King's X

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King's X
King's X 2009 in Mailand(v.l. Doug Pinnick, Ty Tabor, Jerry Gaskill)
King's X 2009 in Mailand
(v.l. Doug Pinnick, Ty Tabor, Jerry Gaskill)
Herkunft: Houston, Texas, USA
Aktiver Zeitraum: seit 1987
Genres: Progressive Metal, Alternative Rock, Hardrock
Labels: Megaforce, Atlantic, Metal Blade, InsideOut Music
Homepage: Offizielle Homepage
Line-Up:
Doug Pinnick
(Gesang, Bass)
Ty Tabor
(Gesang, Gitarre)
Jerry Gaskill
(Gesang, Schlagzeug)

King's X wurden im Jahr 1987 in Houston, Texas gegründet, nachdem die drei beteiligten Musiker Ty Tabor, Doug Pinnick und Jerry Gaskill zuvor schon in verschiedenen anderen Formationen zusammen gespielt hatten. Die Frühwerke der Band machten sie zu einer der einflussreichsten Gruppen aus dem Bereich des Progressive Metal, während King's X heute eher Groove-orientierten Alternative Rock spielen. Besonderes Merkmal von King's X sind der Harmoniegesang aller drei Musiker sowie die Kombination von schweren Riffs und Beatles-artigen Melodien und Harmonien.

Bandgeschichte

Von Sneak Preview zum Progressive Metal (19801987)

Um eine der – zumal im Alternative-Bereich angesiedelten – dienstältesten und gleichzeitig nach wie vor unterbewertetsten Rockbands unserer Tage handelt es sich bei dem texanischen Trio King's X. Gestartet als Coverband mit Ambitionen im progressiven Hardrock-Bereich à la Rush und Heavy-Power-Pop der Marke Cheap Trick, fanden Bassist/Sänger Doug Pinnick, Gitarrist/Sänger Ty Tabor und Drummer/Sänger Jerry Gaskill 1980 in einer Band zusammen, nachdem sie jeweils in anderen Konstellationen bereits zu zweit in – zumeist christlich orientierten – Bands im Raum Missouri gespielt hatten. Der Name der ersten Inkarnation lautete The Edge und beinhaltete anfangs noch den zweiten Gitarristen Dan McCollam, der aber schon nach dem ersten gemeinsamen Gig den Dienst quitterte und von Tabors altem Schulfreund Kirk Henderson abgelöst wurde. Im weiteren Verlauf der 1980er hieß die ab 1983 zum Trio geschrumpfte Gruppe dann Sneak Preview und brachte eine erste LP in selbst hergestellter 1000er Auflage heraus, stand danach jedoch weiterhin ohne Plattenvertrag da und tingelte weiter durch die Bars und Clubs des Landes.

Der entscheidende Kick erfolgte dann 1985: Als dem Trio ein Plattenvertrag mit einem Label in Houston in Aussicht gestellt worden war, zogen Tabor, Pinnick und Gaskill von Springfield, Missouri in die texanische Stadt. Zwar kam der Vertrag nicht zustande, doch trafen die Musiker hier auf ihren neuen Manager Sam Taylor, der seinerzeit Betreuer von ZZ Top war. Ein Song namens Pleiades, den Gitarrist Ty Tabor eigentlich für sich selbst geschrieben hatte und der sich durch seine komplexe Songstruktur und das Dropped-D-Tuning drastisch vom Sneak Preview-Sound unterschied, gab dann den Ausschlag zur erneuten Änderung von Stil und Namen: King's X waren geboren, und statt poppigem Hardrock waren die Gitarren nun fast auf Black Sabbath-Niveau gestimmt. Hinzu kamen progressive Songstrukturen, nebulöse Texte zwischen Fantasy und christlicher Symbolik sowie ein glasklarer Drei-Stimmen-Satzgesang, so dass die Referenzen ab sofort in etwa zwischen Beatles, Jimi Hendrix und Anthrax zu verorten waren. Über glückliche Zufälle landete 1987 dann ein Demotape mit dem neuen Bandsound auf dem Tisch der Verantwortlichen von Megaforce Records, und das Label war so angetan, dass endlich auch der ersehnte Plattenvertrag zustandekam.

