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Umfrage zum Thema "Best Of 2012"
Wie sehen sie aus - eure Jahrescharts des vergangenen Jahres 2012?

Etwas später im Jahr als bisher üblich, stellen wir wieder die Frage nach den beliebtesten Alben eines Jahres. Doch indem die Befragung nicht im November beginnt, und, wie in einigen Zeitschriften, schon Mitte Dezember endet, erreichen auch Ende des Jahres erschienene Meisterwerke die oberen Plätze.

Also wieder die altbekannte Frage: Was hat sich 2012 musikalisch ereignet? An welchem Album sind die Besucher dieser feinen Seite im vergangen Jahr nicht herum gekommen? Klingt interessant? Möchtest auch du andere Leute von deinem guten Geschmack überzeugen?

Dann nenne uns deine Album-Top-10 und gehe hier entlang!

Lesenswert
Amanda Rogers

Amanda Rogers wuchs in Syracuse im Staat New York auf. Als sie sechs war, lernte sie Klavier spielen. Als Teenagerin wuchs sie in die lokale Punk- und Hardcore-Szene hinein, nichtsdestotrotz schrieb sie ihre eigenen Lieder weiterhin auf dem Klavier. Mit 15 nahm sie ihr Debütalbum "Here and Nowhere" auf, das 1999 veröffentlicht wurde, und fing an, live zu spielen. Eine 7-Track-EP mit Eigenkompositionen namens "Grant Sessions" wurde in Eigenvertrieb im Jahr 2002 veröffentlicht. Bei Konzerten mit Dashboard Confessional, Onelinedrawing und weiteren wurde das New Yorker Label Immigrant Sun auf sie aufmerksam, bei dem Rogers ihr zweites Album "The Places You Dwell" im Jahr 2003 veröffentlichte. Ihr drittes Album "Daily News" und die darauffolgende EP "Something Borrowed, Something Blue" (unter anderem mit Coverversionen von Radiohead und At the Drive-In) wurden ebenfalls an das Hamburger Label 2nd rec lizensiert. Bis dahin hatte sich Amanda Rogers' typisches gefühlvoll-melancholisches Klavierspiel mit dem nahezu elfenhaft hohen Gesang als Markenzeichen der Künstlerin etabliert, so dass Rezensenten zu Vergleichen mit klassischen wie zeitgenössischen Singer-Songwriterinnen wie Tori Amos oder Joanna Newsom griffen. Bei der US-Tour zum "Daily News"-Album eröffnete Amanda Rogers für Jupiter Sunrise, deren festes Mitglied sie für etwa zwei Jahre wurde. Im Anschluss konzentrierte sie sich wieder auf ihre eigene Musik und spielte zunächst die limitierte "Good Morning Heartwood"-EP ein, die 2007 nur auf ihren Livekonzerten verkauft wurde. 2008 erschien dann nicht nur der folgende Longplayer "Heartwood" (in Europa von dem Bielefelder Label Expect Candy vertrieben), sondern das Jahr markierte auch den Beginn des von Rogers gegründeten Labels Do It Together Records (eine Anspielung auf das Do It Yourself-Credo des Punk- und Indie-Undergrounds), auf dem "Heartwood" für den US-Markt veröffentlicht wurde. Nach Touren durch Kanada und die USA begann Amanda Rogers die Arbeit an ihrem fünften Album, und 2009 startete sie ein globales Künstlerkollektivprojekt namens "Hope from the Forgotten Woods", das schließlich in einem 2012 veröffentlichten gleichnamigen Solo-Konzeptalbum über das Leben und die Gedanken einer Massenmörderin resultierte. 2009 rief die Künstlerin auch zusammen mit ihrem damaligen Lebensgefährten, dem Sänger und Gitarristen Mike Matta, mit dem sie auch schon bei dessen Indie-Kollektiv Sketchy Indians zusammenarbeitete, das Folk-Duo The Pleasants ins Leben, das 2010 sein Debütalbum "Forests and Fields" veröffentlichte. (... mehr im Artikel / frühere Artikel in der Bildergalerie)

Hörenswert
24 Hour Party People ist ein Film des britischen Regisseurs Michael Winterbottom aus dem Jahr 2002. Der Film zeigt die Entwicklung der Musikszene in Manchester von den späten 1970er Jahren bis zum Jahr 1997. Zentrale Motive der Handlung sind die Entstehung und Entwicklung des Musiklabels Factory Records sowie der involvierten Bands. Die erste Hälfte des Filmes beschäftigt sich dabei vor allem mit Joy Division und New Order, die zweite Hälfte mit den Happy Mondays und deren Umfeld wie der Madchester-Szene. Mehrere Personen, wie Tony Wilson selbst, Howard Devoto von den The Buzzcocks, Mark E. Smith von The Fall und viele andere haben kleine Auftritte am Rande der Handlung. So wendet sich zum Beispiel der echte Howard Devoto am Ende einer Szene zur Kamera und erläutert, dass er sich an das gerade gezeigte Ereignis "auf keinen Fall erinnern" könne.



Plattenempfehlungen von indiepedia.de
Christian war bei der intro zu Gast:



Platten vor Gericht

im November 2012


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