Floating di Morel

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Floating di Morel sind eine Lo-Fi-Psychedelic-Rock'n'Roll-Minimal-Postpunk-Industrial-Avantgarde-Songwriter-Underground-Combo aus Berlin, die 1995 von Kai Drewitz (Stimme) und seiner Freundin Sabine Blödorn (Stimme, Tasten) gegründet wurde (vorher PLO und Young Scamps). Später kam Thorsten Neu (Kissin' Cousins) an der Gitarre und anderen Instrumenten dazu, vorübergehend war Martin Osti (DJ on/off, Dont, 100records) dabei. Instrumente neben Stimme, kleinen Keyboards und Gitarre: Trompete, Stylophon, Boss Basspedal, Schlagzeug, diverse Drumcomputer und Beatboxen, KORG Electribe, Sequenzer.

"Floating di Morel ... sound like Sky Saxon & the Seeds did float, uneffortless, it´s just there as it pops into yr head like a thumb stuck in the mouth."

Jürgen Gleue über Floating di Morel[1]

Musik

Floating di Morel bewegen sich nah an der Musik der 39 Clocks, damit sind sie auch nah bei Throbbing Gristle und Suicide und in der Tradition Bob Dylan und Velvet Underground verpflichtet. Manchmal mischt sich auch ein wenig die Rockmusiklegende Neil Young, mehr dann noch Steve Albini ein und Nikki Sudden. Die Band äußert sich zu ihrer Musik nur selten: Volumen, Sound und Geschwindigkeit sind einzustellen. Das sind wir. Einstellungen, immer unterschiedlich, definitiv intensiv.

Stefan Koroschetz bescheinigt Kai Drewitz eine ähnliche Attitüde beim Singen wie Lou Reed, „dem auch ein gewisser snobistischer, elitärer und artifizieller Unterton anhaftet.“[2] Die Platten klingen sehr unterschiedlich, während die erste LP noch Folk-Elemente enthielt, orientiert sich die 1997er 7" an einem Rockdylan mit Albiniflair. Auf Real People Psych spielen Martin Ostis Sequenzen und Drumsequenzen Maschinenmotive und Maschinenbeats zum üblichen Sound des Pärchens, wobei Ostis Maschinen immer noch maschinenhafter klingen als selbst Maschinen normal klingen müssten. Vielleicht ein Anklang an Andy Warhol. Die Platte enthält das Funkadelic-Cover I'll Stay und wurde unter anderem von Beate Bartel gemischt. Auf Said My Say klingen Floating di Morel "like a classy Suicide [...] these cats present minimal, chilling music, but wear ties and sweep the warehouse before inviting you over for a bizarre ultra-underground concert."[3]

300er Auflage At the Domestic Help

Trailer

  • Trailer zu A Summer Evening with Floating di Morel (2009) [4] bei Youtube                                                                                                 2016

Diskografie

LPs / EPs

Compilations

DVD

Einzelnachweise

  1. Bandseite [1] bei Play Loud! Production
  2. Stefan Koroschetz (2011) – Review Said My Say [2] bei Skug
  3. Review von Jake Austen zu Said My Say (2009) [3] bei Octoberreview

Weblinks

Artikel

  • Artikel Floating Di Morel [7] bei der de.wiki
  • Stefan Koroschetz – Review Said My Say (2011) [8] bei Skug
  • jeep – Review zu Real People Psych (2004) [9] bei der De:Bug
  • Robert Mießner – Bei offenen Fenstern (2010) [10] bei satt.org
  • Jake Austen – Said My Say-Review (2010) [11] bei Octoberreviews

Links im Juli 2017.