Scumbucket

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Scumbucket
Herkunft: Koblenz, Deutschland
Aktiver Zeitraum: seit 1996
Genres: Alternative Rock
Labels: bluNoise
Nois-O-Lution
Homepage: scumbucket-music.com
Line-Up:
Michael Fritsche – Schlagzeug, Gesang
Kurt Ebelhäuser – Gesang, Gitarre
Dylan Kennedy – Bass (bis 1999 und seit 2007)
Ehemalige Mitglieder:
Guido Lucas – Bass (1999–2006)

Scumbucket ist eine Koblenzer Alternative-Rock-Band aus dem bluNoise-Umfeld.

Bandgeschichte

Scumbucket entstanden im Winter 1996, als Blackmail-Gitarrist Kurt Ebelhäuser und Blackmail-Manager und Tonmann Dylan Kennedy erstmals begannen, miteinander zu jammen. Als Schlagzeuger holten sich die beiden Michael Fritsche hinzu. Nach einigen Jamsessions waren schon über 20 Lieder zusammen gekommen, sodass sich die junge Band im Februar 1997 sechs Tage lang zu Guido Lucas ins Studio begab und dort ihr Debütalbum „Heliophobe" einspielte, welches dann im Sommer bei Lucas' Label bluNoise erschien.[1] Bei einer dreimonatigen Tour 1997 schrieben Scumbucket genug neue Lieder, um im Frühling 1998 erneut ins Studio zu gehen. An den Reglern im Berliner Vielklang Studio stand Andi Jung.[2] „Batuu" erschien bei Nois-O-Lution, einem Label, dem Scumbucket seitdem treu blieben. Kurz nach der Albumveröffentlichung verließ Bassist Dylan Kennedy die Band, sodass Scumbucket erstmal auf Eis lagen, bis mit Guido Lucas ein neuer Mann für die vier Saiten gefunden war.

In neuer Besetzung spielten Scumbucket ihr drittes, stark von den Sechzigern beeinflusstes Album „Finistra" ein, das insgesamt recht gute Kritiken bekam. Im folgenden Jahr beschäftigten sich die Musiker vor allem mit ihren anderen Projekten – Ebelhäuser mit Blackmail, die ab 2001 einen Majordeal hatten und Lucas mit seinem Projekt Lude. Danach schreiben Scumbucket ihr viertes Album „Aficionados", das zur wachsenden Fanschar der Band beiträgt. Die kurz darauf erscheinende EP „Día Gastado/Otro Día" sorgt allerdings bei Fans für etwas Verwunderung, enthält sie doch mit „Día de Cucú" ein über 30-minütiges Ambient/Drone-Stück in fünf Teilen, das so gar nicht wie die 3-minütigen Scumbucket-Songs klingt. Tatsächlich handelt es sich bei „Día de Cucú" um Musik von Lucas' Nebenprojekt Lude. Drei Jahre später – Ebelhäuser ist derweil mit Blackmail auf dem aufsteigenden Ast – erscheint schließlich das bislang letzte Album der Band, „Kiss than Kind". Nach den dazugehörigen Konzerten wird es sehr ruhig um die Band. Ende 2007 verkünden Scumbucket, dass sie in Originalbesetzung ihr Debütalbum neu einspielen werden.[3]

Kollaborationen

Diskographie

Alben
EPs

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts
Plattentests.de
2000 Finistra 3

Referenzbands

Blackmail, Lude, Ken, The Royal We

Coverversionen

Scumbucket covern...

Videoclips

Weblinks & Quellen

  1. Scumbucket – Garagen-Rotzpop, Artikel aus Visions # 61
  2. Band-Biographie bei scumbucket-music.com
  3. Blogeintrag von Dylan Kennedy bei MySpace, 19. November 2007