Seattle

Aus indiepedia.de
Die Skyline von Seattle

Seattle ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Washington. Es liegt im Nordwesten der Vereinigten Staaten, etwa 180 km südlich der kanadischen Grenze. Die Stadt hat 571.000 Einwohner.

Im Laufe der 1980er Jahre entwickelte sich in und um Seattle ein eigener, durch Punk und New Wave, aber auch zu jener Zeit in Indie-Kreisen "uncoole" Genres wie Hardrock und Heavy Metal geprägter Musikstil heraus, der als Grunge bekannt wurde. Allerdings wurde die aufkeimende Musikszene durch restriktive Verordnungen seitens der Stadtverwaltung in ihrer Entfaltung gehemmt, wozu unter anderem Entzug von Ausschankerlaubnissen und Alterskontrollen für viele Clubs gehörten. Der legendäre Produzent Jack Endino schrieb darüber 1988 im Beiblatt zur Seattle-Compilation Secretions: "Well, when you have a city exploding with musical talent but a lack of clubs to play in and a repressive atmosphere of cops, liquor board agents and general paranoid fear of everyone under 21, what do musicians put their energy into? They record, and then record some more." Auf diese Weise wurde allerdings auch der Fanatismus der Szene genährt, und in den 1990ern war Seattle mit Nirvana, Hole, Mudhoney, Alice in Chains, Pearl Jam und Soundgarden dann als Welthauptstadt des Grunge oder auch gleich "the coolest place in the known universe" (Zitat aus Hype!) bekannt. Allerdings bildete sich zeitgleich eine starke Riot Grrrl-Szene heraus.

Inhaltsverzeichnis

Musik in Seattle

Seattle war bis in die 1980er Jahre eigentlich nur dafür bekannt, dass es Sitz der Flugzeugfirma Boeing war und ansonsten von Fisch- und Forstwirtschaft lebte. Musikalisch hatte die Stadt zwischen Puget Sound und Mount Rainier für die Öffentlichkeit kaum Erwähnenswertes hervorgebracht, sah man einmal davon ab, dass Gitarrengott Jimi Hendrix ursprünglich aus Seattle kam, die R&B-Musiker Ray Charles und Quincy Jones hier Ende der 1940er Jahre ihre Karriere starteten und in den 1960er Jahren die Garagenrock-Rivalen von The Wailers und The Sonics um die Gunst des (überschaubaren) Drei-Akkord-Rock'n'Roll wetteiferten. Im Vergleich zu den Pop-Metropolen New York oder Los Angeles war Seattle allerdings genau der Ort, aus dem es für junge, ambitionierte Musiker zu entfliehen galt, wollte man tatsächlich mehr erreichen, als in Coverbands zu spielen.

Die 1970er und frühen 1980er: Coverbands, Do It Yourself, Glam, Power-Pop, Punkrock und Hardcore

