Guitar Wolf

Aus indiepedia.de
Wechseln zu: Navigation, Suche

Engineer, don’t move needle. Just red zone."[1]

Guitar Wolf (ギターウルフ) sind eine Punk, Trash und Garage-Rock-Combo aus Nagasaki, Japan, die 1987 gegründet wurde. Der Bandname ist zugleich das Pseudonym von Seiji, der Gesang und Gitarre beisteuert, hinzu kommen Bass Wolf (bis 2005 Billy, danach U.G.) und Drum Wolf (seit 1991). Die Band betreibt außerdem ein Modelabel.

Hintergrund

Nachdem Seiji zuvor bereits erfolglos versucht hatte, Gitarrist zu werden, ergab sich die stilprägende Erfahrung für sein Gitarrenspiel beim Hören von Link Wrays Rumble.[2][3] Mit 20 Jahren hat Seiji seinen ersten Auftritt als Sänger mit der Band Far East Punch.

Als erstes Album wurde 1987 Run Wolf Run aufgenommen, bei dem es sich um ein Homerecording in Seijis Wohnung handelt. Veröffentlicht wurde das Album erst 1994, kurz nach dem 1993 erschienenen Wolf Rock, das von Eric Friedl von den Oblivians auf Goner Records veröffentlicht wurde. Während es sich bei Wolf Rock um das noisigste der Studioalben handelt, ist Run Wolf Run das wohl trashigste bisher. Die erste Singleauskopplung war Somethin' Else von 1995. 1997 wurden Guitar Wolf von der Sony Japan unter Vertrag genommen, mehrere Welttourneen folgten. Planet of the Wolves ist das erste bei Sony und wie so oft in solchen Fällen bei Gitarrenbands insgesamt rifforientierter.[4] 1999 erschien Jet Generation, das wie einige andere zuvor deutlich übersteuert aufgenommen wurde. Außerdem der Soundtrack Wild Zero, den die Musiker zu einem mit Tetsurō Takeuchi gedrehten Zombiefilm einspielten, bei dem sie auch die Hauptrolle spielen.[5] 2005 und 2007 erschienen mit Gold Black und Mars Twist zwei Best-of-Alben. Die Instrumente werden von der Band zusätzlich über Verstärker abgenommen. Viele Stücke fangen schon aufgrund dieser Anordnung mit einem kürzeren Gitarrenfeedback an, das bei den Aufnahmen in der Aufnahme behalten wird. allmusic bezeichnet die Musik von Guitar Wolf als "high-octane punk-a-billy"[6], die Band bezeichnet ihre Musik als "JET-Rock'n'Roll".

Roaring Blood (1999)

Rockin' Priorities: 1. Looks, 2. Guts & Tension, 3. Action, Maybe four, five nothing, 6. Skill & Technique.[7]

Coverversionen

Tribut-Album

2005 erschien das Tribut-Album I Love Guitar Wolf ... Very Much mit Beiträgen von Lightning Bolt, Fast Fourier, The Hellsquad, The Wildhearts, Jim O'Rourke, Porch Ghouls, Jon Spencer Blues Explosion, Total Dork, Autoramas, Snuff, Puffy Amiyumi, Cato Salsa Experience, J Mascis + The Fog.

Einflüsse

Ramones, Joan Jett, Link Wray, Johnny Thunders, Misfits, Titelmusik zu Ultraman and the Kamen Rider

Diskografie

  • DVD Red Idol (2002) und Live-DVDs
Alben
  • 1993: Wolf Rock!
  • 1994: Run Wolf Run
  • 1995: Missile Me
  • 1997: Planet Of The Wolves
  • 1999: Jet Generation
  • 1999: Wild Zero
  • 2000: Rock'n'roll Etiquette
  • 2000: Live!! (Live)
  • 2002: U.F.O. Romantics
  • 2004: Loverock
  • 2005: Golden Black (Best-Of)
  • 2007: Dead Rock
  • 2007: Mars Twist (Best-Of mit Neuaufnahmen)
  • 2009: Jet Satisfaction
  • 2010: Uchusenkan Love (Space Battleship Love)
  • 2013: Beast Vibrator

Einzelnachweise

  1. Autor unbekannt – Just Red Zone (2010) [1] ladimensiondetrastos.blogspot.de
  2. Patrick Emery – Guitar Wolf (Interview, 2010) [2] im Beat Magazine
  3. Link Wray – Rumble (1958) [3] bei Youtube
  4. Guitar Wolf – Planet of the Wolves [4] bei Youtube
  5. JET-Rock'n'Roll-Movie Wild Zero (1999) [5] bei Imdb, die Misfits aus dem Autoradio bei 56:17 min.
  6. Heather Phares – Guitar Wolf Biography [6] bei allmusic
  7. Autor unbekannt – Live: Guitar Wolf (GaragenRock´n´Roll, Japan) + The World Domination (EF) (2012) [7] bei eburg.de

Weblinks

  • Homepage [9] bei Guitar Wolf

Links im Juli 2017.