Gum

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Genre

Grunge, Alternative Rock

Line-Up

Bandgeschichte

Das Trio Gum entstand Anfang der 90er Jahre in Berlin, als die Grunge-Welle auch nach Deutschland überschwappte und Bands wie Rausch, Terry Hoax oder Selig zur Adaption des neuen Sounds animierten. Die Brüder Sven und Jan Schumacher taten sich in diesem Falle mit dem Bassisten Moses Schneider zusammen und erhielten dank der Gunst der Stunde einen Plattenvertrag beim Sony-Ableger Dragnet. Das Debütalbum der Gruppe erschien 1994 unter dem Titel "Soul Corrosion" und ließ sich klangtechnisch zwischen den Seattle-Vorbildern Pearl Jam und Stone Temple Pilots bzw. deutschen Ablegern à la Nationalgalerie einordnen, wobei insbesondere der exaltierte Gesang von Sven Schumacher hervorstach. Der Opener Poison Me wurde als Single und Videoclip ausgekoppelt und erhielt milde positive Resonanz (u.a. auch bei der deutschen Version von Beavis & Butt-Head). Viel länger als bis nach der Zeit der Album-Verwertung hielten Gum allerdings nicht zusammen, und nachdem Grunge anderen musikalischen Moden gewichen war, verschwand auch das Interesse eines Großteils der Musikkonsumenten daran. Sven Schumacher schlug eine eher in Richtung Singer-Songwriter gehende Solokarriere ein, während Bassist Moses Schneider sich zu einem der gefragtesten Indierockproduzenten Deutschlands mauserte.

Diskographie

Alben
Singles/EPs
  • 1994 Poison Me (CD-Maxi, Dragnet)

Referenzbands

Weblinks