Die klassische Phase (19881992)

Erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit war das 1988er Album "Out of the Silent Planet", das das Grundrezept der Band vorstellte und Fan-Lieblinge wie die Ballade Goldilox oder King beinhaltete. Es wurde von diversen Hardrock- und Metal-Magazinen zu einem der besten Alben des Jahres 1988 gewählt und ließ auch die Majorlabels auf die Band aufmerksam werden. Album Nummer zwei, das 1989 dann auch bereits in Zusammenarbeit mit Atlantic erschienene Konzeptalbum "Gretchen Goes to Nebraska", gilt unter Fans als einer der essenziellen Momente des Progressive Metal und Klassiker im King's X-Kontext, da die Stärken der ersten Phase der Gruppe hier besonders hervortreten. Die hymnische Single Over My Head wurde auch in der Heavy-Sparte von MTV berücksichtigt, und beeindruckte Kritiker sagten den breiten Durchbruch für King's X mit dem nächsten Album voraus. Daraus wurde allerdings nichts, obwohl "Faith Hope Love" von 1990 erneut ein Muster an spielerischer Brillanz war und die Auskopplung It's Love (auch heute noch eines der beliebtesten King's X-Stücke) an den US-Top 30 kratzte. Besagter Durchbruch fand aber wie gesagt nicht statt, und das selbstbetitelte Album von 1992 war zwar erneut dicht an der perfekten Synthese aus Beatles, Black Sabbath und Gospelchor, fiel beim Mainstreampublikum jedoch mehr oder weniger durch. Einzig die Single Black Flag konnte etwas mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen, doch blieb Atlantic hinsichtlich der Promoarbeit hinter den Erwartungen der Band zurück, ebenso wie Manager Sam Taylor zunehmend mit der Arbeit neuer stilverwandter Acts wie den Galactic Cowboys und Atomic Opera beschäftigt war.

Neue Wege mit "Dogman" und "Ear Candy" und Trennung von Atlantic Records (19931997)

Das Jahr 1993 brachte dann zumindest in punkto künstlerischer Selbstbestimmung eine Wende für King's X: Nach acht Jahren intensiver Zusammenarbeit trennten sich Pinnick, Tabor und Gaskill von ihrem Manager Sam Taylor – unter anderem wegen dessen Versuchen, der Gruppe ein eindeutig christliches Image zu verpassen – und verbrachten den Rest des Jahres damit, erst einmal gar keine Musik zu machen und mit sich selbst ins Reine zu kommen. (Doug Pinnick machte eine Persönlichkeitswandlung hin zu einem weniger passiven Wesen durch, und Ty Tabor peilte sogar eine Alternativkarriere als Motorrad-Rennfahrer an.) Unter dem Eindruck der durch Nirvana, Pearl Jam und anderer zorniger Exponenten der Alternative-Bewegung veränderten Musiklandschaft der Neunzigerjahre fanden die drei Musiker allerdings wieder zusammen und gingen mit dem fünften Album "Dogman" von 1994 auch musikalisch neue Wege. Statt durchkomponierter Prog-Epen und hoffnungsvollen Lyrics voller Glaube, Liebe und Hoffnung herrschte nun Frust und der Blick ins trübe Auge der Realität. Grunge schien auch hier seine Spuren hinterlassen zu haben, und nicht von ungefähr hatte sich – wie im "Dogman"-Booklet zu sehen – auch das Outfit der vormals in klassischer Hollywood-Rockerkluft gewandeten Gruppe zu Holzfällerhemden gewandelt. Das Album war zwar ganz anders als alles zuvor von King's X Gehörte, bestach aber durch seine intensive Verbindung von souligen Vocals, tonnenschweren Riffs und ungezügelter Emotionalität. Zudem verschaffte es der Band einen Auftritt bei der 94er Neuauflage des Woodstock-Festivals und eine gutbesuchte Tour durch Amerika. Der alte Kontinent wurde von der Gruppe hingegen seit der desaströsen 1990er Tour als Vorband von AC/DC gemieden (wovon auch der Song Lost in Germany kündete), was auch bis Ende der Neunziger so bleiben sollte. Einen erneuten Kurswechsel unternahmen King's X mit ihrem letzten Majoralbum "Ear Candy", das im Frühjahr 1996 erscheint. Die Heaviness des Vorgängers war zum Großteil verschwunden und einem teilweise klassischen Popsongwriting gewichen, was maßgeblich dem Druck der Plattenfirma geschuldet war, die endlich einen Singlehit der Band erwartete. Nachdem allerdings auch "Ear Candy" nicht zu kommerziellen Höhenflügen führen konnte und zudem auch noch die bis dato treue Fanbasis verunsicherte, trennten sich Band und Label in leidlichem Einvernehmen. Atlantic brachte im Jahr darauf noch eine Best Of-Kompilation mit dem sinnigen Titel "Best of King's X" heraus, deren Tracklist per Fan-Poll ermittelt worden war und die mit remastertem sowie einigen unveröffentlichten Tracks aufwartete.

