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(Getränketipp für Eichen.)
(Die Hitzewelle ist erst einmal Geschichte; die Dürre noch nicht ganz.)
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| style="background:#4F4F4F; color:#FFB5C5;" align="center" | '''Getränketipp 2019'''
 
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|'''Da''' unlängst eine ungewohnte 40-Grad-Hitzewalze den Rhein hinauf- und hinabgekrochen kam und die Niederschläge noch immer sehr ungleich verteilt sind, könnte es nicht schaden, sich an eine alte Römerlimo namens ''Posca'' zu erinnern. Da nimmt man einen Schuss guten Essig und kippt reichlich Sprudel darauf. Das ist so ziemlich das einzige Getränk, das wegen seiner zahlreichen Mineralien und Spurenelemente einen Hitzschlag verhindern kann. Gewarnt werden muss allerdings vor ''Surig on the Rocks''! Essigessenz wird mal als Putz- und Poliermittel verkauft, dann wieder als Basis für ein Salatdressing. Ein guter Essigdrink sollte dem Gaumen eher schmeicheln als die Schleimhäute mit beissender Schärfe zu malträtieren.<br>
 
'''Komatöse''' Eichen mögen ''keinen'' Essig, sondern lassen sich schon mit einem halben Liter klaren Wasser sanft aufwecken, wenn direkt in die Öffnung des Wurzeldrainagesystems gegossen wird. Die Zugabe von Universal-Flüssigdünger bewirkt schon nach einigen Tagen ein zaghaftes Austreiben neuer grüner Triebe.<br>
 
 
'''Gegen''' Sonnenbrände in Reisebussen helfen nur Sonnenlotion, Sonnenhut und adhäsive Tönungsfolie für Fensterplätze. Nichtsdestotrotz können in der prallen Sonne akut lebensbedrohliche Temperaturen erreicht werden.
 
 
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Version vom 13. August 2019, 22:32 Uhr

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  • Acht verschiedene Plattenspieler-Installationen des Medienkünstlers und Experimentalmusikers Stephen Cornford bilden die Basis dieser Audio/Videokomposition namens "Works for Turntable". Meistens beschäftigt sich Herr Cornford jedoch mehr mit den künstlerischen Möglichkeiten der Halbleiterelektronik in Verbindung mit sichtbar und hörbar gemachter Chemie. Offenbar kann man auch elektronische Musik machen, ohne an einer Synthesizer-Theke zu stehen oder zu sitzen!
  • Janet Galore entwickelte 2018 für das Borealis Festival of Light in Seattle diese beeindruckende Vision eines kleinen Geröllfeldes, das einen anschaut. Wunderbarerweise lieferte sie auch gleich noch eigene Klänge dazu.
Bedenkenswert
Wer oder was ist eigentlich ein Tara?

Eine Gourmet- und Hörerkarriere beginnt fast immer mit einem Schnuller oder Brustnippel, setzt sich dann mit Fütterbesteck fort und führt dann über den Kindergarten oder Kinderhort zur Ganztagsschule, Schulmensa, Betriebskantine oder einem Cateringdienst, um dann irgendwann mit Essen auf Rädern zu enden. Wo soll also die Gelegenheit herkommen, sich mit der Spitzfindigkeit des Verpackungsgewichts zu beschäftigen, wenn man lebenslang nur delegierender Nahrungskonsument ist?

Je nach Feuchtigkeitsgehalt bringen Baumwollnetze für Obst und Gemüse mal mehr mal weniger Gewicht auf die Waage.

In den letzten Jahrzehnten haben sich viele Meeresbewohnerinnen und Meeresbewohner mit vagabundierendem Tara-Material ein Bäuchlein angefressen und verendeten an Plastikmüll-Verstopfung. Höchste Eisenbahn also, das Wesen der Einwegverpackung mal auf den Prüfstand zu stellen, was bei den dünnen Obst- und Gemüsetüten aus Polyethylen sogar zu einem EU-weiten Verbot führte. An die Stelle der dünnen Beutel aus Polyethylen treten nun nach und nach mehrfach verwendbare Stoffnetze aus Baumwolle, Viskose oder Nylon, die sich unkompliziert auswaschen lassen, wenn sie mal verschmutzt sind. Die ersten Versuche mit Beuteln aus Baumwolle und Nylon ergaben im direkten Vergleich zum Polyethylenbeutel keinerlei Einschränkungen bei der Haltbarkeit im Kühlschrank. So weit, so gut. Nun kommt aber der Begriff Tara ins Spiel.

Zum Vergleich mal das Gewicht einer DVD-Box mit Schuber.

Jeder Supermarkt zieht an der Kasse ein Tara von 2 Gramm vom Obst und Gemüse ab, wenn es sich um lose Ware handelt, die vom Kunden oder der Kundin in einen Beutel aus Polyethylen gesteckt wurde. Kommt der gleiche Kunde in Ausübung seiner Weltrettungsambitionen mit einer Obstkiste aus Holz an die Kasse, werden wieder nur 2 Gramm abgezogen, obwohl so eine Kiste gerne mal 140 Gramm und mehr auf die Waage bringt. Der Weltrettungsversuch geht also zu Lasten des Kunden. Verpackt eine besserwissende Kundin im Glücksgefühl einer großen und bedeutsamen Tat ihr Obst und Gemüse in Mehrwegfrischenetze, werden an der gleichen Kasse wieder nur 2 Gramm Tara pro Posten abgezogen, obwohl das Eigengewicht eines handelsüblichen Nylonbeutels je nach Feuchtigkeitsaufnahme zwischen 20 und 21 Gramm schwankt. Der deutlich saugfähigere Baumwollbeutel bringt es sogar auf ein Tara von 48 - 53 Gramm; ein Gewicht, das von der Kundin wieder mitbezahlt werden muss. Das ist ganz besonders ärgerlich, wenn es sich um teure Demeter-Ware handelt. Kein Wunder also, dass viele Kundinnen und Kunden erstmal dem Plastikmüll treu bleiben, weil sie sich über den Beutel nicht an einen bestimmten Supermarkt binden wollen. Denn nur der Markt, in dem das Frischenetz gekauft wurde, berechnet im Idealfall das Trockengewicht des Netzes als Tara...

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