Stella US

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Stella US
Herkunft: Nashville, Tennessee
Aktiver Zeitraum: 19942001, 20062007
Genres: Alternative Rock, Emo
Labels: Beggars Banquet
Line-Up:
Curt Perkins: Gesang, Gitarre
Charles Wyrick: Gitarre
Preach Rutherford: Bass
Alan Johnstone: Schlagzeug

Stella US waren eine Alternative/Emo-Band aus Nashville, Tennessee.

Bandgeschichte

Die Band Stella US aus Nashville gehörte zu den Benachteiligten des Post-Grunge-Booms der späten Neunzigerjahre, da es ihnen nicht gelang, den Erfolg von Megasellern wie Creed oder Nickelback einzufahren. Dabei pflegte das Quartett um Sänger, Gitarrist und Songschreiber Curt Perkins durchaus einen eigenständigen Ansatz, der die Grunge-Gitarrenbreitseite zwischen Dissonanz und Harmonie kultivierte und sie mit Emo-geschultem Gesang kombinierte. Kurz nach ihrer Formation konnten Stella US (der Namenszusatz zur Vermeidung von Verwechslungen ergab sich aus der Beliebtheit des Bandnamens) bereits einen Plattendeal mit dem renommierten Label Beggars Banquet ergattern, wo 1996 zunächst eine unbetitelte CD-EP mit vier Tracks, dann 1997 eine 7"-Single und etwas später das Debütalbum "Ascension" erschien. Die Platte der bis dato unbekannten Band konnte von den USA bis nach Deutschland in Kritikerkreisen für großes Aufsehen sorgen, doch trotz euphorischer Besprechungen ließen sich die Lobeshymnen nicht in entsprechende Plattenverkäufe umsetzen. Der ursprünglich für 1999 angesetzte Release des zweiten Album mit dem Arbeitstitel "American Weekend" verzögerte sich unter anderem aufgrund der enttäuschten Erwartungshaltung des Labels, woran sich ein zwei Jahre dauernder Rechtsstreit zwischen Label und Band um die Eigentumsrechte an den Songs anschloss, der erst 2001 zu Ende ging. Zu diesem Zeitpunkt war die Geduld der Stella US-Mitglieder allerdings schon erschöpft, und die Band existierte de facto bereits nicht mehr. Curt Perkins trat etwas später der Band Mod Lang bei und begann später eine Solokarriere; auch am Solodebüt des ehemaligen Weezer-Bassisten Matt Sharp von 2004 war er beteiligt. 2006 schließlich kam das zuvor nur als Bootleg kursierende zweite Stella US-Album "American Weekend" doch noch offiziell heraus und wies eine größere Affinität zu Streichern und Balladen auf als das Debüt. Eine längerfristige Reunion erbrachte der Release jedoch nicht.

Kollaborationen

auf "American Weekend"

Diskographie

Alben
Singles/EPs
  • 1996 EP (4-Track-CD, Beggars Banquet)
  • 1997 Bright Morning/Untitled (7", Beggars Banquet)

Kompilationsbeiträge

  • 1998 Rites of Day (auf "New Voices, Vol. 20")
  • 1998 Bright Morning (auf "Off Road Tracks Vol. 8")
  • 1998 Song in D (auf "The New, the Classic & the Unexplored Vol. 2")
  • 2000 Bright Morning (auf "The Most Underrated Bands of the Nineties")

Videoclips

Referenzbands

Weblinks