Led Zeppelin

Aus indiepedia.de

Led Zeppelin wurden 1968 – zunächst noch unter dem Namen "The New Yardbirds" – in London gegründet und lösten sich 1980 nach dem Tod ihres Schlagzeugers John Bonham zunächst auf. Seither gab es einige Wiedervereinigungen, jedoch keine dauerhafte Reunion.

Inhaltsverzeichnis

Genre

Hardrock, Bluesrock, Heavy Metal

Line-Up

Bandgeschichte

Led Zeppelin entstehen aus den Überresten der Yardbirds, zu denen Jimmy Page 1967 stößt, als diese ihr letztes Album aufnehmen. Dort kommt er mit John Paul Jones zusammen, und die beiden versprechen sich, in der Zukunft wieder zusammenzuarbeiten. Als von der Band nur noch Page und Chris Dreja übrig sind, versucht er, die Band neu zusammenzustellen, bekommt Absagen von Terry Reid (Procol Harum) und B.J. Wilson und gewinnt schließlich Robert Plant als Bandmitglied dazu. Nachdem Dreja auch noch aussteigt, kommt Jones dazu, und Plant bringt schließlich John Bonham als Schlagzeuger in die Band. 1968 treten sie noch als New Yardbirds auf, nehmen ein erstes Album auf nennen sich im Oktober 1968 Led Zeppelin.

Sie kommen bei Atlantic unter, gehen auf Tour und veröffentlichen im Januar 1969 ihr Debüt, das gleich die Top 10 der US-Charts erreicht. Noch während der Tour nehmen sie "Led Zeppelin II" auf, das im Oktober desselben Jahres erscheint und, befördert durch Tracks wie Whole Lotta Love und Heartbreaker, an die Spitze der Charts springt. Schon im nächste Jahr erscheint Led Zeppelin III und 1971 dann Led Zeppelin IV, welches, vor allem wegen Stairway To Heaven, als das legendärste Album der Band gilt. Stairway To Heaven ist ein Riesenhit, wird jedoch nie als Single veröffentlicht, weil es zu den Prinzipien der Band gehört, keine Singles herauszubringen. Trotzdem wird der Song zum im Radio meistgespielten Lied aller Zeiten und Led Zeppelin IV verkauft sich bis heute 16 Millionen mal. Die Band geht zwar weiter auf Tour, jedoch mit weniger Auftritten als zuvor.

Danach ziehen sie sich zurück, um ein weiteres Album aufzunehmen, welches 1973 unter dem Name Houses of the Holy erscheint. Die Platte ist auch erfolgreich, ebenso wie die folgende Tour, die neue Zuschauerrekorde aufstellt. Im darauffolgenden Jahr legt die Band eine Schaffenspause ein, gründet jedoch ihr eigenes Label Swan Song, wo 1975 das Doppelalbum Physical Graffiti erscheint. Es wird ein weiterer Nr.1-Hit, die dazugehörige Tour wird jedoch unterbrochen, nachdem Plant und seine Frau einen schweren Autounfall während eines Urlaubs in Griechenland haben. Nachdem er sich wieder erholt hat, beginnen die Aufnahmen zum nächsten Album, das 1976 unter dem Namen Presence veröffentlicht wird. Das Album erweist sich sowohl kommerziell als auch im Bereich der Musikkritik weniger erfolgreich als seine Vorgänger, gilt heute aber als unterbewerteter Klassiker.

Während der 1977er Tour stirbt Plants Sohn Karac im Alter von sechs Jahren, woraufhin die Tour abgebrochen wird. Danach sieht es lange so aus, als würde die Band sich auflösen und erst im Sommer 1978 ist Plant wieder bereit zu arbeiten. Die Band nimmt neue Songs auf und tourt vereinzelt in Europa. Das Album In through the Out Door erscheint schließlich 1979 und schafft es erneut auf Platz 1 der Charts. 1980 gehen sie zum letzten Mal in Europa auf Tour und proben danach für eine Tour in den USA. Am 25. September 1980 wird John Bonham jedoch tot in seinem Bett gefunden: nach ganztägigem Alkoholkonsum ist er an seinem eigenen Erbrochenen erstickt. Im folgenden Dezember wird die Auflösung der Band verkündigt und die restlichen Bandmitglieder beschreiten fortan Solowege.

