Sasha Perera

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Sasha Perera (*1979 in London, Großbritannien), auch Mother Perera, ist DJ und Musikerin aus Großbritannien, die seit 2000 in Berlin lebt und in den Bereichen Bass Music, Future Bass, UK Garage, Folktronica und Illbient aktiv ist.

Hintergrund

Als Kind spielt Sasha Perera Gitarre und Trompete. Vor ihrer musikalischen Karriere mixt Sasha Perera Kassetten, seit Ende der 1990er Jahre sammelt sie Elektronische Musik, beginnt jedoch erst zehn Jahre später zu DJen. Als DJ legt sie 2step, UK Garage, House, Dub, Techno, Post-Everything-Step, Dungeon Bass, Bashment, IDM, Footwork, Juke und Jungle auf.[1] 2004 veranstaltete Sasha Perera Events unter den Namen Grimetime und Boombox in Berlin.[2] 2012 beteiligte sie sich an den South Asian Soundscapades, einer Initiative zur Vernetzung südasiatischer und deutscher MusikerInnen.[3]

Perera Elsewhere

2013 erscheint Perera Elsewheres Debütalbum Everlast. Die aus Sri Lanka stammende Sasha Perera arbeitet hier, oft auf Grundlage der Roland TR-808, mit den, für den Trip Hop und auch Illbient typischen, gedeckten Sampleflächen. Mit Zielrichtung Folktronica / Doom Folk[4] mischen Lo-Fi und Ambient sich ein:

„... durch verträumte Folk-Songs, verschleppte Beats und schräge Sequenzen. Trip Hop möchte man es eigentlich nennen, zitiert sie doch nicht selten die verwaschenen Klänge von Portishead, Tricky oder Morcheeba. Das Ergebnis ist deep, ein bisschen spooky, angenehm sloppy, auf jeden Fall earthy, ziemlich trippy, und dabei selbst unter Berücksichtigung sämtlicher Retro-Zirkel total aus der Zeit gefallen ...“[5]

Bizarre (2013)

  • Everlast "takes a step back from her known sound of bass shaking electronica to a more minimal and acoustic feel and summons lost souls and presage of tomorrow in her craft.[6]
  • „It's not very often you hear of an expat in Berlin who tries so hard to sound acoustic. Not that the production is an afterthought; every element is touched with some level of reverb and so neatly placed that you'll wonder which are judiciously-chosen samples, and which were actually played by hand.“[7]

Jahcoozi

Jahcoozi ist seit 2002 ein Projekt mit Oren Gerlitz (Israel) und Robot Koch, der erste Auftritt findet im Berliner Eimer statt.[8] Ein Jahr später erscheint die erste 12" Fish bei WMF Records. John Peel beschreibt die Musik von Jahcoozi als "beautiful and surreal pop music from the future".[9] Das erste Album Pure Breed Mongrel wird 2005 auf Kitty Yo veröffentlicht. Zum Modeselektor-Album Hello Mom! (2005) trägt Sasha Perera mit Text und Stimme für das Stück Silikon bei.[10] 2010 erscheinen zwei Alben auf BPitch Control. Das bisher letzte dann 2011 mit Barbed Wire, im gleichen Jahr The Maze mit Filur bei der Sony. Auf der Compilation BLNRB - Welcome To The Madhouse (ebenfalls 2011) sind Jahcoozi an acht Tracks beteiligt.[11]

mit Pastiche neben einem Refrain: Jahcoozi – Black Barbie (2006)

Genres

Bass Music, Future Bass, UK Garage, Dubstep, Grime, Downtempo, Illbient, Folktronica, Juke, Trip Hop.

Einflüsse

Hauptsächlich Dub: Lee Perry, Horace Andy, Mad Professor, Mad Scientist, Massive Attack, Smith & Mighty, Roni Size, Pole, King Tubby, King Jammy, Joe Meek und weitere.[12] Zu ihren Erfahrungen bei der Produktion eines Gesamtsounds: „... bis ich so fett zu produzieren lerne wie Aphex Twin, das dauert ja 20 Jahre!“[13]

Diskografien

Album Perera Elsewhere
Alben Jahcoozi
  • 2010: Barefoot Wanderer (BPitch Control)
  • 2007: Blitz N Ass (A Sound)
  • 2005: Pure Breed Mongrel (Kitty-Yo)
    • Weitere [14] bei Discogs

Assoziierte

Gonjasufi, Hype Williams, Maria Minerva, Nautiluss, Kyson, Ellen Alien, Antipop Consortium, Gebrüder Teichmann, Barbara Panther

Einzelnachweise

  1. Profil Perera Elsewhere [1] bei Discogs
  2. Jahcoozi [2] bei der Initiative Musik gGmbH
  3. Sanaya Ardeshir – Alice in Fusion-Wonderland: South Asian Soundscapes in Berlin (2013) [3] bei Bordermovement.com
  4. Osia Katsidou – Perera Elsewhere: Akustisches Anderswo (2014), zur Zeit nicht online
  5. Autor unbekannt – Line-Up '14 (2014) [4] bei Torstraßenfestival.de
  6. Profil Perera Elsewhere [5] „Semi-akustische, popgefärbte, abstrakte Glückseligkeit“, bei Discogs
  7. Andrew Rice – Everlast. Friends of Friends (2013) [6] Rezension bei Pitchfork
  8. Artikel Sasha Perera [7] bei der de.wiki
  9. Jahcoozi Info [8] bei Jahcoozi.com (zur Zeit leer)
  10. Modeselektor – Silikon (2005) [9] bei Youtube
  11. Profil BLNRB - Welcome To The Madhouse (2011) [10] bei Discogs
  12. Shean Michael Yoder – A Chat with Jahcoozi "The Barefoot Wanderer" (2010) [11] bei Ibiza-Voice.com
  13. zitiert nach Thomas Vorreyer – Perera Elsewhere. Interview über ihr Solo-Debütalbum »Everlast« & heute Abend live in Berlin (2013) [12] bei der Spex

Weblinks

  • Homepage Jahcoozi Blog [16] bei Jahcoozi.com (zur Zeit leer)
  • Profil Perera Elsewhere [17] bei Soundcloud
  • Profil Jahcoozi [18] bei Soundcloud
  • Youtubekanal von Sasha Perera [19] bei Youtube
  • Profil Perera Elsewhere [20] Tracks, Videos, Collagen bei Tumblr.com
  • Profil Perera Elsewhere [21] bei Bandcamp

Links im Juni 2017.