Ministry

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Ministry
Ministry 2006 in Schweden
Ministry 2006 in Schweden
Herkunft: Chicago, Illinois, USA
Aktiver Zeitraum: 19812008, seit 2011
Genres: Synthie-Pop (frühe Ministry), Industrial, Industrial Metal
Labels: Wax Trax
Arista
Sire
Warner
Sanctuary
13th Planet Records
Megaforce Records
Rykodisc
Homepage: MinistryMusic.org
Line-Up:
Al Jourgensen: Gesang, Diverses
Tommy Victor: Gitarre (2005–2008, seit 2011)
Tony Campos: Bass (2008, seit 2011)
Aaron Rossi: Schlagzeug (2008, sei 2011)
John Bechdel: Keyboards (2006–2008, seit 2011)
Sin Quirin: Gitarre (2007–2008, seit 2011)
Ehemalige Mitglieder:
Stephen George: Schlagzeug (1981-1985)
Lamont Welton: Bass (1981)
Marty Sorenson: Bass (1981-1982)
John Davis: Keyboards (1981-1983)
Robert Roberts: Live-Keyboards (1981-1983)
Brad Hallen: Bass (1982-1986)
Mark Pothier: Live-Keyboards (1983)
Patty Jourgensen: Keyboards, Gesang (1983-1986)
Doug Chamberlin: Keyboards, Hintergrundgesang (1983-1984)
Paul Barker: Bass, Keyboards, Programmierung, Gesang (1986-2003)
Bill Rieflin: Schlagzeug, Programmierung (1986-1995)
Roland Barker: Live-Keyboards und -Saxophon (1986, 1992-1993)
Chris Connelly: Gesang, Keyboards (1988-1991; Live 1990 und 1992)
n. Ogre: Gitarre, Keyboards, Gesang (live 1988-1990)
Mike Scaccia: Gitarre (1989-1995, 2003-2006)
Martin Atkins Live-Schlagzeug (1990)
Terry Roberts: Live-Gitarre (1990)
William Tucker: Live-Gitarre (1990)
Michael Balch: Keyboards, Programmierung (1991-1993)
Sam Ladwig: Live-Gitarre (1992)
Louis Svitek: Gitarre (1992-2003)
Duane Buford: Keyboards, Programmierung (1996-1999)
Rey Washam: Schlagzeug, Percussion, Programmierung (1995-1999, Live 1996-2003)
Zlatko Hukic: Elektronik, Gitarre (1996-1999)
Max Brody: Schlagzeug, Percussion, Programmierung, Saxophon (2001-2004, Live 1999 und 2003)
Adam Grossman: Gitarre (2003)
Tia Sprocket: Live-Schlagzeug (2003)
Mark Baker: Schlagzeug (2004-2005)
Kol Marshall: Keyboards (2003-2004)
Darrell James: Live-Keyboards (2003–2004)
John Monte: Bass (2004)
Eddy Garcia: Bass (2004)
Bryan Kehoe: Gitarre (2004)
Rick Valles: Gitarre (2004)
Joey Jordison: Schlagzeug (2006)
Paul Raven: Bass (2005-2007)
Burton C. Bell: Gesang (2007–2008)

Die 1981 als Synthie-Pop-Act gegründeten Ministry wurden in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren zu einer der Vorreiterbands des Crossover zwischen Industrial und Heavy Metal. Außerdem machte die Gruppe um das einzige konstante Bandmitglied Al Jourgensen durch zahlreiche Nebenprojekte sowie die Heroinsucht des Bandchefs von sich reden. Ministry lösten sich 2008 nach einem letzten Konzert in Dublin auf, haben aber im August 2011 ihre Wiedervereinigung sowie ein neues Album angekündigt.

