No More

Aus indiepedia.de
Wechseln zu: Navigation, Suche

No More ist eine Band aus Kiel, die 1979 gegründet wurde. Die Wurzeln der Band liegen im frühen Post-Punk-/No-Wave-Umfeld.

Line-Up

Aktuelle Besetzung
Ehemalige Mitglieder

Biographie

No More wurde im Sommer 1979 von Andy A. Schwarz (Gesang, Gitarre, Bass), Tina Sanudakura (Synthesizers), Christian Darc (Schlagzeug, Gesang) und Thomas Welz (Bass, Gesang) in Kiel gegründet. Die erste Veröffentlichung von No More war die 7" Single „Too Late“ im Jahre 1980 und wurde in einer Waschküche und dem angrenzenden Keller-Probenraum aufgenommen. Nachdem Thomas Welz die Band Ende 1980 verließ, arbeiteten No More bis Ende 1983 als Trio.

Der Song „Suicide Commando“, veröffentlicht 1981 (und nicht zu verwechseln mit der belgischen Band Suicide Commando, die sich nach diesem Song benannte) ist bis dato der größte Erfolg von No More. Der New Musical Express beschrieb „Suicide Commando“ 1981 als „suitable German electro fashion“, jedoch verbreitete sich der Song in den folgenden Jahren genre- und szeneübergreifend. In den 1990er Jahren entdeckten ihn Techno- und Electrofans für sich, als er von DJ Hell und Echopark remixt wurde.

1982 veröffentlichten No More die 10" Mini-LP „A Rose Is A Rose“. Dem New Musical Express schien die Musik von Leuten gemacht worden zu sein, „who seem to have fallen out of Lou Reeds Berlin album“. Nach „A Rose Is A Rose“ gingen No More neue Wege. Der neue Stil war eine Mischung aus Dark Wave und orientalischen Elementen. No More gingen anschließend auf ausgedehnte Tourneen durch Deutschland und die Benulux-Staaten. Nach einer kurzen Zusammenarbeit mit einer Bassistin, stieß 1984 Thorsten Hartung zur Band.

Ende 1986, nach den Aufnahmen zur LP „Hysteria“, beschließen No More, getrennte Wege zu gehen. Tina Sanudakura und Andy A. Schwarz formieren nach der Trennung das Projekt Nijinsky Style, das sich musikstilistisch zwischen Chanson, Walzer und Tango bewegt.

2006 veröffentlichen No More in der Besetzung Tina Sanudakura und Andy A. Schwarz mit „Remake/Remodel“ ein neues Album.

Diskographie

Alben
Singles
  • 1980: Too Late (7" Single, Too Late Records)
  • 1981: Suicide Commando (7" Single, Too Late Records)
  • 1982: A Rose Is A Rose (10" Mini-LP, Too Late Records)
  • 1984: Suicide Commando (12" Single, Roof Records / Wishbone Records)
  • 1984: Laughter In The Wings (12" Mini-LP, Wishbone Records)
  • 1985: Do You Dream Of Angels In This Big City? (12" Single, Roof Records)
  • 1986: Different Longings (12" EP, Roof Records)

Remixe

  • 1991: Suicide Commando - The Mc Goniggle Dance Mix (CD-EP, Rude Records)
  • 1998: DJ Hell − Suicide Commando (CD/12" Single/LP, V2 Records)
  • 1998: Echopark presents No More − Suicide Commando (12" Single/CD, Eastwest Records / Fuel)
  • 2005: Vitalic - Suicide Commando (auf VA - Colette No. 7, 2xCD, Colette France)

Kompilationsbeiträge

  • 1981: The Wonderful World Of Glass Vol. One (LP, Glass Records UK)
  • 1989: About New Beat (Past & Present) (2x12" EP, MG Records Belgium)
  • 1991: New Wave Club Classix 2 (CD, Antler Subway Records Belgium)
  • 1994: Godfathers Of German Gothic 1980-1985 (CD, Sub Terranean Germany)
  • 1998: EBM Club Classics Vol. 1 (2xCD, SPV Germany)
  • 2003: Aktion Mekanik (2xLP/2xCD, Music Man Records Belgium)
  • 2003: New Deutsch (2xLP/2xCD, Gigolo Records Germany)

Weblinks