Die Metal Blade-Jahre: Stilexperimente und Soloprojekte (19982004)

Ab 1997, dem Jahr des Wechsels zum Groß-Indie Metal Blade, war ein geradezu explosionsartiger Anstieg an Veröffentlichungen aus dem King's X-Lager zu beobachten: Ty Tabor brachte mit "Moonflower Lane" sein erstes richtiges, extrem Beatles-lastiges Soloalbum heraus ("Naomi's Solar Pumpkin" von 1995 war nur über Internet und Fanclub erhältlich), und Doug Pinnick arbeitete an seinem Projekt Poundhound, das den Heavy- und Soulfaktor noch deutlicher als bei seiner Hauptband herausstrich. Für Pinnick war 1998 auch in der Hinsicht ein wichtiges Jahr, da er sich in einem Interview als homosexuell outete. Schließlich gab es auch noch das offizielle 1998er Album des Trios namens "Tape Head" zu hören, das sich wieder mehr am Groove von "Dogman" orientierte. Tabor stellte zudem mit Mitgliedern von Dream Theater, Winger und Dixie Dregs die Progressive-Supergruppe Platypus auf die Beine, die zwei sich an Psychedelic-Retro, Riffrock und Prog-Spielereien orientierende Alben herausbrachte. (Nach dem Ausstieg von Drummer Rod Morgenstein splittet sich die Band in zwei Projekte namens Jughead und The Jelly Jam auf, die sich soundmäßig jedoch nicht wirklich neu orientierten.) 2000 erschien mit dem kryptisch betitelten "Please Come Home... Mr. Bulbous" ein weiteres King's X-Album, das mit ebenso seltsamen Songs aufwartete, aber auch den klassischen Bandsound nicht vernachlässigte. (In der Erstauflage der CD war zudem das Doku-Video "Then" von 1996 enthalten, in dem die Band sich an die "The Edge"-Zeit vor King's X erinnert.) Zudem gründete Doug Pinnick mit den Trouble-Musikern Jeff Olson und Bruce Franklin das Projekt Supershine, was sich als Schnittmenge der beiden Hauptbands begreifen ließ und erneut stark riffrockig daherkam. Beim neunten King's X-Album "Manic Moonlight" (2001) experimentierte die Band mit Loops und Samples, um zwei Jahre später mit "Black Like Sunday" wieder ganz an den Anfang ihrer Karriere zurückzukehren: Auf Anfrage vieler Fans und aus Nostalgie nahmen King's X dreizehn Songs aus ihren The Egde- und Sneak Preview-Tagen erneut auf, die 2003 auch live präsentiert wurden. Diese Tour wurde 2004 auch mit dem Doppel-Livealbum "Live All Over the Place" dokumentiert; zudem erschien im selben Jahr mit "Come Somewhere" auch Jerry Gaskills Solodebüt.

"Ogre Tones" und "XV" (20052010)