Bandgeschichte

Die frühen Synthie-Pop-Jahre (19811986)

1981 startete der Chicagoer Musiker Al Jourgensen nach dem Ende seiner vorigen Bands Special Affect und Silly Charmichaels ein neues Projekt namens Ministry, das neben ihm nur noch aus dem Schlagzeuger Stephen George bestand. Dem Trend der damaligen Zeit folgend, spielte die erste Inkarnation von Ministry melodischen Synthie-Pop, was in dem Release von vier Singles bei Wax Trax sowie einer LP namens "With Sympathy" (1983) bei Arista gipfelte. Jourgensen selbst bezeichnete die Frühphase von Ministry als "verunglückt", da unter anderem die künstlerische Kontrolle beim Debütalbum fast vollständig auf seiten der Plattenfirma lag. Dem wollte Jourgensen bei der zweiten Platte abhelfen, indem er den Vertrag mit Arista löste und sich auch von Schlagzeuger George trennte, um das Album "Twitch" 1986 als Quasi-Soloprojekt einzuspielen. Hierbei traten erstmals (von Adrian Sherwood maßgeblich mit verantwortete) Samples als wichtiges Soundelement auf, und "Twitch" erwies sich insgesamt als um einiges düsterer als der Vorgänger.

Hin zum Industrial (19871990)

Der Schritt hin zum "typischen" Ministry-Sound der späten Achtziger und frühen Neunziger resultierte dann aus zwei weitreichenden Entscheidungen Jourgensens: Erstens kamen Bassist Paul Barker und Drummer Bill Rieflin von der Seattler Band The Blackouts hinzu, wobei allerdings nur Barker die Ehre zuteil wurde, als festes Bandmitglied gelistet zu werden. Zweitens hielt die elektrische Gitarre Einzug in den Ministry-Klangkosmos, was sich verbunden mit einer noch härteren Soundgestaltung sowie Jourgensens ätzenden Texten über das Reagan-Amerika der 1980er in der klassischen LP "The Land of Rape and Honey" manifestierte. Dieses 1988 auf Sire erschienene Album wurde sofort zu einem Kult-Hit und wird heute als eine der wegweisenden Platten im Bereich des Industrial Metal gesehen. "The Mind Is a Terrible Thing to Taste" von 1989 setzte den eingeschlagenen Weg fort und wurde von einer Tournee begleitet, bei der auch der zweite Schlagzeuger Martin Atkins (der später Pigface gründete) mit dabei war. Die Konzertreise wurde auf der Live-CD "In Case You Didn't Feel Like Showing Up" mitgeschnitten. Außerdem wurde in den späten Achtzigern die Ministry-Tradition begründet, immer wieder neue Nebenprojekte ins Leben zu rufen, die im Kern aus Jourgensen und Barker bestanden und jeweils prominente Mitstreiter aus dem weiteren Industrial-Bereich aufwiesen. Die namhaftesten Projekte waren hierbei die Revolting Cocks mit Luc van Acker und Richard 23 der belgischen Industrial-Rocker Front 242, Lard mit Jello Biafra (Dead Kennedys), 1000 Homo DJ's mit Trent Reznor (Nine Inch Nails) und Pailhead mit Ian MacKaye (Fugazi).

Die Erfolgsjahre um "Psalm 69" (19911993)

Den größten Erfolg feierten Ministry Anfang der 1990er Jahre, als mit der 1991er EP "Jesus Built My Hotrod" – eine Kollaboration mit Gibby Haines von den Butthole Surfers und Michael Balch von Frontline Assembly – ein MTV-Hit gelang, Ministry auf der folgenden Lollapalooza-Festivaltour zu den Abräumern gehörten und 1992 schließlich mit "Psalm 69: The Way to Succeed and the Way to Suck Eggs" das erfolgreichste Album der Bandgeschichte erschien. Insbesondere die Singles Just One Fix (eine Kollaboration mit der Beatnik-Legende William S. Burroughs) und N.W.O. sorgten mit ihren kontroversen Inhalten (Drogensucht und der unsichere Zustand der Welt nach dem ersten Golfkrieg 1991) und Videoclips für starke Resonanz. Soundmäßig waren die harten, verzerrten Gitarren (u.a. von Lou Svitek (Mindfunk) eingespielt) noch deutlicher in den Vordergrund gerückt, so dass die Grammy-Nominierung für die beste Heavy Metal-Performance 1993 stilistisch berechtigt schien. "Psalm 69" (der Titel wurde einem Buch von Aleister Crowley entlehnt) verkaufte sich in den Jahren nach seinem Erscheinen allein in den USA mehr als eine Million Mal und beförderte Ministry endgültig an die Spitze der alternativen Metal-Szene.

