Lee Hazlewood

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Barton Lee Hazlewood wurde am 9. Juli 1929 in Mannford, Oklahoma (USA) geboren, und starb am 4. August 2007 in Henderson, Nevada. Er war Songwriter, Country-Sänger und Produzent.

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Im Alter von 12 Jahren zog Lee mit seiner sechs Jahre jüngeren Schwester Sara, seiner Mutter Eva Lee und seinem Vater Gabe von Oklahoma nach Texas, wo er in der Highschool seine spätere Frau Naomi Shackleford kennen lernte, mit der er zwei Kinder hatte (Debbie, geboren 1954 und Mark, geboren 1955)

Er begann Anfang der 1950er Jahre ein Medizinstudium, wurde in den Koreakrieg einberufen, und so konnte seine musikalische Karriere erst Mitte der 1950er Jahre beginnen. Er begann in einem Radioprogramm als Country-DJ bei KCKY-Rradio in Coolidge (Arizona) wo er unter Anderem auf Duane Eddy traf, durch den er seinen nächsten Radiojob bei KRUX-Radio in Phoenix, Arizona bekam.

Ender der 1950er Jahre gründete er dann sein erstes Label, "Viv-Records", auf dem auch Duane Eddy veröffentlichte. Anfang der 1960er kam dann Phil Spector nach Phoenix, und lernte dort in der Nähe einiges über die Musikproduktion. Hazlewood und Spector jedoch hatten keine engere Verbindung.

Schließlich kam 1964 der erst große Erfolg, nachdem er Nancy Sinatra kennengelernt hatte, und für sie den Song These Boots Are Made for Walkin geschrieben hatte. Zusammen nahmen sie noch einige Titel auf, die heute zu den Klassikern der Popgeschichte zählen. Darunter z.B. Summer Wine, 'Lady Bird oder Sand.

Anfang der 1970er Jahre begannen die Erfolge für Hazlewood jedoch nachzulassen, er zog sich schließlich gegen 1977 aus dem Musikgeschäft zurück.

Erst in den 1990er Jahren meldete er sich wieder zurück, als er wiederum mit Nancy Sinatra auf ihrer 1995er Tour auftrat. Der Höhepunkt des Comebacks stellte nach eigenen Angaben 1999 der Auftritt bei einem Festival in der Royal Albert Hall in London dar, den Nick Cave für Hazlewood organisiert hatte. Er veröffentlichte noch einige Alben, bis 2006 bei ihm Nierenkrebs diagnostiziert wurde.

Er spielte unter anderem noch mit Bela B. den Song "Lee Hazlewood & das erste Lied des Tages" von dessen Album Bingo ein und veröffentlichte am 8. Dezember 2006 sein letztes Album, "Cake or Death".

Am 4. August 2007 starb Lee Hazlewood an den Folgen seiner Krankheit in seinem Haus in der Nähe von Las Vegas.

Diskographie (Auswahl)

  • 1963 Trouble Is a Lonesome Town
  • 1965 The N.S.V.I.P.'s
  • 1966 Friday's Child: Lee Hazlewood
  • 1966 The Very Special World of Lee Hazlewood
  • 1967 Houston
  • 1967 Lee Hazlewood Presents the 98%: American Mom and Apple Pie 1929 CRASH Band
  • 1967 Lee Hazlewood-ism: Its Cause and Cure
  • 1968 Love and Other Crimes
  • 1968 Something Special
  • 1969 Forty
  • 1969 The Cowboy & the Lady
  • 1970 Cowboy in Sweden
  • 1971 Did You Ever
  • 1971 Requiem for an Almost Lady
  • 1972 13
  • 1973 I'll Be Your Baby Tonight
  • 1973 Poet, Fool or Bum
  • 1975 A House Safe for Tigers
  • 1976 20th Century Lee
  • 1977 Back on the Street Again
  • 1977 Movin' On
  • 1999 Farmisht, Flatulence, Origami, ARF!!! and Me...
  • 2002 For Every Solution There's a Problem (City Slang)
  • 2006 Cake or Death
Compilations
  • 1967 This Is Lee Hazlewood
  • 1991 The Many Sides of Lee
  • 1997 Love and Other Crimes
  • 1997 Poet, Fool or Bum
  • 2002 Lounge Legends
  • 2002 These Boots Are Made for Walkin': The Complete MGM Recordings
  • 2004 Poet, Fool or Bum/Back on the Street Again Buy Now!

Kollaborationen

Singles mit Nancy Sinatra:

  • 1966 Sugar Town / Summer Wine
  • 1967 You Only Live Twice" (re-recorded für James Bond-Film-Theme) / Jackson
  • 1967 Lady Bird / Sand
  • 1968 Some Velvet Morning / Oh, Lonesome Me
  • 19?? Did You Ever? / Back On the Road
  • 1972 Big Red Balloon / Down From Dover
  • 1976 Indian Summer / Dolly and Hawkeye

weitere:

  • 2006 Lee Hazlewood & das erste Lied des Tages - mit Bela B. auf dessen Album Bingo

All-Time-Charts

Some Velvet Morning (1968): #49 The 200 Greatest Songs Of The 1960s (Pitchfork, 2006)

Referenzbands

Phil Spector, Scott Walker, Holly Golightly, Lydia Lunch, Primal Scream, Einstürzende Neubauten, Nick Cave, Anita Lane, Megadeth, Bela B.

Coverversionen

Lee Hazlewood wird gecovert von...

siehe dazu auch das Tribute-Album Total Lee - The Songs Of Lee Hazlewood

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