Nachdem der Vertrag mit Metal Blade ausgelaufen war, entschieden sich King's X für das Progressive-orientierte Label InsideOut Music als neuen Vertragspartner, das bereits in den Jahren zuvor die Neben- und Soloprojekte der einzelnen Bandmitglieder herausgebracht hatte und für den deutschen Markt schon seit "Black Like Sunday" zuständig gewesen war. 2005 erschien dort das Album "Ogre Tones", das soundmäßig die experimentelle Phase der vorigen Longplayer hinter sich ließ und sich wieder mehr dem erdigen Sound von "Dogman" und "Tape Head" widmete, dabei aber auch Akustikeinlagen sowie mit Reprisen von Goldilox und Freedom auch zwei Neubearbeitungen älterer King's X-Songs enthielt. Zudem wurden die Aufnahmen erstmals seit "Ear Candy" wieder von einem externen Produzenten begleitet, wobei der Deutsch-Amerikaner Michael Wagener sich zuvor eher mit Bands aus dem Hair Metal- und Hardrock-Sektor befasst hatte. King's X wurden zudem von VH-1 als eine der 100 einflussreichsten Hardrockgruppen (auf Platz 83) ausgezeichnet. In den folgenden Jahren veröffentlichte die Band auf dem Netlabel Molken Music des befreundeten Musikers Wally Farkas (Ex-Galactic Cowboys) diverse Proberaummitschnitte, Demosammlungen und Livealben aus verschiedenen Perioden der Bandgeschichte, zudem erschienen weitere Soloalben von Ty Tabor und Doug Pinnick. Am 16. Mai 2008 wurde das bislang letzte King's-X-Studioalbum mit dem Titel "XV" veröffentlicht, das erneut von Michael Wagener produziert worden war und dem eine weitere Tour folgte. Der dabei im Jahr 2009 absolvierte Auftritt in London wurde auf der ersten offiziellen Live-DVD "Live Love in London" festgehalten, die 2010 auf Molken Music erschien.

Daneben veröffentlichte Doug Pinnick im Jahr 2005 mit "Emotional Animal" auch sein erstes richtiges Soloalbum unter seinem eigenen Namen, dem mit "Strum Sum Up" (2007) und "Naked" (2013) bislang zwei weitere folgten.

Neue Projekte (seit 2011)

2011 trug die langjährige Musikerfreundschaft zwischen Doug Pinnick und Pearl Jam-Bassist Jeff Ament in einem neuen Bandprojekt namens Tres Mts (sprich Three Mountains) Früchte, zu dem auch noch Drummer Richard Stuverud (u.a. Three Fish) und als Gast Mike McCready (Pearl Jam) zählen und dessen selbstbetiteltes Album im März 2011 erschien. Im neuen Jahrzehnt schlug allerdings auch mehrmals das Schicksal bei den King's X-Bandmitgliedern zu: Insbesondere Jerry Gaskill hatte hierbei doppeltes Pech, da er Anfang 2012 zunächst einen schweren Herzanfall erlitt und später im selben Jahr sein Haus in New Jersey bei einem schweren Sturm zerstört wurde. Für beide Anliegen wurden im Internet Fundraising-Aktionen gestartet. Doug Pinnick erlitt seinerseits einen Bandscheibenvorfall und erhielt bei den hohen Behandlungskosten ebenfalls Hilfe von der Online-Fangemeinde. Dafür gelang dem Bassisten mit einem Allstar-Projekt namens KXM ein überraschender Charterfolg, da er unmittelbar nach seinem Umzug nach Los Angeles im Jahr 2013 auf einer Party den Korn-Drummer Ray Luzier kennenlernte, der seinerseits bereits den Gitarristen George Lynch (Dokken) bereits für ein Projekt mit Pinnick in der Hinterhand gehalten hatte. Das Trio nahm rasch Gestalt an und nahm ein Dutzend Songs in klassischem King's X-Groove auf, die unter dem Albumtitel "KXM" im Frühjahr 2014 veröffentlicht wurden und die Top 30 der US-Albumcharts erreichten. Parallel dazu spielt Pinnick ebenfalls seit 2013 mit den Brüdern Scot Bihlman und Jabo Bihlman in der Blues-lastigen Formation Grinder Blues, deren Album allerdings noch der Veröffentlichung harrt.

Die Hauptband King's X ist derweil zu einer Politik der "Wochenend-Touren" übergegangen, da dies laut Band die Strapazen des Tourens so gering wie möglich hält. Ein neues King's X-Album ist weiterhin geplant, allerdings aufgrund der diversen anderen Verpflichtungen von Pinnick, Gaskill und Tabor derzeit nicht konkret in der Mache.