Probleme nach dem Erfolg (19942003)

"Psalm 69" sorgte allerdings auch dafür, dass Ministry in den folgenden Jahren ordentlich an der Aufgabe eines passenden Nachfolgealbums zu knacken hatten, da nun auch noch Teile des Mainstreams Erwartungen an die Band herantrugen. Al Jourgensen beantwortete dies mit gesteigertem Drogenkonsum und einer störrischen Zurückhaltung bezüglich der Fertigstellung des insgesamt sechsten Ministry-Longplayers "Filth Pig". Dieser erschien 1996 schließlich doch noch, wies aber soundmäßig deutliche Veränderungen auf, da die Elektronik aus Klang und Rhythmus nahezu vollständig getilgt worden war. Stattdessen erwies sich das Album als zäher Brocken aus langgezogenen, nahezu Doom-ähnlichen Riffs, und auch die unerwartet akustische Bob Dylan-Coverversion Lay Lady Lay entsprach nicht gerade dem typischen Ministry-Sound. Die Plattenkäufer revanchierten sich mit deutlich geringerem Interesse, und auch der Ticketverkauf der zugehörigen "Sphinctour" erwies sich als so schleppend, dass die Band teilweise nicht einmal Songs vom aktuellen Album spielte.

Auch im weiteren Verlauf der Neunziger standen die Geschicke von Ministry unter keinem glücklichen Stern: Gitarrist William Tucker nahm sich 1998 das Leben, und das daraufhin vage als Konzeptalbum über den Tod des Musikers entworfene "Dark Side of the Spoon" (1999) wies zwar wieder mehr elektronische und auch melodische Strukturen auf als die Vorgänger, fiel bei Kundschaft und Kritik allerdings durch. Zudem wurde der Headliner-Status von Ministry beim Ozzfest 2000 – vermutlich aufgrund Jourgensens Drogenproblemen – gecancelt, und die Band verlor zudem ihren Vertrag mit Warner. 2001 verlor Jourgensen beinahe einen Arm, als er von einer giftigen Spinne gebissen wurde, was ihn immerhin dazu brachte, von seiner jahrzehntelangen Heroinabhängigkeit loszukommen und sich wieder auf die Musik zu konzentrieren. Das palindromisch betitelte "Animositisomina" erschien 2003 bei Sanctuary mit dem stärksten an Metal orientierten Bandsound seit "Psalm 69", wurde allerdings erneut kaum beachtet. Einen weiteren einschneidenden Verlust musste das Projekt Ministry und Al Jourgensen dann im besonderen hinnehmen, als Paul Barker 2003 seinen Austritt aus der Band erklärte, um sich mehr seiner Familie widmen zu können. Hiernach sollte Ministry wieder ausschließlich aus Jourgensen mit wechselnden Mitmusikern bestehen.

