Extinction Rebellion: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 6. Oktober 2019, 13:27 Uhr

Extinction Rebellion (kurz XR; in deutschsprachiger Übertragung Rebellion gegen das Aussterben) ist eine weltweite soziale Bewegung, die sich mit Mitteln des zivilen Ungehorsams gegen das Massenaussterben von Tieren und Pflanzen und das mögliche Aussterben der Menschheit als Folge der Klimakrise und der Vernichtung von Lebensraum einsetzt. Diese sogenannte Graswurzelbewegung ging im Oktober 2018 in London aus Vorläufern wie Compassionate Revolution und Rising Up! hervor, um sich dann zügig über das Internet auf mehreren Kontinenten zu verbreiten.

Das Logo wurde von dem nur unter seinem Pseudonym bekannten Streetart-Künstler ESP geschaffen. Es symbolisiert die sechste, holozäne Aussterbewelle. Der Kreis bildet die Erde als Lebensraum ab, das Sanduhr-Symbol steht dafür, dass die Zeit zur Rettung abläuft.

Die Protestmethoden von Extinction Rebellion sind vielfältig und umfassen sowohl organisierte Massenproteste, Flashmobs, Sitzstreiks, sogenannte Die-Ins als auch Straßentheater und Videoclips. Die Bewegung wird von einer Reihe bekannter Wissenschaftler, Künstlerinnen und Künstler unterstützt und kann finanziell auf einen eigenen knapp bemessenen Fonds zurückgreifen.

  • Ben Frost stellte die Musik für diesen New Yorker Clip zur Verfügung.

  • Die Ortsgruppe Wien stößt inhaltlich ins gleiche Horn, setzt musikalisch aber eher auf das Drone-Genre.

  • Die Rote Brigade New York inszeniert ein Die-In zu getragenen Streicherklängen.

In diesen Videos zeigt niemand praktische Fähigkeiten im Umgang mit Straßengrün, wie das permanente Herumkurven mit einem Rasentrecker. Es sind immer nur Resolutionen zu bestimmten Themen, die aus einer allgemein gehaltenen Liebe zum Planeten eingefordert werden. Hinweise auf konkrete Umsetzungen fehlen fast ganz und beschränken sich meist auf administrative Verbote und Forderungen nach Einschränkungen im Konsum. Liebt der Planet diese Bewegung? Und wer ist eigentlich dieser Planet? Ist das Leben vielleicht nur eine Veranstaltung zwischen Reality- und Personality Show?