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Umfrage zum Thema "Best Of 2012"
Wie sehen sie aus - eure Jahrescharts des vergangenen Jahres 2012?

Etwas später im Jahr als bisher üblich, stellen wir wieder die Frage nach den beliebtesten Alben eines Jahres. Doch indem die Befragung nicht im November beginnt, und, wie in einigen Zeitschriften, schon Mitte Dezember endet, erreichen auch Ende des Jahres erschienene Meisterwerke die oberen Plätze.

Also wieder die altbekannte Frage: Was hat sich 2012 musikalisch ereignet? An welchem Album sind die Besucher dieser feinen Seite im vergangen Jahr nicht herum gekommen? Klingt interessant? Möchtest auch du andere Leute von deinem guten Geschmack überzeugen?

Dann nenne uns deine Album-Top-10 und gehe hier entlang!

Lesenswert
Fink

Fink werden 1996 von Nils Koppruch und Thorsten Carsten in Hamburg gegründet, mit Hauke Evers (Ex-Huah!) am Schlagzeug wird die erste Besetzung vervollständigt und man spielt direkt im Vorprogramm von Bands wie Lambchop oder 16 Horsepower. Matthias Reth wird als Gastbassist verpflichtet. Im folgenden Jahr nimmt die Band mit dem ehemalige Nationalgalerie-Gitarristen Dinesh Ketelsen das erste Album "Vogelbeobachtungen im Winter" auf. Da keine Plattenfirma das Album veröffentlichen will, gründen Freunde kurzerhand das Label xxs records. Mit Andreas Voss ist die Besetzung nun komplett. Das zweite Album "Loch in der Welt" erscheint 1998 und zieht ausgedehntes Touren nach sich, weshalb Thorsten Carsten die Band aus Zeitgründen verlässt. Für ihn springt Produzent Dinesh Ketelsen ein, der zum festen Mitglied wird, nachdem auch Schlagzeuger Hauke Evers aussteigt. Neuer Schlagzeuger wird Henning Wandhoff, der Legenden zufolge die Band einfach nach einem Konzert angequatscht hatte.
Die neu formierte Band wechselt 1999 zum Hamburger Schule-Kult-Indielabel L'Age d'Or und nimmt mit Chris von Rautenkranz im Soungarden Studio das Album "Mondscheiner" auf. Danach geht es auf Tour mit Element of Crime, wobei die Band zeitweise von Martin Wenk (Calexico) begleitet wird. 2001 erscheint das selbstbetitelte neue Album, zudem covern Fink zwei Lieder der legendären Gebrüder Wolf, einer Hamburger Musikgruppe des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, für den Dokumentarfilm "The Return of the Tüdelband", der 2003 ins Kino kommt. Im selben Jahr verlässt Dinesh Ketelsen die Band, um sich um sein Studio zu kümmern, weshalb Rex Märtens von den Ulrich Tukurs Rhythmus Boys zeitweise als Bassist einspringt. Zudem stößt Ecki Heinz von Cow als Geiger zur Band. Mit Oliver Stangl (Missouri) an der Pedal-Steel-Gitarre entsteht das Album "Haiku Ambulanz". Vor der Veröffentlichung nimmt die Band aber erst einmal mit den Schauspielern Peter Lohmeyer (Gesang) und Ulrich Tukur (Akkordeon) den Song Bagdad Blues auf, ein Kommentar auf das Ansinnen des US-Präsidenten George W. Bush, in den Irak einmarschieren zu wollen. Die Single und das dazu gehörige Video erwecken einiges an Aufmerksamkeit, die Einnahmen gehen an die Hilfsorganisation Medico International. Außerdem ist die Single die erste Zusammenarbeit mit dem Ratinger Label Trocadero Records, bei dem auch die folgenden Platten von Fink erscheinen. (... mehr im Artikel / frühere Artikel in der Bildergalerie)

Hörenswert
24 Hour Party People ist ein Film des britischen Regisseurs Michael Winterbottom aus dem Jahr 2002. Der Film zeigt die Entwicklung der Musikszene in Manchester von den späten 1970er Jahren bis zum Jahr 1997. Zentrale Motive der Handlung sind die Entstehung und Entwicklung des Musiklabels Factory Records sowie der involvierten Bands. Die erste Hälfte des Filmes beschäftigt sich dabei vor allem mit Joy Division und New Order, die zweite Hälfte mit den Happy Mondays und deren Umfeld wie der Madchester-Szene. Mehrere Personen, wie Tony Wilson selbst, Howard Devoto von den The Buzzcocks, Mark E. Smith von The Fall und viele andere haben kleine Auftritte am Rande der Handlung. So wendet sich zum Beispiel der echte Howard Devoto am Ende einer Szene zur Kamera und erläutert, dass er sich an das gerade gezeigte Ereignis "auf keinen Fall erinnern" könne.



Plattenempfehlungen von indiepedia.de
Christian war bei der intro zu Gast:



Platten vor Gericht

im November 2012


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