Led Zeppelin – Houses of the Holy

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Houses of the Holy
Led Zeppelin
Veröffentlicht: 28. März 1973
Label & Vertrieb: Atlantic Records
Albumlänge: 40:58 Min.
Produziert von: Jimmy Page
Genre: Hardrock, Progressive Rock
Formate: LP/CD
Singles: 1973 Over the Hills and Far Away
1973 D'yer Mak'er
Chronologie

1971Led Zeppelin IV

Houses of the Holy

1975Physical Graffiti

"Houses of the Holy" ist das fünfte Album der britischen Hardrock-Band Led Zeppelin. Es wurde von Januar bis August 1972 aufgenommen und von Gitarrist Jimmy Page produziert und erschien im März 1973 auf Atlantic Records.

Zum Album

Laut Musikgeschichtsschreibung hatte das unbetitelte vierte Led Zeppelin-Album von 1971 die stürmisch-imperiale Phase der Hardrock-Megastars mit der bisherigen Krönung ihres Schaffens abgeschlossen. Danach kamen zwar weiterhin ausverkaufte Tourneen, Wagenladungen von Koks und endlose Schlangen von Groupies, doch es stellte sich auch die Frage, wie es mit Jimmy Page, Robert Plant, John Paul Jones und John Bonham nun künstlerisch weitergehen sollte. Die Antwort auf diese Frage hieß "Houses of the Holy", erschien 1973 in Plattenform und präsentierte die wohl bis dato experimentierfreudigste Variante von Led Zeppelin. Die bisher stets präsenten Blueswurzeln der Band waren in den Hintergrund getreten, stattdessen ließen insbesondere die beiden Studiocracks Page und Jones ihrer Kreativität freien Lauf, so dass die Reggae-Nummer D'yer Mak'er neben der Funk-Spielerei The Crunge stand und sich im Opener The Song Remains the Same Progressive Rock-artig stapelweise Gitarrenoverdubs auftürmten (und Robert Plants Stimme schneller abgespielt werden musste, damit er an die hohen Töne herankam!). In The Rain Song und dem düsteren No Quarter kam Jones' neue Erwerbung, das Mellotron, zum Einsatz, während insbesondere letztgenannter Song mit seiner Mischung aus finsteren Keyboards und einem überraschenden Jazz-Pianosolo wohl einen der eindrücklichsten Beiträge des zurückhaltenden Bassisten zum Bandrepertoire darstellt. Sowohl der Closer The Ocean als auch der Plattentitel selbst (dessen zugehöriger Song allerdings erst auf dem Nachfolger "Physical Graffiti" zu hören war) waren schließlich als Hommage an die "Ozeane" von Zeppelin-Fans gedacht, welchen die Band ihren Status letztlich hauptsächlich zu verdanken hatte.

"Houses of the Holy" verkaufte sich zwar nicht so gigantisch wie "Led Zeppelin IV", wurde aber dennoch ein UK/US-Nummer-Eins-Erfolg, von dem bis heute knapp zwölf Millionen Kopien verkauft worden sind. Dazu mochte auch beigetragen haben, dass viele der "Houses"-Songs schon zuvor auf Tour zu hören gewesen und die Fans bereits damit vertraut waren. Zudem ist es von der Grundstimmung wohl als fröhlichstes und optimistischstes Album von Led Zeppelin zu betrachten.

Line-Up

Tracklisting

Seite A
  1. The Song Remains the Same (5:32)
  2. The Rain Song (7:39)
  3. Over the Hills and Far Away (4:50)
  4. The Crunge (3:17)
Seite B
  1. Dancing Days (3:43)
  2. D'yer Mak'er (4:23)
  3. No Quarter (7:00)
  4. The Ocean (4:31)

Singles

  • 1973 Over the Hills and Far Away/Dancing Days
  • 1973 D'yer Mak'er/The Crunge

Weblinks