Rusty Willoughby

Aus indiepedia.de
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rusty Willoughby
Herkunft: Seattle, Washington, USA
Geboren: 30. Juni 1966 (53 Jahre)
Aktiver Zeitraum: seit 1984
Genres: Power-Pop, Indiepop
Instrumente: Gesang, Gitarre, Tasteninstrumente, Schlagzeug
Labels: No Threes, Scott Brookins, Sub Pop, Local 638
Homepage: RustyWilloughby.com
Bands:
Fastbacks, Pure Joy, Flop, Llama

Rusty Willoughby ist ein Musiker aus Seattle, der seit den 1980er Jahren mit Bands wie Pure Joy oder Flop Teil der Musikszene der Stadt ist. Derzeit ist er hauptsächlich als Solokünstler aktiv, sein aktuelles Album "Cobirds Unite" erschien im Juli 2010.

Biographie

Der ursprünglich aus Staten Island stammende Rusty Willoughby zog Anfang der 1980er als Jugendlicher mit seiner Familie nach Seattle und mischte sich dort recht bald unter die Musiker der Stadt. Zunächst Schlagzeuger, tat er sich mit Gitarrist Scott Sutherland und anderen Mitstreitern 1984 zunächst zu Second Chance und dann zu The Dwindles zusammen, die nach Sutherlands Abgang in Richtung Chemistry Set im Jahre 1986 zu Pure Joy transformierten. Mit dieser Band verschrieb sich der nunmehrige Sänger und Gitarrist Willoughby dem von The Beatles und zumal britischem Post-Punk inspirierten Indie-Pop und nahm mit ihr bis heute vier Alben auf. Zwischendurch war er auch Mitglied der langlebigen Power-Popper der Fastbacks, bei denen Willoughby einer der zahllosen Kurzzeit-Drummer war. 1990 tat Willoughby sich dann mit neuen Mitstreitern zum deutlich mehr Punk/Powerpop-orientierten Quartett Flop zusammen, die mit ihrem zweiten Album "Whenever You're Ready" von 1993 auch Major-Luft schnuppern durften und in der Seattle-Dokumentation "Hype!" auftauchten, sich 1995 allerdings ebenfalls wieder auflösten. Daraufhin reformierte Willoughby Pure Joy erneut für einige Jahre, während er sich Mitte der 2000er wieder mit Scott Sutherland zusammentat, nun unter dem Namen Llama. Nebenbei erschien 1999 sein erstes, selbstbetiteltes Soloalbum, auf dem der Musiker seinem zwischen Beatles und Big Star gelegenen Songwriting einen akustischen Singer-Songwriter-Rahmen gab. Ein weiteres Soloalbum namens "Filament Dust" erschien 2009 im Eigenvertrieb, während 2010 wieder ein größeres Projekt anstand: Mit "Cobirds Unite" erschien im Sommer des Jahres ein Album unter Rusty Willoughbys Namen, das jedoch eine Kollaboration mit Künstlern wie Rachel Hunter von Visqueen, Barrett Martin (u.a. Screaming Trees) und John Sangster (Young Fresh Fellows-Bassist, Produzent von u.a. Mudhoney, Supersuckers, Smoosh und auch Mitglied von The Sharing Patrol und Mark Pickerels Band) darstellte.

Solo-Diskographie

Referenzkünstler

Weblinks