Dies änderte sich Mitte der 1970er Jahre, als tatsächlich noch vor den Ramones und Sex Pistols Bands in Seattle anfingen, ihre eigene Mischung aus allen möglichen Rock-Stilarten zu spielen und auch auf die Bühne zu bringen. Die frühesten Vertreter waren im Dreigestirn von The Tupperwares, The Meyce und The Telepaths vereint, die zwar jeweils keinen Punkrock im Sex Pistols-Sinne spielten, aber durch ihre jeweilige Do It Yourself-Herangehensweise an Glamrock (Tupperwares), Pop-Punk (Meyce) und Proto-Prog-Post-Punk (Telepaths) auf jeden Fall ideell in die Szene gehörten. Am 1. Mai 1976 kam es dann zum ersten gemeinsamen Auftritt der drei Bands, welcher den Anfangsbuchstaben entsprechend "The TMT Show" genannt wurde und als so etwas wie der Urknall des Seattle-Punk gilt. Hiernach öffneten erste Punk-Clubs wie das "Bird" oder die "Showbox", und in Fanzines wie dem "Chatterbox" oder "The Rocket" sowie Radiostationen wie KCMU erhielt die Musiksubkultur von Seattle erstmals auch mediale Beachtung und Verbreitung. Daneben gab es aber weiterhin kommerziell orientierte Rockbands wie Heart, TKO oder aus der florierenden lokalen Power-Pop-Szene Gruppen wie The Heats oder The Cowboys, die von der Punkszene allerdings geradezu verachtet wurden, durch ihren messbaren Erfolg mit selbst geschriebenem Material und landesweiten Tourneen aber auch Türen für spätere Indie-Unternehmen öffneten. Schließlich gab es gar noch Coverbands wie die Fruitland Famine Band, die unter dem Eindruck der "TMT Show" plötzlich "auf Punkrock machten" und ab 1978 als The Enemy ebenfalls die wüsten drei Akkorde herunterrotzten – ohne dabei auf Soundmann, Roadies und Management zu verzichten. Die wichtigsten Punkbands der späten Siebzigerjahre waren The Lewd (später nach San Francisco abgewandert), Chinas Comidas, X-15 (später Life in General), The Refuzors und vor allem die aus den Telepaths hervorgegangenen Blackouts. Diese galten als eine der wichtigsten Bands jener Zeit und setzten mit ihrem düster-nervösen Postpunk Maßstäbe für eigenständige Musik aus Seattle. Im Gegensatz dazu spielten Power-Pop-Bands wie The Heats oder The Cowboys eine Mischung aus Coversongs und eingängigem Eigenmaterial, das ihnen teilweise fünfstellige Verkaufszahlen und eine treue Gefolgschaft einbrachte, allerdings auch den Spott der Punkrock-Community.

Anfang der 1980er war dann unter dem Einfluss von Black Flag, Minutemen und den Dead Kennedys der Übergang von Punkrock zum schnelleren und härteren Hardcore auch in Seattle zu beobachten, was sich in der Gründung von Bands wie The Fartz, Solger oder Ten Minute Warning äußerte. Daneben gab es aber auch erste Noise-Bands wie Limp Richerds oder Mr. Epp and the Calculations, die sich der Verbindung von purem Krach, Publikumsprovokation und simplem Spaß am Rocken widmeten und somit einen Gutteil der späteren Grunge-Szene vorwegnahmen. Hinzu kamen New Wave-Gruppen wie The Beakers, Student Nurse oder Colour Twigs, Avantgarde-Elektroniker wie Young Scientist, Savant oder K7SS und schließlich schwer zu kategorisierende Combos wie die zwischen Punk, Hardrock und Powerpop changierenden Fastbacks, die Spaßrocker The Pudz (später The Squirrels), Red Dress und Young Fresh Fellows sowie die "Glitter-Punks" von The Fags mit ihrem offensiv schwulen Frontmann Upchuck Gerra.

Keinesfalls zu vernachlässigen ist auch der Einfluss und Austausch zwischen der benachbarten Staatshauptstadt Olympia und Seattle. In den Siebzigerjahren entstand auf dem Campus des liberalen "Evergreen State College" eine äußerst lebendige und kreative Subkultur, die sich in der Gründung von Independent-orientierten Radiosendern wie KAOS, Fanzines wie "Op" und Plattenlabels wie Mr. Brown Records & Tapes und vor allem K Records äußerte. Gestalten wie John Foster, Calvin Johnson (der mit DIY-Pionieren wie den Cool Rays und Beat Happening Maßstäbe setzte), Steve Fisk (Produzent und and zahlreichen Musikprojekten beteiligt) oder Bruce Pavitt (DJ, Fanzine-Autor und Sänger bei den Tiny Holes) trieben die Entwicklung der Underground-Szene voran und suchten auch den Austausch mit Seattles Kreativgemeinschaft.

Die sich bis 1982 stark diversifizierende Musikszene von Seattle wurde von frühen Indie- und Kassettenlabels wie Engram Records oder Deux Ex Machina Records dokumentiert, die auch wichtige Kompilationen wie "Seattle Syndrome Vol. 1" oder "What Syndrome" herausbrachten. Besagtes "Seattle-Syndrom" – die Tatsache, dass ambitioniertere Bands ihre Heimatstadt verließen, sich wie die Blackouts in San Francisco oder The Fags in New York aber auch keinen dauerhaften Erfolg hatten und schließlich scheiterten – sorgte aber dafür, dass zahlreiche Punks- und Post-Punk-Acts sich bis 1983 auflösten. Eine neue Generation, die bereits anders musikalisch sozialisiert war, aber das DIY-Vorbild ihrer Vorgänger als leuchtendes Beispiel vor Augen hatte, stand dafür aber bereits in den Startlöchern.

