  • Profil [24] bei Exploitation Pride
  • Profil [25] bei Rotten Tomatoes
  • Profil [26] bei Electric Sheep
  • Profil [27] bei IMDb
  • Soundtrack (1972/1993) [28] bei Discogs
  • Impulse!-Album (1972) [29] bei allmusic

Interviews, Analysen

  • Robert Mugge (1980) – Sun Ra - A Joyful Noise [30] Videodoku bei Youtube, Uploader: Drakemirow
  • Satchmo_is_Cool – Synopsis for 
Space Is the Place (1974) [31] ausführliche Plotbeschreibung bei IMDb
  • Jason Gross – Sun Ra - Space is the Place, Interview mit John F. Szwed (1997) [32] bei Furious / Perfect Sound Forever
  • Christian LorenzenWechselspiel: Tradition und Transformation als Basis für Sun Ras Zukunftsvisionen [33] Examensarbeit mit viel musikalischer Analyse bei Michael-Rappe.de, kopiergeschütztes PDF, ausführlich: Kapitel Space is the Place, S. 5–17
  • Nabeel Zuberi – The Transmolecularization of [Black] Folk: Space is the Place, Sun Ra and Afrofuturism [34] Online-Auszug aus einem Essay, das in Szweds Biografie enthalten ist bei amherst.edu, PDF
  • Don LettsBrother from another planet (2005). Videodokumentation mit Schwerpunkt Space Is The Place und vielen raren und frühen Dokumenten: "This is when music became audio art." (John Szwed bei 32:30 min.), "He wa a busy man, he didn't even sleep, he catnapped ..." (Marshall Allen bei 14:23 min.), "All that planet earth produces is the dead bodies of humanity." (Sun Ra), außerdem Rehearsal-Beispiele ab 39:00 min.: "We actually lived like monks ...", zur Zeit nicht online.
  • Paul A. Green – Space Is The Place [35] bei Culturecourt.com

Sun Ra

  • Don Letts – Brother from another planet (2005). Ab 36:30 min. Namen unter denen das Arkestra gespielt hat (zur Zeit nicht verfügbar).
  • Sun Ra – The Eternal Myth Revealed - CD Box Set - Promo Video Part 1 [36] Ad bei Youtube, Uploader: Thegooddoctor720
  • Sun Ra nov 2 1988 part one [37] lange Ansage von Sun Ra bei Youtube, Uploader: Peter Hinds
  • Sun Ra – Electronics-Soloaktion [38] bei Youtube
  • Phill Niblock – Remaster von The Magic Sun (Sun Ra, 1966) [39] bei Youtube

Videointerviews

  • Sun Ra [40] bei Youtube, Uploader: MrMojomc
  • ‪Sun Ra ‬‪Interview‬ [41] bei Youtube, Uploader: ‪freeavantgardevideos‬
  • Sun Ra – Night Music 1989 [42] bei Youtube, Uploader: oldTOtaper
  • Sun Ra – Wisdom [43] bei Youtube, Uploader: Aisha Eisa
  • Detroit Black Journal – Sun Ra [44] bei Youtube, Uploader: ukvibeorg
  • Sun Ra – Best Answer on Music [45] bei Youtube, Uploader: Miguel Patrício
  • Sun Ra WTZA - interview [46] bei Youtube, Uploader: harmoniumstudio
  • Sun Ra san francisco april 1989 [47] bei Youtube, Uploader: Peter Hinds
  • John Gilmore and Sun Ra [48] Interview mit John Gilmore bei Youtube, Uploader: FullhouseSux
  • Sun Ra Interview (Helsinki, 1971) [49] bei Youtube: Uploader: Miguel Patrício

Links im Juli 2017.