Die Anti-Bush-Trilogie und Auflösung der Band (20042008)

Die künstlerische Antwort des verbliebenen Ministry-Masterminds bestand in umso schärferen textlichen und musikalischen Attacken auf die USA im ersten Jahrzehnt des neuen Millenniums. Das 2004 erschienene neunte Ministry-Album "Houses of the Molé" war als erster Teil einer Trilogie gegen den damals amtierenden US-Präsidenten George W. Bush konzipiert (u.a. mit dem schon von der Kompilation "Rock Against Bush, Vol. 1" bekannten Track No "W") und legte im Vergleich zum ohnehin schon ziemlich metallisch ausgefallenen Vorgänger noch deutlich an Härte zu. Eine überraschende Wende im scheinbar kontinuierlichen Abwärtstrend der Band ergab sich allerdings erst mit dem 2006 auf Jourgensens eigenem Label 13th Planet Records in Zusammenarbeit mit Megaforce Records erschienenen Album "Rio Grande Blood", das Ministry – verstärkt durch die Ex-Prong-Musiker Tommy Victor und Paul Raven – als Quasi-Thrash Metal-Band zeigte und dessen Single Lieslieslies für einen Grammy in der Sparte "Beste Metal-Performace" nominiert wurde. 2007 erschien dann – nach der Remix-LP "Rio Grande Dub Ya" – der dritte Teil der Anti-Bush-Trilogie namens "The Last Sucker", dessen Release von Al Jourgensens Ankündigung begleitet wurde, das Projekt Ministry nach Abschluss der zugehörigen Tour für beendet zu erklären, um sich anderen Projekten wie seinem Plattenlabel widmen zu können.

Das (vorläufige) Ende von Ministry wurde von einigen unschönen bis tragischen Ereignissen überschattet. Zunächst verklagte Jourgensen seinen ehemaligen Mitstreiter Paul Barker wegen Vertragsbruch, dann starb Paul Raven im Herbst 2007 an einem Herzinfarkt. Dennoch zog Jourgensen die letzte Konzertreise namens "C-U-LaTouR" mit neuen Mitstreitern (u.a. Fear Factorys Shouter Burton C. Bell) durch, und Ministry gaben ihr letztes Konzert am 19. Juli 2008 im Tripod-Club in Dublin/Irland. Als letzter Ministry-Release war zuvor im Frühjahr 2008 das Album "Cover Up" erschienen, das alle Coverversionen versammelte, die Ministry im Laufe ihrer Bandkarriere eingespielt hatten. Im Mai 2009 erschien die Live-CD/DVD "Adios...Putas Madres", welche die finale Ministry-Tournee rekapitulierte, und im Frühjahr 2011 kam die Banddokumentation "Fix" in die Kinos.

Wiedervereinigung (seit 2011)

Trotz der groß zelebrierten Abschiedstour mochte Al Jourgensen auf Dauer wohl doch nicht von seinem Herzensprojekt trennen, denn im August 2011 gab der Shouter via Metal Hammer bekannt, dass Ministry in der gleichen Besetzung wie zur Auflösung wieder aktiv seien und neben einem Auftritt beim Wacken Open Air 2012 auch ein neues Album namens "Relapse" in der Mache sei. Dieses soll nach Möglichkeit noch 2011 erscheinen und angeblich "the fastest and heaviest record [Ministry] have ever done" werden.

