Deutschland: Unterschied zwischen den Versionen

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(Eine (subjektive) Betrachtung der Landschaft und der politischen Landschaft während und nach dem Kalten Krieg: nochmal)
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== Eine (subjektive) Betrachtung der Landschaft und der politischen Landschaft während und nach dem Kalten Krieg ==
 
== Eine (subjektive) Betrachtung der Landschaft und der politischen Landschaft während und nach dem Kalten Krieg ==
Es ist nicht ganz uninteressant, den Wechsel der Paradigmen der Politik nach dem Kalten Krieg nachzuvollziehen. Wo in Deutschland jahrzehntelang „rechts“ und „links“ die politische Landschaft bestimmt haben, hat der Internationalismus auch jenseits des Handels heute das Sagen. So kommen Koalitionen zustande, die für manche ungewöhnlich erscheinen. Dass zum Beispiel die US-amerikanischen Republikaner, die in Deutschland vordem im Gegensatz zu den Idealen der Sowjetunion, die als „links“ kategorisiert wurden, als eher „bürgerlich rechts“ verbucht wurden, den russischen Republikanern inzwischen mitunter näher stehen als den US-Demokraten. So erscheint der Konflikt verschoben und international verteilt möglicherweise als eine Antwort auf das weltumspannende offene Informationssystem, das das [[Musik im Internet|Internet]] bietet. Ein Mangel an Übersicht ist indes in der Lage, eine Situation als Show abzutun, die den zugrundeliegenden Konflikt als Folge einer systemrelevanten Grenzverschiebung anders akzentuiert. Diese Grenzverschiebung wurde langfristig vorbereitet und inszeniert.
 
 
 
Uelzen Hundertwasserbahnhof. Südheide findet sich mit die schönste Natur, die das Land zu bieten hat. Hätte ich da Arbeit, würde ich da leben, in und um Berlin ist die Natur doch ziemlich spröde. Ganz zu Unrecht sind Naturaufnahmen oder Spaziergänge in und um Eschede in Videos und auf Bildern im Internet durch das ICE-Unglück 1998 schwer zu finden. Wenn ich schon einen Hügel sehe, denke ich ans Bergsteigen, und ich mag das Bergsteigen und Bergsteiger nicht, aber das Flachland. Auch der Schwarzwald reizt mich daher nicht. Die Heide selbst ist oft ein wenig struppig, südlich wird es saftiger und grüner. Baumbepflanzte Alleen, sauber asfaltiert mit frischen Markierungen, die sich gerade bis zum Horizont erstrecken. Wiesen und flirrendes Licht, vielfältige Spiele des Lichts besonders in der Morgen- oder Abendsonne ... auf Morgentau und Abendtau. Eine Gegend voll von lost spaces, verlorenen Orten, halbdomestiziert am Rande der Zivilisation, die von einer nachhaltigen Landschaftsplanung berichten. Was für eine Musik da wohl hingehört? Überhaupt eine?
 
Uelzen Hundertwasserbahnhof. Südheide findet sich mit die schönste Natur, die das Land zu bieten hat. Hätte ich da Arbeit, würde ich da leben, in und um Berlin ist die Natur doch ziemlich spröde. Ganz zu Unrecht sind Naturaufnahmen oder Spaziergänge in und um Eschede in Videos und auf Bildern im Internet durch das ICE-Unglück 1998 schwer zu finden. Wenn ich schon einen Hügel sehe, denke ich ans Bergsteigen, und ich mag das Bergsteigen und Bergsteiger nicht, aber das Flachland. Auch der Schwarzwald reizt mich daher nicht. Die Heide selbst ist oft ein wenig struppig, südlich wird es saftiger und grüner. Baumbepflanzte Alleen, sauber asfaltiert mit frischen Markierungen, die sich gerade bis zum Horizont erstrecken. Wiesen und flirrendes Licht, vielfältige Spiele des Lichts besonders in der Morgen- oder Abendsonne ... auf Morgentau und Abendtau. Eine Gegend voll von lost spaces, verlorenen Orten, halbdomestiziert am Rande der Zivilisation, die von einer nachhaltigen Landschaftsplanung berichten. Was für eine Musik da wohl hingehört? Überhaupt eine?
  