Diskographie

Alben

Singles/EPs

  • 1989 Over My Head (7"/MCS, Megaforce)
  • 1990 Over My Head (12"/Maxi-CD, Megaforce/Atlantic)
  • 1990 It's Love (12"/Maxi-CD, Megaforce/Atlantic)
  • 1990 I'll Never Get Tired of You (CD-Single, Megaforce/Atlantic)
  • 1991 God Gave Rock'n'Roll To You/Junior's Gone Wild (Split-Single mit Kiss, Atlantic)
  • 1991 We Are Finding Who We Are (CD-Single, Megaforce/Atlantic)
  • 1994 Fool You (CD-Single, Atlantic)
  • 1996 A Box (Maxi-CD, Atlantic)
  • 1996 Sometime (CD-Single, Atlantic)
  • 1999 Fade (Maxi-CD, Metal Blade)
  • 2001 Manic Moonlight (Promo-Maxi-CD, Metal Blade)

Sonstige

Videos

Charts

Jahr Titel Charts
D US US Independent UK A CH S F NOR FIN AUS NZ
1988 Out of the Silent Planet - 144 - - - - - - - - - -
1989 Gretchen Goes to Nebraska - 123 - - - - - - - - - -
1990 Faith Hope Love - 85 - - - - - - - - - -
1992 King's X - 138 - - - - - - - - - -
1994 Dogman - 88 - - - 47 46 - - - - -
1996 Ear Candy - 105 - - - - 52 - - - - -
2001 Manic Moonlight - - 19 - - - - - - - - -
2005 Ogre Tones - - 30 - - - - - - - - -
2008 XV - - 12 - - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts
Musikexpress
1992 King's X
43

All-Time-Charts

Dogman

Referenzkasten

  • Der Bandname wurde von Manager Sam Taylor nach einer seiner Lieblingsbands aus seiner Jugend vorgeschlagen. Das "X des Königs" ist ein mittelalterliches Handzeichen, mit dem Könige den Fortreisenden durch die Verschränkung von Mittel- und Zeigefinger (ähnlich wie beim "Schwurbruchzeichen") Segen wünschten. Eine andere Erklärung ist das X-förmige Zeichen der mittelalterlichen Könige, welches diese auf ihren Dokumentensiegeln verwendeten. Wurde das Siegel unbefugt erbrochen, war der Täter des Todes.
  • "Gretchen Goes to Nebraska" ist der Titel einer Kurzgeschichte, die Schlagzeuger Jerry Gaskill 1989 verfasste und die auch im Booklet zum gleichnamigen Album abgedruckt ist.
  • Glaube, Religion und Christentum sind immer wieder Themen von King's X-Songs gewesen, zunächst eher positiv, nach der Trennung von Sam Taylor und Doug Pinnicks Outing als Homosexueller eher kritisch. Die Band selbst bezeichnete sich 1990 als "band of christians, not a christian band".
  • King's X hatten mit ihren tiefer gestimmten Gitarren auch Einfluss auf die aufblühende Grunge-Szene der späten 1980er in Seattle mit Bands wie Mother Love Bone und Alice in Chains.[1] MLB/Pearl Jam-Bassist Jeff Ament – der bisweilen am King's X-Livebass gastierte – ging sogar soweit, King's X als die "Erfinder des Grunge" zu bezeichnen.

Trivia

  • Der Bandname wird "Kings Ex" ausgesprochen (nicht, wie manchmal vermutet, "Kings Cross").
  • Die Songwriting-Credits der ersten vier King's X-Alben fielen unter den Namen "Jetydosa Music", ein Akronym aus den ersten zwei Anfangsbuchstaben der Vornamen Jerry (Gaskill), Ty (Tabor), Doug (Pinnick) und Sam (Taylor).

Referenzbands

Coverversionen

King's X covern...

Videoclips

  • 1988 King (Regie: Sam Taylor)
  • 1988 Shot of Love (Regie: Sam Taylor)
  • 1989 Summerland (Regie: Sam Taylor)
  • 1989 Over My Head (Regie: Sam Taylor)
  • 1990 It's Love (Regie: Sam Taylor)
  • 1990 We Are Finding Who We Are (Regie: Sam Taylor)
  • 1994 Dogman
  • 1998 Fade
  • 2005 Alone
  • 2008 Pray (Regie: Christian Nesmith)
  • 2008 Go Tell Somebody (Regie: Christian Nesmith)

Weblinks

Quellen

  1. Interview mit Doug Pinnick im "Heavy Shit"-Blog, Juni 2010