Die 1980er: Der "Sound of Seattle" entwickelt sich zum Grunge

Eine jener Bands, die nicht mehr zum Post-Punk-Lager zählten, aber auch nicht dem späteren Grunge zuzurechnen waren, in jedem Fall aber enormen Einfluss auf die gesamte Musikszene von Seattle hatten, waren die U-Men. Diese Truppe war mit dem landesweiten Underground um Vorbild-Bands wie Butthole Surfers, Sonic Youth, Dinosaur Jr oder Scratch Acid bestens vernetzt und pflegten ihrerseits einen musikalisch absolut eigenständigen Ansatz zwischen Kunstperformance und Scheißegal-Punk-Attitüde, was sich in skandalumwitterten Liveshows und einer uneingeschränkten Vorbildposition für den örtlichen Bandnachwuchs äußerte. Dieser setzte sich mittlerweile zu einem Gutteil aus zugewanderten Musikern, Bands und sonstigen Aktivisten zusammen, darunter einer ganzen Kolonie von Künstlern aus der Nähe von Chicago, die unter anderem die zukünftigen Soundgarden-Mitglieder Kim Thayil und Hiro Yamamoto sowie Sub Pop-Mitgründer Bruce Pavitt mit sich brachte.

Die erste Generation von in den 1980er gegründeten Bands beinhaltete unter anderem Feast, Bundle of Hiss, Skin Yard, Malfunkshun, besagte Soundgarden und vor allem Green River, die allesamt stark von (Post)-Hardcore-Heroen wie Black Flag, The Replacements und Hüsker Dü sowie den genannten Sonic Youth beeinflusst waren. Hinzu kamen Bands aus der kleinstädtischen Umgebung von Seattle wie The Melvins aus Aberdeen und die Screaming Trees aus Ellensburg, die Seattle als lokales Zentrum der Auftrittsmöglichkeiten wegen ansteuerten. Insbesondere Green River, deren Lineup sich aus Mitgliedern von Mr. Epp and the Calculations, Spluii Numa sowie den aus Montana zugewanderten Deranged Diction zusammensetzte, wird eine zentrale Rolle nicht nur in der Musikgeschichte von Seattle, sondern in der Genese des Genres Grunge zugerechnet. Die stilistische Begründung dafür war die Entscheidung, den bis dahin vorherrschenden schnellen Punk-Sound gegen eine langsamere, heaviere Version zwischen Punk, Hardrock und Heavy Metal einzutauschen; allerdings sorgte die Spannung zwischen dem Punk-/Garagenrock-Lager sowie der Hardrock-Fraktion schließlich auch für den Split der Band. Daraus allerdings entstanden zwei der Hoffnungsträger der lokalen Szene, nämlich einerseits die Garagen-Proto-Punks von Mudhoney und andererseits die glammigen Hardrocker von Mother Love Bone um den charismatischen Malfunkshun-Frontmann Andy Wood.

Neben diesen eher aus dem urbanen Punkrock-Underground entstandenen Bands gab es allerdings auch noch eine sehr vitale Hair Metal-Szene in der Stadt, die eher von der suburbanen Eastside her kam und Bands wie Queensryche, Overlord, Shadow (mit dem späteren Pearl Jam-Gitarristen Mike McCready), die aus The Fartz hervorgegangenen The Accüsed sowie die später zu Alice in Chains zusammengewachsenen Sleze und The Diamond Lie hervorbrachte. Des Weiteren verfolgten Bands wie Room Nine, Weather Theatre oder Pure Joy einen an Sixties-Psychedelic angelehnten Sound, während die Walkabouts oder Terry Lee Hale in die Folk-Richtung gingen und Acts der Marke Tone Dogs, Vexed, feedBack oder Crypt Kicker 5 Einflüsse aus Jazz, Funk, Progressive, Avantgarde oder gar Surf einbrachten.

Eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der selbstzentrierten Musikszene von Seattle hin zu einem globalen Faktor der Popmusik kommt schließlich dem Label Sub Pop und seinen Machern Bruce Pavitt und Jonathan Poneman zu, die 1987 die ersten Platten von Soundgarden herausbrachten und danach zahlreiche weitere Grunge-Acts veröffentlichten. Durch eine zwischen Augenzwinkern und Größenwahn changierende Vermarktung ihrer Bands als "die coolsten Acts der Welt" gelang es dem Label, landesweit wie schließlich auch international Aufmerksamkeit zu erregen und ihre Flaggschiffbands Mudhoney, TAD und ein junges Trio namens Nirvana auf internationale Tour zu schicken. Neben dem ganzen Trubel um Sub Pop ging dabei fast unter, dass es mit unter anderem Popllama und C/Z Records auch noch andere Indielabels in Seattle gab, die mit Ende der 1980er formierten jungen Bands wie Coffin Break, The Gits, Supersuckers oder Gas Huffer allerdings einen anderen Sound und ein anderes, weniger griffiges Image verkörperten, das über die Grunge-Formel bereits wieder hinausging.

1988 hat erlangt erstmals ein Hip-Hop-Künstler aus Seattle mit einem in Eigenregie produzierten und vertriebenen Lied überregionale Aufmerksamkeit: Sir Mix-a-Lot landet mit Posse on Broadway auf Platz 70 der U.S. Billboard Hot 100 Charts. In diesem Song werden neben dem Broadway verschiedene andere Orte in Seattle genannt.

Die 1990er: Der große Grunge-Hype und seine Nachwehen

Spätestens ab 1989/1990 waren die Majorlabels auf das kommerzielle Potenzial von Bands wie Soundgarden, Mother Love Bone oder Alice in Chains gekommen und hatten mit den jeweiligen Bands Verträge abgeschlossen. Zwar war die Reaktion von Publikum und Kritik ermutigend, doch bereitete dies in keiner Weise auf die Hysterie vor, welche Nirvana mit ihrem zweiten und ebenfalls bei einem Major veröffentlichten Album "Nevermind" entfachen sollten. Die im Herbst 1991 erschienene Platte verkaufte sich, maßgeblich befeuert vom Single-Zugpferd und MTV-Dauerbrenner "Smells Like Teen Spirit", innerhalb weniger Wochen millionenfach und stieß zum Jahreswechsel 1992 schließlich sogar Michael Jackson von der Pole Position der Billboard-Charts. Daraufhin wurde "Grunge" zum medialen Megahype und Seattle zum neuen Mekka des Rock'n'Roll erklärt, die nach dem Drogentod von Andy Wood neu formierten Pearl Jam wurden mit ihrem Frontmann Eddie Vedder und dem ebenfalls millionenfach verkauften Debütalbum "Ten" ebenfalls zu Megastars, während Alice in Chains und Soundgarden erst nach etwas Vorlaufzeit zum Kreis der Topverdiener aufstiegen. Das kurz zuvor noch am Rande des Bankrotts stehende Sub Pop wurde durch den Nirvana-Erfolg nicht nur finanziell saniert, sondern auch zum Inbegriff von Seattle und Grunge, was das Label auch weidlich ausnutzte. Wie schon wenige Jahre zuvor wurde der Rest der Musikszene(n) von Seattle vor dem Hintergrund des Hype entweder ignoriert oder schlicht mit dem Slogan "From Seattle" beworben, was letzten Endes einen schädlichen Einfluss auf die bis dato mehr oder weniger intime Community hatte. Harte Drogen erfuhren zunehmende Verbreitung, und Neid und Missgunst um Plattenverträge und Vorschüsse griffen um sich. Bis 1994 schien die einstmals idyllisch verklärte Musikgemeinschaft von Seattle komplett von der Industrie aufgekauft oder zerstört worden zu sein; gleichwohl verkauften die bekanntesten Bands nach wie vor Millionen von Platten.