Nach der friedlichen Revolution 89 / 90 kam noch eine leise Revolution dazu, die bis heute andauert und infolge der das weltliche Geschehen insgesamt nichts anderes als [[Bollocks|Quatsch mit Soße]] ist – die „kognitive Wende“! Das besonders in der [[Popmusikforschung]]. Dass das so sein würde, darauf hat bereits Heiner Mueller zu Wendezeiten hingewiesen. Er wisse nicht, ob man sich, angesichts dessen, was auf uns zukäme, wirklich freuen könne. Heiner Mueller: „Ich weiß ja nicht ...“, so aus der Erinnerung an Christoph Rüters Doku ''Die Zeit ist aus den Fugen'' von 1990.<ref>Trailer zu Rüters ''Die Zeit ist aus den Fugen'' (1990) [https://www.youtube.com/watch?v=Xm3sFJHVpF8] bei ''Youtube''</ref> Die Psyche hat sozusagen übernommen und wie wir wissen, ist die Psyche ein gestörtes Ding.
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Freiheit ist zuallererst ein Gefühl. Nach der friedlichen Revolution 89 / 90 kam noch eine leise Revolution dazu, die bis heute andauert und infolge der das weltliche Geschehen insgesamt nichts anderes als [[Bollocks|Quatsch mit Soße]] ist – die „kognitive Wende“! Das besonders in der [[Popmusikforschung]]. Dass das so sein würde, darauf hat bereits Heiner Mueller zu Wendezeiten hingewiesen. Er wisse nicht, ob man sich, angesichts dessen, was auf uns zukäme, wirklich freuen könne. Heiner Mueller: „Ich weiß ja nicht ...“, so aus der Erinnerung an Christoph Rüters Doku ''Die Zeit ist aus den Fugen'' von 1990.<ref>Trailer zu Rüters ''Die Zeit ist aus den Fugen'' (1990) [https://www.youtube.com/watch?v=Xm3sFJHVpF8] bei ''Youtube''</ref> Die Psyche hat sozusagen übernommen und wie wir wissen, ist die Psyche ein gestörtes Ding.
  
 
{{#Widget:YouTube|id=LCSVR4ZfFoc}} 1965. Das Lied der Deutschen, alle 3 Strophen!
 
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Version vom 10. November 2019, 04:33 Uhr

Deutschland
713px-EU-Germany.svg.png
Flagge: 200px-Flag of Germany.svg.png
Hauptstadt: Berlin
Einwohner: 83 Millionen Ende 2018
Fläche: 357.031 km²
Weblink: wikipedia:Deutschland

Die Bundesrepublik Deutschland liegt in Mitteleuropa. Für die musikalische Entwicklung in diesem Land siehe den Artikel Pop in Deutschland und deutschsprachige Genres. Die Entwicklung populärer Musik in Deutschland kann bis heute nur unvollständig nachvollzogen werden. Für das, was zum Beispiel in den DDR-Szenen so vor sich gegangen ist, gab es im Westen kaum einen Begriff, weil die Informationswege das nicht zugelassen haben.[1] Eine Aufarbeitung der Gesamtgeschichte Populärer Musik der Nachkriegszeit steht somit noch aus. Es ist fraglich, ob eine solche geschrieben werden kann.

„Die Entwicklung der Künste nach Fünfundvierzig und schließlich Neunundachtzig zeigt, dass sich die ästhetische Moderne endgültig von einer nationalen Matrix verabschieden muss – das ist im Übrigen ein sehr progressives Moment der Popkultur.“[2]

Joseph Haydns Deutschlandlied ist vom kroatischen Volkslied Vjutro rano se ja stanem ein wenig mehr als nur inspiriert.[3] Heutzutage würde das sicher als Copyright-Case Schlagzeilen machen. Diebstahl.

