Dimitri Hegemann

Aus indiepedia.de

Dimitri Hegemann ist ein Berliner Kulturarbeiter und Raumforscher.

Biographie

Der 1954 in Werl geborene Dimitri Hegenmann zieht 1978 nach Berlin. Kommend aus Münster, studiert er an der Freien Universität Musikwissenschaften u.a. bei Professor Tibor Kneif. Hegemann beginnt in Westberlin die Nacht zu beobachten und wird auch in der dortigen Musikszene aktiv. 1982 tritt er Leningrad Sandwich bei und veröffentlicht mit ihnen bis 1986 drei Alben. Zwischen 1982 und 1990 organisiert er das Festival Berlin Atonal und eröffnet 1986 in der Kreuzberger Wrangelstrasse 95 in einer ehemaligen Schuhwerkstatt das dadaistisch angehauchte "Fischbüro". 1988 startet Hegemann zusammen mit Achim Kohlberger das Label Interfisch, aus dem 1991 das Label Tresor Records hervorgeht. 1988 eröffnet er im Keller des zweiten "Fischbüros" in der Köpenickerstraße 6 mit dem halblegalen UFO den ersten Technoclub Berlins, der allerdings nur kurze Zeit existiert. 1991 startet er mit dem Tresor einen der stilprägendsten Technoclubs der 90er Jahre in Berlin. Seit 2000 betreibt er außerdem zusammen mit Ben Becker und Sören Röhrs die Trompete. 2005 schließt der Tresor in der Leipziger Strasse 126 A, da das Grundstück an eine Versicherungsgruppe verkauft wird. Im Mai 2007 öffnet Hegemann mit Fabian Lenz den Neuen Tresor in dem ehemaligen Heizkraftwerk Mitte. Das Kraftwerk bietet mit seinen 22.000 qm viel Raum für andere Welten. Geplant ist hier unter anderem eine außergewöhnliche Kunsthalle. Als Spezialist für besondere Räume arbeitet er im Augenblick (2008) an der Gestaltung eines Kunstraumes in einem ehemaligen Wasserwerk. Weitere von ihm inszenierte Räume befinden sich in Berlin Kreuzberg: "Weltrestaurant Markthalle" (1993) und "Der Goldene Hahn" (1994). Zehn Jahre lang existierte auch das wohl erst Großraumrestaurant in Berlin Mitte "Schwarzenraben" (1997-2007).

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