Sie spielen 1985 noch einmal gemeinsam für Live Aid und 1988 für ein Jubiläumskonzert. 1994 nehmen Page und Plant gemeinsam an einer MTV Unplugged-Session teil, gehen danach auf Tour und nehmen sogar ein Album auf ("No Quarter: Jimmy Page & Robert Plant UnLedded"). Eine zeitweilige Wiedervereinigung von Led Zeppelin gibt es jedoch erst 2007 wieder, als Led Zeppelin ein Konzert zu Ehren des bei einem Rolling Stones-Konzert verstorbenen Atlantic Records-Mitbegründers Ahmet Ertegün am 26. November in der Londoner O2 Arena spielten. Die Tickets waren umgerechnet für 183,- Euro per Los erhältlich.

Diskographie

Alben

Singles

  • Eigentlich veröffentlichte die Band keine Single-Auskopplungen, in verschiedenen Ländern gab es jedoch trotzdem Single-Versionen einiger Songs, außerdem wurden die beliebtesten Songs häufig im Radio gespielt.

Live

Compilations

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH S F NOR DK FIN AUS NZ
1969 Led Zeppelin I 32 6 10 - - - - 16 - - - -
1969 Led Zeppelin II
1
1
1
- - - - 2 - - - -
1970 Led Zeppelin III 3
1
1
- - - - 3 - - - -
1971 Led Zeppelin IV 9
1
2 - - - - 3 - - - -
1973 Houses of the Holy 8
1
1
3 - - - 4 - - - -
1975 Physical Graffiti 17
1
1
2 - - - 4 - - - -
1976 Presence 27
1
1
- - 8 - 4 - - - -
1976 The Song Remains The Same 28
1
2 - - 29 - 21 - - - -
1979 In Through the Out Door 28
1
1
20 - 17 - 14 - - - -
1982 Coda 43 4 6 - - - - 18 - - - -
1990 Led Zeppelin (Box-Set) - - 18 - - - - - - - - -
1992 Led Zeppelin Remasters 13 10 47 19 24 21 - 8 - 28 - -
1993 Led Zeppelin (Box-Set Vol.2) - 56 87 - - - - - - - - -
1997 BBC Sessions - 23 12 - - 50 38 36 - 28 - -
1999 Early Days: Best of Led Zeppelin Vol.1 75 55 71 - - - - - - 28 - -
2000 Early Days: Best of Led Zeppelin Vol.2 71 40 81 23 84 4 - - - - - -
2003 Early Days & Latter Days: Best of Led Zeppelin Vol.1+2 48 11 114 - - - - - - 40 - 17
2003 How The West Was Won 15 5
1
17 20 16 11 10 25 23 10 13
2007 Mothership 4 4 7 4 5 17 -
1
9 10 8
1
Singles
1970 Whole Lotta Love
1
- - - 5 - - - - - - -
1971 Immigrant Song 6 - - - 4 - - - - - - -
1972 Black Dog 22 - - - 6 - - - - - - -
1972 Rock and Roll 13 - - - - - - - - - - -
1973 The Ocean 8 - - - - - - - - - - -
1973 D'yer Make'r - - 20 - - - - - - - - -
1975 Trampled Underfoot - - 38 - - - - - - - - -
1980 Fool in the Rain - - 21 - - - - - - - - -
1997 Whola Lotta Love - 21 - - - - - - - - - -
2007 Stairway to Heaven - 37 - - 17 57 - 5 - - - 13
2007 Whole Lotta Love - 64 - - - - - - - - - -
2007 Kashmir - 80 - - 64 - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts
NME
1975 Physical Graffiti
15

All-Time-Charts

Led Zeppelin I
Led Zeppelin II
Led Zeppelin III
Led Zeppelin IV
House Of The Holy
Physical Graffiti
Dazed and Confused
Whole Lotta Love
What Is and What Should Never Be

Trivia

Referenzbands

Coverversionen

Led Zeppelin covern...

Led Zeppelin werden gecovert von (Auswahl)

  • No Quarter

Videoclips

Weblinks

Persönliche Werkzeuge