Kollaborationen

Diskographie

Alben
Singles/EPs
  • 1981 I'm Falling (12", Wax Trax)
  • 1981 Cold Life (7"/12", Wax Trax)
  • 1983 I Wanted to Tell Her (7"/12", Arista)
  • 1983 Work for Love (7"/12", Arista)
  • 1983 Revenge (7"/12", Arista)
  • 1984 All Day (12", Wax Trax)
  • 1984 Nature of Love (12", Wax Trax)
  • 1984 Over the Shoulder (12", Sire)
  • 1985 (Everyday Is) Halloween (12", Wax Trax)
  • 1988 Stigmata (12", Sire)
  • 1989 Burning Inside (12", Sire)
  • 1991 Jesus Built My Hotrod (7"/12"/Maxi-CD, Sire/Warner)
  • 1992 Just One Fix (12"/Maxi-CD, Sire/Warner)
  • 1992 Mix It Yourself (Doppel-12", Promo, Warner)
  • 1992 N.W.O. (10"/12"/Maxi-CD, Sire)
  • 1995 The Fall (12"/Maxi-CD, Warner)
  • 1996 Brick Windows (Promo-Maxi-CD, Warner)
  • 1996 Lay Lady Lay (Maxi-CD, Warner)
  • 1996 Bad Blood (Maxi-CD, Warner)
  • 2001 What About Us? (Maxi-CD, Warner)
  • 2003 Piss (Maxi-CD, Sanctuary)
  • 2004 No "W" (Maxi-CD, Mayan Records)
  • 2008 Keys to the City (MP3-Release, 13th Planet Records)
Sonstige
  • 1987 Twelve Inch Singles (Single-Compilation, Wax Trax; Re-Release auf TVT 1994)
  • 1990 In Case You Didn't Feel Like Showing Up (Livealbum, Sire)
  • 1993 Box (3-CD-Box mit den Singles Just One Fix, Jesus Built My Hotrod und N.W.O., Warner)
  • 1993 Just Another Fix (Australien-Edition von "Psalm 69" mit Bonus-Live-CD, Warner)
  • 2001 Greatest Fits (Best Of, Warner)
  • 2002 Sphinctour (Livealbum, Sanctuary)
  • 2003 Twitched (Unautorisierter CD-Re-Release von "Twitch" mit veränderter Tracklist und Bonustracks, Radioactive Records)
  • 2004 Early Trax (Rarities, Rykodisc)
  • 2004 Side Trax (Sammlung von Stücken der Ministry-Nebenprojekte, Rykodisc)
  • 2005 Rantology (Remix-Compilation, Sanctuary)
  • 2007 Rio Grande Dub Ya (Remixalbum zu "Rio Grande Blood", 13th Planet Records)
  • 2008 Cover Up (Coversongs-Compilation, 13th Planet Records)
  • 2009 Adios...Putas Madres (Livealbum, 13th Planet Records)

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH SV NL F P NOR FIN DK AUS NZ
1983 With Sympathy/Work For Love 96
1985 Twitch 194
1988 The Land of Rape and Honey 164
1989 The Mind is a Terrible Thing to Taste 163
1992 Psalm 69: The Way to Succeed and the Way to Suck Eggs 69 33 27 7
1995 Filth Pig 28 19 47 50 7 38 17 16
1999 Dark Side of the Spoon 57 62
2003 Animositisomina 93 157 125
2004 Houses of the Molé 134 162
2006 Rio Grande Blood 60 11
2007 The Last Sucker 95 15
2008 Cover Up
Singles
1981 Cold Life 45
1982 Work For Love 20
1983 I Wanted to Tell Her 13
1983 Revenge
1984 All Day
1985 (Everyday Is) Halloween
1986 Over the Shoulder
1988 Stigmata
1989 Flashback
1989 The Land of Rape and Honey
1989 Burning Inside 23
1990 Thieves
1991 Jesus Built My Hotrod 19
1992 N.W.O. 11
1993 Just One Fix
1995 The Fall 18 46
1996 Lay Lady Lay
1996 Reload
1996 Brick Windows
1999 Supermanic Soul
1999 Bad Blood
2001 What About Us?
2003 Piss
2004 No W
2006 The Great Satan
2006 The Great Satan Remix
2006 Lieslieslies
2007 Let's Go
2008 Keys to the City

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Musikexpress Spex
1992 Psalm 69: The Way to Succeed and the Way to Suck Eggs 20 21 25
Singles
1992 Jesus Built My Hotrod 13

All-Time-Charts

The Land of Rape and Honey
Psalm 69: The Way to Succeed and the Way to Suck Eggs
Filth Pig

