Pelle Gunnerfeldt

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Biographie

Pelle Gunnerfeldt ist ein schwedischer Musiker und Produzent, der seit den frühen 1990er Jahren aktiv ist. Ab etwa 1991 spielte er Gitarre in verschiedenen Punk- und Hardcorebands in seiner Heimatstadt Luleå, darunter The Past, Apesex, Superdong und Him Kerosene. Bei letzteren beiden Gruppen war Sänger und Gitarrist Kristofer Aström sein Bandkollege, was 1992 in der Gründung von Fireside mündete. Diese Gruppe wurde bald neben Refused zu einer der wichtigsten und innovativsten Post-Hardcore-Bands, und Gunnerfeldt zeichnete für den größten Anteil der Musik verantwortlich und produzierte auch alle Alben der Band bis auf das letzte "Get Shot" von 2003. Die Studioarbeit wurde neben dem Gitarrenspiel zu seinem festen Standbein, und seit den 1990er Jahren hat Pelle Gunnerfeldt zahlreiche Bands vor allem aus Schweden als Studiomusiker unterstützt, darunter Monster, Randy, The Bear Quartet, Last Days of April, Starmarket, Hell on Wheels, Moneybrother und Logh. Als Produzent, Aufnahmetechniker und Mischer bringt der Nordschwede es mittlerweile auf Hunderte von Credits, angefangen bei der ersten Cassette von Refused bis hin zum Mando Diao-Album "Good Times" von 2017. Zu besonderer Bekanntheit brachten es dabei die von Gunnerfeldt produzierten Hives mit ihrem Durchbruchsalbum "Veni, Vidi, Vicious", die Refused-Nachfolger The (International) Noise Conspiracy, die Eurovision Song Contest-Sieger von 2012, Loreen, sowie die sowohl in Schweden als auch Deutschland in den Charts erfolreichen Punkrocker The Baboon Show. An nichtschwedischen Bands stechen in Gunnerfeldts Vita vor allem The Robocop Kraus ("They Think They Are The Robocop Kraus", 2005) oder auch Herrenmagazin ("Das Ergebnis wäre Stille", 2013) heraus.

Bands

Weblinks