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dälek
Die Band – oder besser: Crew – dälek entsteht etwa 1997, als Will Brooks alias MC Dälek am College in Newark den Produzenten Alap Momin alias Oktopus kennen lernt. Die beiden gründen dälek und holen noch DJ Rek, einen Freund von Brooks mit ins Boot. 1998 veröffentlichen dälek ihre Debüt-EP „Negro, Necro, Nekros" auf Gern Blandsten, dem Label eines Freundes. Zwei Jahre später erscheint auf Matador Records eine Kollaboration mit Techno Animal, die es sogar bis in die Jahrescharts der Spex schafft. Während der Aufnahmen verlässt DJ Rek die Band, später kommt als Ersatz Still hinzu.

Zu dieser Zeit haben dälek sich schon einen gewissen Ruf erspielt, und so erscheint ihr zweites Album „From Filthy Tongue of Gods and Griots" nicht mehr bei dem kleinen Gern Blandsten, sondern bei dem etwas größeren Label Ipecac Recordings von Mike Patton, den dälek über Techno Animal und gemeinsame Konzerte mit Fantômas kennen gelernt hatten. Im gleichen Jahr gehen dälek auf Tour im Vorprogramm von Pattons Tomahawk und veröffentlichen eine 12" zusammen mit Kid606. Es folgt eine weitere Kollaboration, diesmal mit den Schweizern Velma, und schließlich eine 7" und ein ganzes Album zusammen mit den deutschen Urkrautrockern Faust. 2005 veröffentlichen dälek ihr drittes Album, etwa zeitgleich erscheint auch das Solodebüt von DJ Still. Zwischen DJ und dem Rest von dälek kriselt es jedoch zunehmend, und so verlässt Still schließlich im Herbst 2005 die Band, die seitdem nur noch zu zweit ist. 2007 erscheint das bislang jüngste Album der Band, „Abandoned Language". (... mehr im Artikel / frühere Artikel in der Bildergalerie)

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Bloc Party – A Weekend in the City
Die Aufnahmen zum Album fanden von Februar bis Juli 2006 mit Produzent Jacknife Lee (u.a. Snow Patrol, U2, Kasabian, Editors) statt, der den Produzenten des Debüts, Paul Epworth, nach ersten Probeaufnahmen ersetzte, da die Band sich musikalisch neu orientieren wollte. Anfangs waren auch Ben Hillier und Steve Dub als Produzenten im Gespräch. Aufgenommen wurde in den Grouse Lodge Studios an der Westküste Irlands, in Dublin und den Studios The Garage, The Garden, Olympic, RAK und Mayfair aufgenommen.

Frontmann und Songwriter Kele Okereke erklärte in Interviews seine Inspirationen für das Album, die sich größtenteils auf tragische und desillusionierende Erlebnisse beziehen und die Musik "düsterer, größer und recht aggressiv" werden lässt. Vor allem der Tod seines 18-jährigen Cousins Christopher Aleneme, der eines Nachts in einer rassistisch motivierten Attacke erstochen wurde, und die Ermordung eines homosexuellen Barmanns in London durch eine Gruppe Jugendlicher spielten eine wichtige Rolle in der Konzeption der Songs. Außerdem wurde David Bowie als wichtige Inspiration für das Album genannt.

Bei seinem Erscheinen wird das Album, mit seinem deutlich neuen Sound und den ausgefeilteren Texten, recht positiv aufgenommen. Bei den Kritikern fehlt zwar die ganz große Begeisterung, die noch beim Debüt vorhanden war, nichtsdestotrotz gibt es Lob für die Weiterentwicklung der Band, sowohl musikalisch als auch textlich. Kommerziell erreicht die Band einen klaren Höhepunkt in ihrer Geschichte, weltweit gibt es Top 10-Platzierungen, in England reicht es aber entgegen den Erwartungen nicht für Platz 1 (den schnappt sich Mika). (... mehr)

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