Das vorläufige Ende von Grunge als Seattles Exportware Nummer Eins markierte der Selbstmord von Nirvana-Sänger Kurt Cobain im April 1994. Danach gingen Gruppen wie Alice in Chains und Soundgarden ihrer schleichenden Auflösung entgegen, während die mit dem Erfolg ringenden Pearl Jam ihre Verweigerungshaltung mit sinkenden Verkaufszahlen bezahlten. Kleinere, weniger gut verkaufende Bands wie Love Battery, Truly oder Flop verloren ihre Majordeals und lösten sich ebenfalls auf oder gingen auf unbestimmte Auszeit. Bis Ende des Jahrzehnts war Grunge nur noch eine leere Hülse, dessen hitparadentaugliches Erbe Mainstream-affine Bands wie Bush, Silverchair, Nickelback, Creed oder 3 Doors Down angetreten hatten. Einzig die aus der Asche von Nirvana entstandenen Foo Fighters (deren Dave Grohl vom Schlagzeug an die Frontmann- und Gitarristenposition wechselte) konnten den Erfolg vergangener Tage aus eigener Kraft wiederholen und noch ausbauen; auch dies allerdings nicht mehr als Grungeband, sondern unter dem neuen Banner des nun folgenden Alternative Rock. Auch die Spaßrocker The Presidents of the United States of America konnten mit ihrem 1995er Debüt große Erfolge feiern, diesen danach allerdings nicht mehr wiederholen.

Die 2000er: Neuanfänge mit Indiepop und Indierock

Eine Neuorientierung von Szene und Bands war nach dem Grunge-Crash unvermeidlich. Während die "alten Recken" sich zumeist auf die Verwaltung des nunmehr historischen Original-Grunge beschränkten, entstand eine neue Gruppe von Bands, die sich mehr dem Indiepop verbunden fühlten, darunter Death Cab for Cutie, Carissa's Wierd, The Long Winters, Pedro the Lion oder die Teen-Sensation Smoosh. The Blood Brothers und Neon Blonde experimentierten zwischen Noise, Hardcore und "Dance-Punk", während 764-Hero, Band of Horses und Tullycraft eher im Indierock-Sektor zu verorten sind.

Bands und Künstler aus Seattle und Umgebung

764-Hero, Amy Denio, Band of Horses, The Blood Brothers, Carissa's Wierd, Ducky Boys, Foo Fighters, Green River, Jimi Hendrix, Limp Richerds, The Long Winters, Minus the Bear, Mr. Epp and the Calculations, Mudhoney, Neon Blonde, Pedro The Lion, Pothead (inzwischen in Berlin), The Presidents of the United States of America, Pretty Girls Make Graves, Sir Mix-a-Lot, Skinny Puppy, Smoosh, Spluii Numa, Sunny Day Real Estate, Tad, Tullycraft, The Walkabouts, Mother Love Bone, Melvins, Soundgarden, Green Apple Quickstep, Pearl Jam, Alice in Chains

Musik über Seattle

Songs über Seattle

Kompilationen mit Musik aus Seattle

Genres

Grunge, Riot Grrrl

Labels

Literatur

  • Clark Humphrey: Loser. The Real Seattle Music Story. 1. Auflage Feral House 1995, 2., korrigierte Auflage MISCmedia 1999. (nach wie vor das Standardwerk über die Musikgeschichte von Seattle, mit unglaublich vielen Details von der frühesten Vorgeschichte bis – in der Zweitauflage – zur Jahrtausendwende. Leider nur noch antiquarisch erhältlich.)
  • Greg Prato: Grunge Is Dead. The Oral History of Seattle Rock Music. ECW Press 2008. (Sammlung von Beiträgen ausschließlich von Zeitzeugen der beteiligten Bands und Wegbegleiter, von den 1960er Jahren bis 2008.)
  • Stephen Tow: The Strangest Tribe. How a Group of Seattle Rock Bands Invented Grunge. Sasquatch Press 2011. (Neu recherchierter, gut lesbarer Abriss der Underground-Musikgeschichte von Seattle mit Fokus auf die weniger bekannten Bands und wie es zum globalen Grunge-Hype kommen konnte.)
  • Mark Yarm: Everybody Loves Our Town. An Oral History of Grunge. Crown Archetype 2011. (Nach dem gleichen Prinzip wie Pratos Buch zusammengetragen, allerdings noch umfangreicher und auf dem Stand von 2011.)

Filme

  • Singles, 1992 (Beziehungskomödie mit Seattle/Grunge-Flair)
  • Hype!, 1996 (Doku über die Entstehung des Grunge-Hypes)

Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Inhalt
Bilder
Werkzeuge