Kompilationsbeiträge

auf Soundtracks
  • 1992 N.W.O. auf "Cool World"
  • 1995 Tonight We Murder auf "Demon Knight"
  • 1996 Paisley auf "Escape from L.A."
  • 1997 Reload auf "Speed 2"
  • 1998 (Everyday Is) Halloween auf "The Black Bible"
  • 1998 Just One Fix auf "Urban Legend"
  • 1999 Urban Legend auf "The Matrix"
  • 1999 Eureka Pile auf "Universal Soldier 2"
  • 2000 Nursing Home auf "Left Behind"
  • 2000 10/10 auf "Street Sk8er 2"
  • 2003 Jesus Built My Hotrod auf "Crusty Demons"
  • 2004 No "W" auf "Tony Hawk's Underground 2" und "Need for Speed Underground 2" (Computerspiele)
  • 2004 Bloodlines auf "Vampire: The Masquerade – Bloodlines" (Computerspiel)
  • 2005 Thieves auf "Murderball"
  • 2005 The Light Pours Out of Me auf "Alone in the Dark"
  • 2006 Burning Inside auf "Scarface: The World Is Yours" (Computerspiel)
  • 2006 Stigmata auf "Tony Hawk's Project 8" (Computerspiel)
  • 2007 Hero auf "Ghost Recon Advanced Warfighter 2" (Computerspiel)
  • 2007 Life Is Good auf "Saw IV"

Referenzkasten

  • Viele Ministry-Albumtitel beinhalten Wortspiele und Anspielungen. Dazu gehören unter anderem:
"The Land of Rape and Honey"
Anspielung einerseits auf das Idiom "the land of milk and honey" ("das Land, wo Milch und Honig fließen"), andererseits ist die Version mit "rape" das tatsächliche Motto der Gemeinde Tisdale in Kanada, wobei sich "rape" hier auf das Hauptexportgut der Region, nämlich Raps (engl. "rapeseed") bezieht.
"The Mind Is a Terrible Thing to Taste"
Anspielung auf den Slogan "The Mind Is a Terrible Thing to Waste", 1972 vom United Negro College Fund zur Unterstützung farbiger Studenten geprägt und mittlerweile Bestandteil US-amerikanischer Umgangssprache.
"Dark Side of the Spoon"
Anspielung auf das Pink Floyd-Album "Dark Side of the Moon" von 1973 ("Spoon" bezieht sich hier auf den Löffel beim Heroinfixen).
"Houses of the Molé"
Anspielung auf das Led Zeppelin-Album "Houses of the Holy" von 1973; Molé bezeichnet eine mexikanische Schokoladensauce.
"Rio Grande Blood"
Anspielung auf das ZZ Top-Album "Rio Grande Mud" von 1972; der Titel des Remixalbums "Rio Grande Dub Ya" ist eine Anspielung auf den Spitznamen von US-Präsident George W. "Dubya" Bush.
"The Last Sucker"
Anspielung auf "The Last Supper" (das "letzte Abendmahl" von Jesus und seinen Jüngern).

Referenzbands

Coverversionen

Ministry covern...

auf "Cover Up" (2008)
Under My Thumb von The Rolling Stones
Bang a Gong von T.Rex
Radar Love von Golden Earring
Space Truckin' von Deep Purple
Black Betty von Leadbelly bzw. Black Betty
Mississippi Queen von Mountain
Just Got Paid von ZZ Top
Roadhouse Blues von The Doors
Supernaut von Black Sabbath (auch auf "Greatest Fits", 2001)
Lay Lady Lay von Bob Dylan (auch auf "Filth Pig", 1996)
What a Wonderful World von Louis Armstrong

Ministry werden gecovert...

  • auf den Tribute-Alben:
An Industrial Tribute to Ministry
Wish You Were Queer – A Tribute to Ministry
Another Prick in the Wall – A Tribute to Ministry - Volume 2
Devilswork – Tribute to Ministry

sowie von

Videos

  • 1990 In Case You Didn't Feel Like Showing Up
  • 2000 Tapes of Wrath
  • 2002 Sphinctour
  • 2009 Adios...Putas Madres

Videoclips

Weblinks