Eine (subjektive) Betrachtung der Landschaft und der politischen Landschaft während und nach dem Kalten Krieg

Uelzen Hundertwasserbahnhof. Südheide findet sich mit die schönste Natur, die das Land zu bieten hat. Hätte ich da Arbeit, würde ich da leben, in und um Berlin ist die Natur doch ziemlich spröde. Ganz zu Unrecht sind Naturaufnahmen oder Spaziergänge in und um Eschede in Videos und auf Bildern im Internet durch das ICE-Unglück 1998 schwer zu finden. Wenn ich schon einen Hügel sehe, denke ich ans Bergsteigen, und ich mag das Bergsteigen und Bergsteiger nicht, aber das Flachland. Auch der Schwarzwald reizt mich daher nicht. Die Heide selbst ist oft ein wenig struppig, südlich wird es saftiger und grüner. Baumbepflanzte Alleen, sauber asfaltiert mit frischen Markierungen, die sich gerade bis zum Horizont erstrecken. Wiesen und flirrendes Licht, vielfältige Spiele des Lichts besonders in der Morgen- oder Abendsonne ... auf Morgentau und Abendtau. Eine Gegend voll von lost spaces, verlorenen Orten, halbdomestiziert am Rande der Zivilisation, die von einer nachhaltigen Landschaftsplanung berichten. Was für eine Musik da wohl hingehört? Überhaupt eine?

Freiheit ist zuallererst ein Gefühl. Nach der friedlichen Revolution 89 / 90 kam noch eine leise Revolution dazu, die bis heute andauert und infolge der das weltliche Geschehen insgesamt nichts anderes als Quatsch mit Soße ist – die „kognitive Wende“! Das besonders in der Popmusikforschung. Dass das so sein würde, darauf hat bereits Heiner Mueller zu Wendezeiten hingewiesen. Er wisse nicht, ob man sich, angesichts dessen, was auf uns zukäme, wirklich freuen könne. Heiner Mueller: „Ich weiß ja nicht ...“, so aus der Erinnerung an Christoph Rüters Doku Die Zeit ist aus den Fugen von 1990.[4] Die Psyche hat sozusagen übernommen und wie wir wissen, ist die Psyche ein gestörtes Ding.

1965. Das Lied der Deutschen, alle 3 Strophen!

Gestern oder vor dreißig Jahren ist für manche möglicherweise, was das Zeitempfinden betrifft, nicht der große Unterschied. Es kann vermutet werden, dass zwischen den beiden Zeitfenstern, die bei einem solchen Denken berücksichtigt sind, Zwischenstufen fehlen, die die Differenz plausibel machen. Es sollten mindestens sieben Zeitfenster zugleich aktiviert werden, um ein realistisches Zeitverlaufsgefühl zustande kommen zu lassen: 1) Gestern, 2) letzte Woche, 3) letzter Monat, 4) letztes Jahr, 5) vor fünf Jahren, 6) vor zehn Jahren, 7) vor dreißig Jahren. Erst dann ist vielleicht zu verstehen, dass vor-dreißig-Jahren etwas anderes ist als gestern.

Musikrezeption im vereinten Deutschland 1989 bis 2019

Um einen Überblick über die Musikszene insgesamt zu bekommen, empfiehlt es sich, den Zeitraum in Fünfjahresabständen zu überschauen. Berücksichtigt würden alle Genres mit dem Zeitpunkt ihres ersten Auftretens sowie die wichtigsten drei oder vier Bands oder Acts für einen Zeitraum. Das könnte dann vielleicht in etwa so aussehen (bisher nur Genres):

1989 – 1994

  • HipHop, Techno, House, Gabber, Grunge, Britpop, Post- oder Artrock (aus dem Shoegazing) ...

