Razorlight

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Razorlight
Razorlight live am 10. Mai 2007 in New York
Razorlight live am 10. Mai 2007 in New York
Herkunft: London, England, UK
Aktiver Zeitraum: seit 2002
Genres: Indierock, Rock, Pop, Garage Punk
Labels: Vertigo
Mercury
Homepage: razorlight.co.uk
[1]
Line-Up:
Johnny Borrell (Gesang, Gitarre)
David "Skully" Sullivan-Kaplan (Schlagzeug) (seit 2009)
Gus Robertson (Gitarre) (seit 2011)
Freddie Stitz (Bass) (seit 2011)
Ehemalige Mitglieder:
Christian Smith-Pancorvo (Schlagzeug) (2002-2004)
Andy Burrows (Schlagzeug) (2004-2009)
Björn Ågren (Gitarre, Gesang) (bis 2011)
Carl Dalemo (Bass, Gesang) (bis 2011)

Bandgeschichte

Im Sommer 2002 gründen Johnny Borrell (der kurzzeitig Mitglied der Libertines war) und der Schwede Björn Ågren Razorlight, zusammen mit Christian Smith-Pancorvo und einem weiteren Schweden, Carl Dalemo. Sie nehmen ihre ersten Aufnahmen auf Video auf, das sie an Labels schicken und mit dem dadurch erstandenen Geld erste Demos in einem richtigen Studio aufnehmen. Die Demos wurden dann von John Kennedy auf XFM gespielt, die von Fans aufgenommen und im Netzt verbreitet wurden. 2003 kommt die Band bei Mercury Records unter Vertrag, spielen auf einem Festival in Japan und bringen Rock'n'Roll Lies als erste Single heraus. Mit Steve Lillywhite beginnen sie die Produktion ihres Debütalbum und bringen Rip It Up als zweite Single heraus. 2004 sind sie auf Tour (die meistens ausverkauft ist), verlieren danach aber Lillywhite als Produzenten für ihr noch nicht vollendetes Album. Sie führen die Arbeit daran mit John Cornfield fort, der dann aber aus familiären Gründen das Projekt verlassen muss. Nach weiteren erfolgreichen Auftritten in den USA vollenden sie ihr Album in Cornfields eigenen Studio in Cornwall.

Vor dem Release und der kommenden Tour steigt Christian Smith-Pancorvo aus (oder wird von Borrell gefeuert, man weiß es nicht wirklich) und wird nach langer Suche durch Andy Burrows ersetzt. Im Juni 2004 erscheint dann endlich "Up All Night" und später weitere Singles. 2006 folgt dann der zweite Streich: das selbstbetitelte Nachfolger-Album erscheint, gereinigt von jedem Verdacht die Band könnte noch etwas mit Indierock zu tun haben. Wohl ganz im nun radiofreundlichen Willen der Band wird es Nr. 1 in England, erobert auch international die Charts und präsentiert mit der zweiten Single America eine weitere UK-Nr.1, die als erste Single auch in anderen Ländern erfolgreich wird. Zwei Jahre später erscheint das dritte Album "Slipway Fires", erhält absolut vernichtende Kritiken (selbst das Video zur Leadsingle Wire to Wire kommt nicht gut weg, obwohl Starregisseur Stephen Frears dafür verantwortlich ist [2]) und kann nicht an den Erfolg der Vorgängeralben anknüpfen, ohne jedoch schon als Flop zu gelten. In Deutschland werden Album und Single jedoch nichtsdestotrotz zum großen Erfolg für die Band. 2009 steigt Andy Burrows aus der Band aus und wird durch David "Skully" Sullivan-Kaplan ersetzt. Zwei Jahre später verlassen auch Carl Dalemo und Björn Agren die Band, dafür steigen Gus Robertson und Freddie Stitz ein, so dass Borrell nun das einzige verbleibende Gründungsmitglied ist.

Diskographie

Alben

Singles/EPs

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH S F NOR FIN NZ
2003 Up All Night - 3 - - - - - - - -
2006 Razorlight 43
1
180 62 - - 34 - - 33
2008 Slipway Fires 4 4 - 10 39 - - - - -
Singles
2003 Rock 'N' Roll Lies - 56 - - - - - - - -
2004 Stumble and Fall - 27 - - - - - - - -
2004 Golden Touch - 9 - - - - - - - -
2004 Vice - 18 - - - - - - - -
2005 Somewhere Else - 2 - - - - - - - -
2006 In the Morning - 3 - - - - - - - -
2006 America 44
1
- 17 29 - 22 - - 10
2006 Before I Fall to Pieces - 17 - - - - - - - -
2007 I Can't Stop This Feeling That I've Got - 44 - - - - - - - -
2007 Hold On - 80 - - - - - - - -
2008 Wire to Wire 3 9 - 3 8 - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Visions Les Inrocks Rolling Stone Visions
2004 Up All Night
8
26
-
27 -
2006 Razorlight
-
-
-
- 19
Singles
2004 Golden Touch
8
-
44
- -
2005 Somewhere Else
8
-
-
- -
2006 America
-
-
-
16 -

Kompilationsbeiträge

Referenzkasten

Referenzbands

Coverversionen

Razorlight werden gecovert von...

  • Duke SpecialStumble And Fall (auf "When The Bear Bytes")

Razorlight covern...

  • OutkastHey Ya
  • PrinceWhen Doves Cry (auf "I Can't Stop This Feeling I've Got")
  • Jackson BrowneThese Days (auf "I Can't Stop This Feeling I've Got")

Videoclips

Siehe auch

Weblinks