Pearl Jam – Ten

Aus indiepedia.de
Ten
Pearl Jam
Veröffentlicht: 27. August 1991
Label & Vertrieb: Epic
Albumlänge: 53:24 Min.
Produziert von: Rick Parashar und Pearl Jam
Genre: Grunge
Formate: LP/CD
Singles: 1991 Alive
1992 Even Flow
1992 Jeremy
1992 Oceans
Chronologie

Ten

1993Vs.

"Ten" ist das Debütalbum der US-amerikanischen Gruppe Pearl Jam. Es gilt neben Nirvanas "Nevermind", Soundgardens "Badmotorfinger" und Alice in Chains' "Dirt" als eines der Alben, die das Phänomen Grunge mitverursachten, und ist eines der meistverkauften Rockalben aller Zeiten.

Inhaltsverzeichnis

Zum Album

Mit dieser Platte wurde der Sturm, den Nirvana mit ihrem zweiten Album "Nevermind" entfacht hatten, zu einem ausgewachsenen Orkan. Pearl Jam, die außer Personal (Gitarrist Stone Gossard und Bassist Jeff Ament, die schon bei Green River und Mother Love Bone in der formativen Phase der Musikszene von Seattle Entscheidendes geleistet hatten) und den ätzenden bis selbstkritischen Texten ihres Frontmanns Eddie Vedder eigentlich nichts mit dem Punk-Noise-Pop-Hybriden des Trios um Kurt Cobain zu tun hatten, wurden mit "Ten" gleichwohl zu den Exponenten der globalen Grunge-Hysterie. Vor allem die erfolgreichen Singles Alive, Even Flow und Jeremy, welche zu wahren Hymnen der Generation X wurden, sorgten dafür, dass auch das Mainstreampublikum außerhalb des vormals überschaubaren Zuschauerkreises Notiz von der erst im selben Jahr gegründeten Band nahmen. Soundmäßig bewegte man sich allerdings auch in deutlich traditionelleren Formen: "Ten" präsentierte Elemente aus klassisch-hymnischem 70er-Hardrock mit einer 80er-Jahre-U2-Einstellung, garniert mit zwischen Hendrix und Lynyrd Skynyrd changierenden Gitarrensoli des Kalifornien-Imports Mike McCready. Den entscheidenden Impuls gab allerdings Eddie Vedders unverwechselbar rauh-gutturaler Vokalvortrag, der Legionen von Alternative-Sängern zur Nachahmung inspirieren sollte.

Nach einer verhaltenen Startphase von fast einem Jahr erklomm "Ten" gegen Ende des Jahres 1992 schließlich fast die Spitze der Billboard Charts, und die Videos – vor allem der ein Schulklassen-Massaker nachstellende Clip zu Jeremy, der vier Preise bei den MTV Video Music Awards gewann – rotierten ständig auf MTV. Bis heute verkaufte sich die Platte mehr als zehn Millionen Mal, was ihr eine Diamantene Schallplatte einbrachte. Für Pearl Jam aber bedeutete "Ten" nicht nur den Durchbruch zu globalem Superstardom, sondern auch eine beispiellose Hysterie um ihren Frontmann sowie eine außerordentlich schwierig zu übertreffende Vorlage für ihr zweites Album.

Line-Up

Außerdem wirkten mit:

Tracklisting

  1. Once (3:51)
  2. Even Flow (4:53)
  3. Alive (5:40)
  4. Why Go (3:19)
  5. Black (5:43)
  6. Jeremy (5:18)
  7. Oceans (2:41)
  8. Porch (3:30)
  9. Garden (4:58)
  10. Deep (4:18)
  11. Release (9:04)

Als Hidden Track ist etwa zehn Sekunden nach dem Ende von Release das Instrumental Master/Slave zu hören, dessen erste Takte auch das Album vor dem eigentlichen Beginn von Once einläuten.

Andere Versionen

  • Die europäische Version von "Ten" enthielt die drei Bonnustracks Wash und Dirty Frank sowie eine Liveversion von Alive (mit der übrigens auch das Video zu besagtem Song unterlegt ist).
  • Auf der japanischen Version ist zwischen Release und Master/Slave das Beatles-Cover I've Got a Feeling als zwölfter Track zu hören.

Singles

Charts

Jahr Titel Charts
D US UK A CH S F NOR FIN AUS NZ
1992 Ten 15 2 18 31 - 9 - 8 - - -
Singles
1992 Alive 44 - 16 - - - - - - 9 -
1992 Even Flow - - 27 - - - - - - 22 -
1992 Jeremy 93 7 15 - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Leser Charts
Musikexpress
1992 Ten 2

All-Time-Charts

Weblinks

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