Eels

Aus indiepedia.de

  • Herkunft: USA

Gegründet 1995 von Mark Oliver Everett mit wechselnder Besetzung.

Inhaltsverzeichnis

Genre

Indierock

Line-Up

  • Mark Oliver Everett (Gesang & Text)

Bandgeschichte

Mark Oliver Everett wird am 10. April 1963 als Sohn eines berühmten Quantenphysikers und einer gescheiterten Schriftstellerin in Washington, DC geboren. Beeinflußt durch die musikalischen Vorlieben seiner Schwester Elizabeth (Neil Youngs "After the Gold Rush"), läßt er sich mit 10 Jahren ein Schlagzeug schenken und nimmt sich als Teenager der Gitarre seiner Schwester. Mit 20 schreibt der nun als E bekannte Mann jeden Tag eigene Songs und nimmt sie zuhause auf. Mit Bad Dude in love (1985) veröffentlicht er unter seinem richtigen Namen ein Album in sehr geringer Auflage, über das bis Heute sehr wenig bekannt ist. Mit 24 zieht er nach Los Angeles. 1991 unterschreibt er einen Vertrag bei Polydor und bringt dort unter dem Namen E die Alben "A Man Called E" (1992) und "Broken Toy Shop" (1993) heraus und spielt im Vorprogramm von Tori Amos.

1995 änderte er den Namen seines musikalischen Projekts zu Eels unter dem sich eine ständig wechselnde Besetzung versammelt, mit der er seine Lieder aufnimmt und live aufführt. Die Single Novocaine for the Soul wird ein Indie-Hit und das dazugehörige Video wird für mehrere MTV Awards nominiert. 1996 erscheint das Album "Beautiful Freak" und die Single Susan's House wird ein internationaler Top 10-Hit.

1998 erscheint das nächste Album "Electro-Shock Blues", dass sich durch Gastauftritte zahlreicher Musiker wie Mike Simpson (Dust Brothers), Grant Lee Phillips, Jon Brion und T-Bone Burnett auszeichnet. Gleichzeitig ist es ein Zeugnis der Schicksalsschläge Mark Oliver Everetts: mit 19 fand er seinen Vater tot auf, 1996 beging seine Schwester Elizabeth Selbstmord und seine Mutter erkrankte an Lungenkrebs – er verlor innerhalb weniger Jahre seine gesamte Familie. 2000 erscheint "Daisies for the Galaxy", ein ungleich fröhliches Album mit einem Gastauftritt von Peter Buck. In den nächsten Jahren hielt der Erfolg mit den Alben "Souljacker" (2002) und vor allem "Shootenanny" (2004) an, gleichzeitig steuerten die Eels Lieder zu zahlreichen Soundtracks wie "American Beauty" und "Shrek", während Everett 2002 die komplette Musik für den Film "Levity" schrieb. Auch im deutschen Film Herr Lehmann werden Stücke von ihm verwendet.

2005 erscheint das Doppelalbum "Blinking Lights And Other Revelations", an dem E viele Jahre gearbeitet hat und das von ihm und vielen Kritikern als Höhepunkt seines musikalischen Schaffens gesehen wird. Neben Peter Buck fungiert auch Tom Waits als Gastsänger. Everett geht diesmal mit einer Gruppe Streicher auf Welttournee und veröffentlicht ein dazugehöriges Livealbum unter dem Titel "Eels with Strings". 2009 erscheint das neue Studio-Album "Hombre Lobo", von dem die Kritiker eher enttäuscht, das aber chartsmäßig eines der erfolgreichsten Alben der Band wird.
Bereits einige Monate darauf wurde anhand eines Countdowns auf der Eels-Homepage ein weiteres Album angekündigt. End Times erschien am 19. Januar 2010.

Diskographie

Alben

Singles/EPs

  • 1992 Hello Cruel World (unter dem Namen E veröffentlicht)
  • 1992 Nowheresville (unter dem Namen E veröffentlicht)
  • 1996 Novocaine for the Soul
  • 1996 Susan's House
  • 1996 Your Lucky Day in Hell
  • 1997 Rags to Rags
  • 1998 Last Stop This Town
  • 1998 Cancer for the Cure
  • 2000 Mr. E's Beautiful Blues
  • 2000 Flyswatter
  • 2001 Souljacker Part I
  • 2003 Saturday Morning
  • 2005 Hey Man (Now You're Really Living)
  • 2006 I Want to Protect You
  • 2009 My Timing Is Off / Fresh Blood
  • 2010 A Line in the Dirt

Live

Compilations

  • 2008 Meet The Eels: Essential Eels Vol. 1 (Best Of)
  • 2008 Eels Useless Trinkets: B-Sides, Soundtracks, Rarities And Unreleased 1996-2006

Kollaborationen

Kompilationsbeiträge

Charts

Jahr Titel Charts
D US US Independent UK A CH S F NOR NL FIN AUS NZ
1996 Beautiful Freak - 114 - 5 - - - 17 - 32 - - -
1998 Electro-Shock Blues 59 - - 12 - - 56 24 36 50 - - -
2000 Daisies Of The Galaxy 49 - - 8 - 69 - 40 21 34 - - -
2001 Souljacker 47 - - 12 34 75 - 34 36 56 - 39 -
2003 Shootenanny! 56 145 - 35 - 54 - 58 - 58 - 38 -
2005 Blinking Lights And Other Revelations 30 93 4 16 32 18 - 38 26 18 - 42 -
2006 With Strings: Live At Town Hall - - - - - - - 114 - 57 - - -
2008 Meet The Eels: Essentials Vol.I - - - 26 - - - - - - - - -
2008 Useless Trinkets: B-Sides 88 - - 69 - - - 174 - 77 - - -
2009 Hombre Lobo 20 43 6 18 42 10 - 59 - 37 - 35 -
Singles
1996 Novocaine For The Soul - - - 10 - - - - - 90 - - -
1996 Susan's House - - - 9 - - - - - 99 - - -
1996 Your Lucky Day In Hell - - - 35 - - - - - - - - -
1998 Last Stop This Town - - - 23 - - - - - 96 - - -
2000 Mr. E's Beautiful Blues - - - 11 - - - - - 85 - - 43
2000 Flyswatter - - - 55 - - - - - - - - -
2001 Souljacker Part I - - - 30 - - - - - - - - -
2005 Hey Man (Now You're Really Living) - - - 45 - - - - - - - - -

Jahrescharts

Jahr Titel Kritiker Charts Leser Charts
NME Musikexpress Intro Rolling Stone Visions Spex Intro Rolling Stone Visions Les Inrocks
1997 Beautiful Freak
33
- - - - 1
2000 Daisies of the Galaxy
4
8
- - 21 - -
2001 Souljacker
21
9
- 36 - 16 -
2003 Shootenanny!
35
- - - - -
2005 Blinking Lights and Other Revelations
31
24
45 41 - - -
Singles
1997 Novocaine for the Soul
44
- - - - 2
2000 Mr. E's Beautiful Blues
74
- - - - -
2001 Souljacker Pt.1
31 27 19 18 -
2005 Hey Man (Now You're Really Living)
36
- - - - -

Referenzbands

Coverversionen

Eels covern...

Remixe

Eels werden geremixt von...

Trivia

  • 2002 führt der deutsche Regisseur Wim Wenders Regie bei dem Musikclip zu Souljacker Pt. I. Nachdem er als grosser Eels-Fan Mark Oliver Everett Geld dafür bietet, dass er sein neues Video produzieren darf, nimmt Everett das Angebot an.

Videoclips

Kurzfilme

MP3s

Videos

Weblinks

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