Pearl Jam – Yield

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Yield
Pearl Jam
Veröffentlicht: 3. Februar 1998
Label & Vertrieb: Epic
Albumlänge: 48:37 Min.
Produziert von: Brendan O'Brien und Pearl Jam
Genre: Grunge, Alternative Rock
Formate: LP, CD
Singles: 1998 – Given to Fly
1998 – Wishlist
Chronologie

1996No Code

Yield

2000Binaural

Andere:
1998Single Video Theory
1999Live on Two Legs

"Yield" ist das fünfte Studioalbum der US-amerikanischen Grunge-Band Pearl Jam. Es erschien 1998.

Zum Album

Ihr Erstling "Ten" hatte Pearl Jam zu Superstars gemacht, doch mit den folgenden drei Platten hatte das Quintett aus Seattle diesen Status hartnäckig abzuschütteln versucht. Eine konsequente Verweigerungshaltung gegenüber der Unterhaltungsindustrie und mitunter etwas unsicher wirkende musikalische Experimente zwischen Noise und Folk hatten bis Mitte der 90er Kritiker und Plattenkäufer soweit verunsichert, dass der Plan von Eddie Vedder und Co aufzugehen schien. Fast schon als Belohnung für die Dabeigebliebenen kam dem geneigten Fan daher das fünfte Pearl Jam-Album "Yield" vor, da die Zeit der Experimente nun vorerst abgeschlossen schien. Pearl Jam mochten wieder Hymnen wie Given to Fly schreiben und legten mit Wishlist gar womöglich die eingängigste Nummer ihrer Bandhistorie vor. Dass die Verweigerung aber dennoch irgendwo da war, ließen Stücke wie das wirbelnd-noisige Do the Evolution (dessen Videoclip der Spawn-Schöpfer Todd McFarlane kreierte und das von den Ismael-Büchern des Autors Daniel Quinn beeinflusst wurde[1]), das verhalten startende und sich immer mehr steigernde Pilate oder das nervöse Push Me, Pull Me erkennen. Auch die Neil Young-Beeinflussung war auf Stücken wie Low Light, No Way und All Those Yesterdays noch durchzuhören. Dennoch stellte "Yield" das kompakteste und in sich geschlossenste Album mindestens seit "Vs." von 1993 dar und trug gleichzeitig dem Reifungsprozess der Band Rechnung.

"Yield" sollte das letzte Studioalbum von Pearl Jam sein, an dem Schlagzeuger Jack Irons mitwirkte, da er nach Release der Platte ausgesundheitlichen Gründen aus der Band ausschied. (Irons hatte auch am Songwriting der Albumtracks und Push Me, Pull Me mitgewirkt.) Für die anstehende Tour, welche auf dem Livealbum "Live On Two Legs" dokumentiert wurde, wurde der ehemalige Soundgarden-Drummer Matt Cameron engagiert, der auch schon die allerersten Pearl Jam-Demos mit eingespielt hatte und in der Folge zum festen Bandmitglied wurde.

Im Herbst 1998 erschien das Video "Single Video Theory", das den Entstehungsprozess von "Yield" im Studio dokumentierte. Regie führte Mark Pellington.

Line-Up

Tracklisting

  1. Brain of J (2:59)
  2. Faithfull (4:18)
  3. No Way (4:19)
  4. Given to Fly (4:01)
  5. Wishlist (3:26)
  6. Pilate (3:00)
  7. Do the Evolution (3:54)
  8. (1:06)
  9. MFC (2:27)
  10. Low Light (3:46)
  11. In Hiding (5:00)
  12. Push Me, Pull Me (2:28)
  13. All Those Yesterdays (7:47)

Nach dem Ende des letzten Tracks All Those Yesterdays folgt der Hidden Track Hummus.

Singles

Charts

Jahr Titel Charts
D US UK A CH S F NOR FIN AUS NZ
1998 Yield 4 2 7 4 6 3 6
1
4 - -
Singles
1998 Given to Fly 67 21 12 - 39 29 - 6 5 13 -
1998 Wishlist - 47 30 - - - - - - 48 -

Jahrescharts

Jahr Titel Leser Charts
Rolling Stone Visions
1998 Yield 5 10
Singles
1998 Given to Fly 17 19

All-Time-Charts

Yield

Weblinks