Spectre

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"Only In The Darkness Will You See The Light." (Ruff Kutz)

Skiz Fernando jr. aka Spectres 1995er LP The Illness ist ein Pionier auf dem Gebiet der Verbindung des New Yorker Hip-Hop- und Dubundergrounds. John Bush von allmusic sieht in diesem Album eine Fusion von Wu Tang Clan und Lee Perry.[1]

<– The Illness landete auf Platz 30 von Piero Scaruffis Liste der besten Hip-Hop-Alben aller Zeiten.[2]

Auf der MC Ruff Kutz (1998) präsentiert Spectre zerstückelte Rhythmen und Ideen, denen oft unvollständige Kürzel von Motiven zugrunde liegen. Sensational steuert einen Track bei, desweiteren sind Dr. Israel, Mr. Dead und die Jungle Brothers beteiligt. Einige wenige Samples unterstützen die trockenen Beats, am Beginn der Tracks stehen jeweils kurze Ansagen. Dubstyle, das bedeutet hier gähnende Leere über lange Strecken, oft die Reduktion auf einen dominanten Basslauf mit wenigen eingestreuten Samples:

<– Ruff Kutz (1998)

Weitere Pseudonyme von Spectre sind The Eye, The Ill Saint, Slotec. Die Samples sind üblicherweise Horrorfilmen entnommen, der Sri Lankese Skiz Fernando lebt unter dem Pseudonym Spectre seine dunkle Seite aus und wird dementsprechend auch der "Nosferatu of underground horrorcore" genannt.[3] Sein Label Wordsound Recordings startete er mit anfangs 1.000 Dollar, was in etwa für eine Veröffentlichung gereicht haben dürfte. Das Geld soll ihm Bill Laswell geliehen haben.[4] Spätere Alben sind oft stärker am Trip-Hop orientiert.

Genres

Illbient, Hip-Hop, Trip-Hop, Dub

Diskografie

Profil [5] bei Discogs

Einzelnachweise

  1. John BushThe Illness [1] Review bei allmusic
  2. Piero Scaruffi – Best hip-hop albums of all times (2006) [2] bei Piero Scaruffi
  3. Raz Mesinai – Skiz Fernando (Spectre / WordSound) @ Dubspot - Talks Influences, Dub, Hip Hop + (2012) [3] Videointerview Dubspot bei Youtube
  4. Profil [4] bei Discogs

Weblinks

  • Homepage [6] bei WordSound.com
  • Artikel Spectre (musician) [7] bei der en.wiki

Links im Juni 2017.