1994 – 1999

  • Minimal Techno, Jungle, Drum'n'Bass, Garage, New Yorker Jazzkrieg ...

1999 – 2004

  • Dubstep (2001), Reggaeton, Clicks & Cuts ...

2004 – 2009

  • Juke, Grime (2002), Shreds (2007), Retro / Vintage, Glitch ...

2009 – 2014

  • Trap, Nightcore (2011), Trip-Metal (2011) ...

2014 – 2019

  • Drill ...

Orte und Landkreise

Aachen, Bad Bramstedt, Bad Salzuflen, Bayreuth, Berlin, Bielefeld, Bremen, Chemnitz, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt am Main, Freiburg, Fürth, Greifswald, Göttingen, Halle/Saale, Hamburg, Hannover, Köln, Kreis Mettmann, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, Mönchengladbach, München, Münster, Neumünster, Rhein-Kreis Neuss, Nürnberg, Osnabrück, Ostwestfalen, Regensburg, Retzbach, Solingen, Weiden i. d. Oberpfalz, Weilheim, Würzburg, Wuppertal.

Festivals

Berlin Atonal, Berlin, 1. Mai, Deichbrand, End Pilot Festival, Force Attack, Fucking Pop, ey!, Fusion Festival, Haldern Pop Festival, Highfield, Hildener Jazztage, Hurricane, Immergut, Indispensable Indoor Indie, Jenseits von Millionen, Juicy Beats, Kosmonaut, Leipzig (Pop Up, Lollapalooza, Melt! Festival, Maifeld Derby, Populario, Bayreuth, Uni Open Air, Open Source, Rheinkultur, Rock Am Deich, Rock am Ring, Rock im Park, Southside, Splash, Wacken Open Air

Genres

Hamburger Schule, Neue deutsche Welle, Avantgarde, Krautrock, Schranz

Zeitschriften und Magazine

Goon, Intro, Jetzt (Magazin), Kulturnews, Musikexpress, Neon, PnG, Rolling Stone, Spex, Visions, Westzeit

Fashion und Stil

Dirndl, Human Empire, Trachtenjanker, Trainingsjacken

Initiativen

I Can't Relax In Deutschland

Awards

Adolf-Grimme-Preis, Comet, Echo

Vertriebe

Alive, Cargo, Hausmusik, Indigo, Rough Trade Distribution, Soulfood, SPV

Historisches

Als Nikel Pallat während einer TV-Diskussion einen Tisch zerhackte, Berlin, 1. Mai, Festival der Liebe

Songs Über Deutschland

Textzeilen zu Deutschland

  • „Deutschland muss sterben, damit wir leben können.“ (Slime, 1981)
  • „Deutschland, frag nicht warum, Deutschland, frag nicht woher, Deutschland, sag nicht wozu, Deutschland, es ist einfach da. Deutschland, komm und steig ein, Deutschland, rodeln ist toll, Deutschland, die Milchstraße längs, Deutschland, es ist einfach da. Deutschland, ein anderer Stern ...“ (Der Plan, 1984).

Sonstiges

Goethe-Institut

Einzelnachweise

  1. Musikstaat DDR: 38 Jahre DDR East Germany NVA Parade 1987 (1987) [1] bei Youtube
  2. Roger Behrens im Gespräch mit Claus-Steffen Mahnkopf über das Projekt einer Kritischen Theorie der Musik. Man müsste das komplette Musiksystem umbauen. In: Wolfgang Bock / Sven Kramer / Gerhard Schweppenhäuser – Zeitschrift für Kritische Theorie, 24 / 25 (2007) [2] bei claussteffenmahnkopf.de, S. 190
  3. Hrvoje Banaj – Jutro rano ja se stanem (ohne Jahr) [3] bei YouTube
  4. Trailer zu Rüters Die Zeit ist aus den Fugen (1990) [4] bei Youtube

Weblinks