Jane Birkin

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Jane Mallory Birkin wurde am 14. Dezember 1946 in England geboren und ist eine Sängerin, Schauspielerin und Regisseurin.

Jane Birkin live im März 2008

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Sie wuchs auf als Tochter von David Birkin, einem Lieutenant-Commander der Royal Navy, der Schauspielerin Judy Campbell und verbrachte ihre Jugend im Swinging London der 1960er Jahre. Dort begann sie auch erste Filmrollen zu übernehmen und wurde erstmals bekannter durch eine Rolle im 1966 erschienenen, preisgekrönten Film Blow Up von Michelangelo Antonioni.

Zwei Jahre später ging sie nach Frankreich, um dort für den Film Slogan vorzusprechen, für den sie auch die Rolle bekam, ohne ein Wort Französisch zu sprechen. Während der Dreharbeiten lernte sie den schon bekannten Sänger Serge Gainsbourg kennen, und beide nahmen den Titelsong für den Film auf. Birkin blieb daraufhin in Frankreich, war auch mit Gainsbourg privat zusammen, und 1969 nahmen beide einen der bekanntesten und umstrittensten Songs der 60er Jahre auf, nämlich Je t'aime... moi non plus.

Dieser Song, der eigentlich von Gainsbourg für seine vorige Freundin Brigitte Bardot geschrieben wurde, besteht eigentlich nur aus einer sanften Melodie mit einem gesprochen Text, der jedoch inhaltlich so eindeutig und direkt die sexuelle Lust thematisiert, dass er von vielen Radiostationen nicht gespielt wurde. Und obwohl, oder gerade weil, sogar der Vatikan offiziell diesen Song verurteilte, verkaufte er sich millionenfach und wurde bis heute von zahlreichen Bands und Künstlern gecovert.

Enthalten war der Song auf dem Album Jane Birkin/Serge Gainsbourg, ihr Debüt- und das elfte Gainsbourg-Album. Und es folgte eine musikalische Pause bis 1973, zwei Jahre nach der Geburt ihrer Tochter Charlotte Gainsbourg, mit Di doo dah ihr erstes wirkliches Debütalbum erschien.

Seitdem veröffentlichte sie in unregelmässigen Abständen weitere Alben, drehte zahlreiche Filme und arbeitete musikalisch mit zahlreichen Bands und Künstlern zusammen.

Kollaborationen (Auswahl)

Feist, Beth Gibbons, Franz Ferdinand, Manu Chao, The Divine Comedy, Beck, Rufus Wainwright, Yann Tiersen, Les Negresses Vertes, Johnny Marr, MC Solaar, The Soundtrack of Our Lives

Diskographie

Charts

Jahr Titel Charts
D UK US A CH SV NL F P NOR FIN DK AUS NZ
1996 Versions Jane 36
1996 Integral a l'Olympia 33
1999 À la legère 11
2002 Arabesque 41
2004 Rendez-Vous 29 5 26
2006 Fictions 70 25
Singles
1969 Je t'aime... moi non plus 3 1 58 1 1 1
1986 Quoi 11
1992 Je suis venue te dire que je m'en vais... 40
1996 La gadoue 16

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts
Spex Les Inrocks
2006 Home 41
Singles
2004 Je m'appelle (mit Mickey 3D) 31

Kompilationsbeiträge

Weblinks

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