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Umfrage zum Thema "Best Of 2012"
Wie sehen sie aus - eure Jahrescharts des vergangenen Jahres 2012?

Etwas später im Jahr als bisher üblich, stellen wir wieder die Frage nach den beliebtesten Alben eines Jahres. Doch indem die Befragung nicht im November beginnt, und, wie in einigen Zeitschriften, schon Mitte Dezember endet, erreichen auch Ende des Jahres erschienene Meisterwerke die oberen Plätze.

Also wieder die altbekannte Frage: Was hat sich 2012 musikalisch ereignet? An welchem Album sind die Besucher dieser feinen Seite im vergangen Jahr nicht herum gekommen? Klingt interessant? Möchtest auch du andere Leute von deinem guten Geschmack überzeugen?

Dann nenne uns deine Album-Top-10 und gehe hier entlang!

Lesenswert
Zimt bzw. ZMT

Nachdem sich die zu Lebzeiten stets unterbewerteten, zumal im BluNoise-Kontext aber als Klassiker geltenden Porf Ende der 1990er aufgelöst hatten, probten deren Sänger (und notorischer Titanic-Karikaturist) Stephan Rürup und Schlagzeuger Ronald Hofhüser zusammen mit Bassist Harald Lieske und Gitarrist Carsten Finkenberg (beide vormals bei den Neo-Progressive Rockern Looma) im Jahr 2005 mit Zimt einen neuen Anfang. Kennen tat man sich schon länger aus der inzestuösen Musikszene der gemeinsamen Heimatstadt Münster; klangtechnisch bewegten sich das Quartett in nicht unähnlichen Bereichen wie die Vorgängerbands, insgesamt rückte der Noiserock allerdings etwas in den Hintergrund, um vertrackten Jazz- und vereinzelten melodischen Elementen mehr Freiraum zu geben. Die Texte von Stephan Rürup oszillierten zwischen Metaphorik, Sarkasmus und Spaß an bizarren kleinen Geschichten über alltägliche und nichtalltägliche Ereignisse. Innerhalb eines Jahres wurde zunächst ein Demo und schließlich das erste Album der Band namens "Trauma" von Gitarrist Carsten Finkenberg im eigenen Proberaum aufgenommen. Das Album wurde von Blackmail-Gitarrist Kurt Ebelhäuser gemischt (der auch ein Gitarrensolo beisteuerte) und sollte eigentlich schon 2006 auf dem Label von Ronald Hofhüser, Starkton, veröffentlicht werden, wo es allerdings erst zwei Jahre später erschien. Ähnliche Verzögerungsprobleme trafen auch das zweite Album "Sonderfahrt", welches bereits 2010 noch in Viererbesetzung aufgenommen wurde, letztlich jedoch erst im April 2012 auf BluNoise erschien. Die Gruppe hatte sich dabei nach dem Ausstieg von Carsten Finkenberg nicht nur auf Triobesetzung reduziert, sondern aus diesem Anlass auch in ZMT umbenannt. Im Vergleich zum Vorgänger wirkten Musik und Texte teils eingängiger, teils aber auch regelrecht opulent im Wechselspiel von schweren und leichtfüßigen Elementen, wie man sie etwa aus Porf-Zeiten noch erinnerte. (... mehr im Artikel / frühere Artikel in der Bildergalerie)

Hörenswert
24 Hour Party People ist ein Film des britischen Regisseurs Michael Winterbottom aus dem Jahr 2002. Der Film zeigt die Entwicklung der Musikszene in Manchester von den späten 1970er Jahren bis zum Jahr 1997. Zentrale Motive der Handlung sind die Entstehung und Entwicklung des Musiklabels Factory Records sowie der involvierten Bands. Die erste Hälfte des Filmes beschäftigt sich dabei vor allem mit Joy Division und New Order, die zweite Hälfte mit den Happy Mondays und deren Umfeld wie der Madchester-Szene. Mehrere Personen, wie Tony Wilson selbst, Howard Devoto von den The Buzzcocks, Mark E. Smith von The Fall und viele andere haben kleine Auftritte am Rande der Handlung. So wendet sich zum Beispiel der echte Howard Devoto am Ende einer Szene zur Kamera und erläutert, dass er sich an das gerade gezeigte Ereignis "auf keinen Fall erinnern" könne.



Plattenempfehlungen von indiepedia.de
Christian war bei der intro zu Gast:



Platten vor Gericht

im November 2012


(alle früheren Empfehlungen der Benutzer hier)
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Platten 2013

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